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Expertise

Ökologische Rinderhaltung

Von Kerstin Barth | 01.06.2022


OL Institut für Ökologischen Landbau

Die ökologische Rinderhaltung dient sowohl der Erzeugung von Milch als auch von Rindfleisch. Milcherzeugung und Rindermast können getrennt voneinander in spezialisierten Betrieben, aber auch in einem Betrieb erfolgen.

Folgende Produktionsrichtungen sind zu unterscheiden:

Die ökologische Milchviehhaltung hat ihren Schwerpunkt in der Milchproduktion. Die weiblichen Kälber werden im Betrieb zu Milchkühen herangezogen oder zur Zucht verkauft. Die männlichen Kälber werden frühzeitig an Mastbetriebe verkauft.

In der ökologischen Rindermast wird ausschließlich Rindfleisch erzeugt. Die Tiere werden in der Regel aus anderen Betrieben zugekauft.

Die ökologische Mutterkuhhaltung dient ebenfalls der Fleischerzeugung. Dabei werden die Jungtiere bei ihren Müttern aufgezogen. Deren Milch kommt ausschließlich den Kälbern zugute, das heißt, die Kühe werden nicht gemolken.

In der ökologischen Rinderhaltung werden meist die gleichen Rassen wie im konventionellen Landbau gehalten. Entsprechend der Nutzungsrichtung finden sich milchleistungsbetonte Rassen wie die Deutsche Holstein oder Doppelnutzungsrassen wie das Deutsche Fleckvieh, das gleichermaßen für die Milch- und Fleischerzeugung geeignet ist, oder für die Fleischerzeugung auch reine Fleischrassen.

Entsprechend der Richtlinien für den ökologischen Landbau sollen die genutzten Rassen anpassungsfähig, vital und widerstandsfähig gegen Krankheiten sein. Verzichtet werden soll auf Rassen oder Linien, für die bestimmte Gesundheitsprobleme typisch sind; bei den Weißblauen Belgiern z.B. erfordern Geburten häufig einen Kaiserschnitt.

Im Ökolandbau ist den Tieren ständig der Zugang zu Freigelände, vorzugsweise Weideland, zu ermöglichen. Lediglich bei schlechter Witterung oder ungünstigem Bodenzustand darf darauf verzichtet werden. Eine grundsätzliche Weidepflicht in den Sommermonaten besteht laut EU-Öko-Verordnung nicht, kann aber durch privatrechtliche Vereinbarungen mit Bio-Verbänden, Molkereien oder dem Lebensmitteleinzelhandel eingefordert werden.

Wenn die Tiere in der Weidesaison Zugang zu Weideland haben und sich im Winter frei bewegen können, also in einem Laufstall gehalten werden, dann muss den Tieren im Winter kein Auslauf angeboten werden. Kleinbestände dürfen noch in Anbindehaltung gehalten werden. Ihnen ist aber im Sommer der Weidegang und im Winter mindestens zweimal wöchentlich der Zugang zu einem Auslauf zu ermöglichen.

Eine Sonderregelung besteht bei der Rindermast: Tiere in der Endmast dürfen ständig im Stall gehalten werden, wobei diese Zeitspanne nicht mehr als 20 % der gesamten Lebensdauer der Tiere und nicht mehr als drei Monate betragen darf.

Im Stall muss den Tieren eine eingestreute, trockene und saubere Liegefläche in ausreichender Größe zu Verfügung stehen. Laufflächen, die als Spaltenboden ausgeführt sind, müssen weniger als die Hälfte der Stallfläche ausmachen. Eine komplette Haltung auf Spaltenböden, wie sie z.B. in der konventionellen Rindermast üblich ist, ist im Ökolandbau nicht erlaubt.

Unterschiede zum konventionellen System bestehen auch in der Kälberhaltung: Während nach der für alle deutschen Rinderhalter gültigen Kälberhaltungsverordnung die Kälber in den ersten sieben Lebenswochen allein gehalten werden dürfen, ist das im Ökolandbau nur in der ersten Lebenswoche erlaubt. Mit dieser Regelung soll dem natürlichen Verhalten der Tiere Rechnung getragen und die soziale Entwicklung gefördert werden. Selbstverständlich dürfen erkrankte Tiere separat gehalten werden, wenn es erforderlich ist.

Im Gegensatz zur konventionellen Rinderhaltung gelten im Ökolandbau auch Vorschriften, wie viel Fläche den Tieren im Stall bzw. Auslauf zur Verfügung gestellt werden muss:

 Stall (m2 je Tier)Auslauf (m2 je Tier)
Rinder bis 100 kg1,51,1
Rinder bis 200 kg2,51,9
Rinder bis 350 kg43
Rinder über 350 kg53,7
Milchkühe64,5
Zuchtbullen1030

Wiederkäuer sind in der Lage, Pflanzen zu verwerten, die für die menschliche Ernährung nicht geeignet sind, z.B. Gräser. Das große Vormagensystem der Rinder ist sogar auf eine ausreichende Versorgung mit Rohfaser angewiesen. Kraftfutter enthält kaum Rohfaser, deshalb wird der Einsatz von Kraftfutter im Ökolandbau beschränkt. Maximal 40 % des vorgelegten Futters (umgerechnet auf die Trockenmasse) darf aus Kraftfutter bestehen. Um Tieren im Zeitraum der höchsten Milchleistung nicht zu wenig Energie anzubieten, darf dieser Anteil für drei Monate auf 50 % angehoben werden.

Das Futter für Wiederkäuer muss zu 100 % ökologisch erzeugt sein und sollte zu mindestens 60 % aus dem gleichen Betrieb stammen oder in der Region erzeugt worden sein.

Kälber werden mindestens für drei Monate mit natürlicher Milch ernährt. Vorschriften, wie den Kälbern die Milch angeboten werden soll, gibt es nicht. Einige Bio-Betriebe lassen auch in der Milchviehhaltung die Kälber direkt bei den Kühen saugen.

Erkrankte oder verletzte Tiere sind immer unverzüglich zu behandeln. Alternative Heilverfahren sind dabei zu bevorzugen, solang sie tatsächlich eine therapeutische Wirkung haben. Allerdings ist dieser Nachweis bisher nicht bei allen alternativen Verfahren gegeben.

Die vorbeugende Gabe von Antibiotika oder anderen synthetischen allopathischen Tierarzneimitteln ist immer verboten. Erkrankungen soll mit einer tiergerechten Haltung und Versorgung, der Wahl passender Rassen und Hygienemaßnahmen vorgebeugt werden.

Müssen trotzdem Medikamente zum Einsatz kommen, ist die vorgeschriebene Wartezeit zwischen letzter Medikamentengabe und Produktlieferung doppelt so lang wie auf der Medikamentenverpackung angegeben, damit Milch oder Fleisch als „ökologisch erzeugt“ vermarktet werden können. Fehlt diese Angabe, beträgt die Wartezeit mindestens 48 Stunden.

Milchkühe oder Mastbullen, die über ein Jahr alt werden, dürfen maximal dreimal pro Jahr mit synthetisch allopathischen Medikamenten behandelt werden. In der Kalbfleischerzeugung, in der die Kälber in der Regel im Alter von sechs bis acht Monaten geschlachtet werden, dürfen die Tiere sogar nur einmal so behandelt werden, damit ihr Fleisch als „ökologisch erzeugt“ vermarktet werden kann.

Der ökologische Landbau zielt darauf, die Eingriffe am Tier zu minimieren. Stattdessen soll stärker auf eine tiergerechte Ausgestaltung der Haltungsumwelt geachtet werden. Deshalb sind in der ökologischen Rinderhaltung das Enthornen bzw. Entfernen der Hornanlagen und das Amputieren der Schwänze verboten. Im Interesse der Tiergesundheit und aus Sicherheitsgründen dürfen diese Eingriffe jedoch auf Antrag fallweise genehmigt werden – allerdings nur mit der Gabe von Betäubungs- und/oder Schmerzmitteln.

Eine Alternative zum Enthornen stellt die Zucht genetisch hornloser Rinder dar. In der Fleischrinderhaltung ist das schon länger üblich, für die milchbetonten Rinderrassen stehen erst seit einigen Jahren entsprechende Bullen zur Verfügung. Neben der noch bestehenden Ungewissheit, welche Konsequenzen die Zucht auf genetische Hornlosigkeit mit sich bringen, wird auch befürchtet, dass in absehbarer Zeit keine genetisch behornten Zuchttiere mehr zur Verfügung stehen und damit auch die Diversität der Rassen eingeschränkt wird.

Der „Demeter“-Verband fordert die Haltung behornter Rinder und erlaubt deshalb das Entfernen der Hornanlagen sowie die Haltung genetisch hornloser Tiere nicht. Ausgenommen sind einige Fleischrindrassen.

Rinder können Grünland in Fleisch und Milch umwandeln. In der Klimadiskussion haben sie allerdings keinen guten Ruf, denn bei der Fütterung von Gras entsteht Methan – ein sehr klimawirksames Gas. Die ökologische Rinderhaltung befindet sich deshalb immer im Spannungsfeld zwischen einer klimaschonenden Lebensmittelproduktion und einer geringen Flächenkonkurrenz, da Kraftfutter aus Getreide in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion steht. 

Milch- und Fleischproduktion zu verbinden, ist ein geeigneter Ansatz. Dieser kann über verschiedene Wege beschritten werden:

  • mit dem Einsatz von Doppelnutzungsrassen, die gleichzeitig ein angemessenes Milchleistungsniveau bei gutem Fleischansatzvermögen aufweisen,
  • durch die gezielte Anpaarung von Milchkühen mit Fleischrindern zur Erzeugung von Kälbern für die Rindermast.
  • Auch die stärkere Berücksichtigung von Milchrindbullen, die eine gute Bemuskelung vererben, wäre ein Weg, die derzeit in der Milchproduktion erzeugten männlichen Kälber mehr zu berücksichtigen. Meist verlassen sie den Bio-Betrieb im Alter von zwei bis drei Wochen und werden in konventionelle Mastbetriebe verkauft. Hier besteht Forschungsbedarf im Bereich einer tiergerechten, nachhaltigen Rinder(weide)mast, um in Zukunft die männlichen Kälber, die aufwändig unter Bio-Produktionsbedingungen erzeugt wurden, auch als Bio-Fleisch vermarkten zu können.

Obwohl die ökologische Tierhaltung stark auf das Tierwohl ausgerichtet ist, sind auch in vielen Bio-Milchviehbetrieben weit verbreitete Produktionskrankheiten wie Euterentzündungen, Lahmheiten, und Stoffwechselstörungen zu beobachten. Zwar wurde in den letzten Jahren viel für die Entwicklung passender Beratungstools getan (z.B. die Erprobung von stable schools), aber die nachhaltige Verbesserung der Tiergesundheit im Ökolandbau ist immer noch ein aktuelles Problemfeld.

Inwieweit Züchtung und tiergerechte Haltungsverfahren (Weidegang, Mutterkontakt, verlängertes Milchangebot in der Aufzucht) zu einer Verbesserung beitragen können, gilt es weiter zu untersuchen.

Projekte

Weniger Antibiotika - höheres Risiko für Mastitis?

Jeder Einsatz von Antibiotika birgt das Risiko, dass Krankheitserreger resistent werden, oder dass resistente Keime einen Vorteil bei der Selektion gewinnen. In der Nutztierhaltung muss er deshalb kritisch geprüft werden.

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Weniger Antibiotika - höheres Risiko für Mastitis?

Weidemast - Eine Alternative für die Bullenkälber aus der Milchviehhaltung?

Die Nachfrage nach Bio-Rindfleisch steigt und doch werden die meisten männlichen Kälber aus Bio- Milchviehbetrieben in konventionelle Mastbetriebe verkauft. Das sehen nicht nur Verbraucher sondern auch Bio-Milchviehhalter kritisch.

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Weidemast - Eine Alternative für die Bullenkälber aus der Milchviehhaltung?

Kuhgebundene Kälberhaltung - wie geht das?

Ein Standardverfahren für die kuhgebundene Kälberaufzucht gibt es bisher nicht. Jeder Landwirtschaftsbetrieb muss das passende Vorgehen selbst entwickeln. Mit einem Leitfaden wollen wir die Betriebe in Zukunft dabei unterstützen.

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Kuhgebundene Kälberhaltung - wie geht das?

Nationales Tierwohl-Monitoring

Im Rahmen des interdisziplinären Projektes „Nationales Tierwohl-Monitoring“ sollen die Grundlagen für eine Berichterstattung zum Status quo und zur Entwicklung des Tierwohls in der Nutztierhaltung entwickelt werden.

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Nationales Tierwohl-Monitoring

EIP - Tierwohl-Check

"Tierwohl-Check" erarbeitet ein Instrument zur Beurteilung des Tierwohls von Milchkühen, das für die betriebliche Eigenkontrolle genauso genutzt werden kann wie für die Optimierung des einzelbetrieblichen Herdenmanagements.

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EIP - Tierwohl-Check

MinimA

Die Erhaltung der Therapiefähigkeit von Antibiotika in der Human- wie der Veterinärmedizin erfordert ihren strikt am Bedarf orientierten Einsatz. In unserem Projekt wenden wir diesen Grundsatz beim Trockenstellen von Milchkühen auf Praxisbetrieben an.

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MinimA

Bruderweide

Wir untersuchen die Gemischt-Beweidung durch Bruderhähne und -kälber auf einer Weidefläche, die durch streifenförmige Pappel-KUPs unterteilt ist. Ziel ist die Bewertung dieser Haltungsform nach ökonomischen und Tierwohlaspekten.

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Bruderweide

Tierschutzkompetenz

Die Themen Tierschutz und Tierwohl sind bislang nur wenig in der landwirtschaftlichen Ausbildung verankert. Neue und innovative Lehr-Lernkonzepte sollen daher entwickelt werden, die eine umfassende tierwohlorientierte Handlungskompetenz fördern.

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Tierschutzkompetenz

Mehr Zeit bei der Mutter, besser für das Kalb?

Die Trennung von Kuh und Kalb nach der Geburt ist heute gängige Praxis. Eine Alternative ist die muttergebundene Aufzucht, bei der die Kälber an Mutter oder Amme trinken dürfen und die Kühe zusätzlich gemolken werden. Wir prüfen die langfristigen Wirkungen.

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Mehr Zeit bei der Mutter, besser für das Kalb?

Klimawirkungen und Nachhaltigkeit in der Milcherzeugung

Betriebe im ökologischen und konventionellen Landbau unterscheiden sich in Methoden, Aufwand und Erträgen. Wir wollen klären, ob und wie Umweltwirkung und Nachhaltigkeit der Produktion in verschiedenen Betriebssystemen und Regionen systematisch voneinander abweichen. Hierzu untersuchen und modellieren wir die Klimawirkung der landwirtschaftlichen Produktion von 80 ökologischen und konventionellen Milchvieh- und Markfrucht-Betrieben in Deutschland.

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Klimawirkungen und Nachhaltigkeit in der Milcherzeugung

Ammoniakminderung in Rinderställen durch saubere Laufflächen

Die Haltung von Rinder in Laufställen trägt zu etwa 50 % zu den Gesamtemissionen von Ammoniak in Deutschland bei. Eine Hauptursache dafür sind verschmutzte Stalloberflächen, insbesondere Laufflächen, zu denen auch Spaltenboden gehört. Die Ammoniakemissionen der Laufflächen haben sowohl einen Einfluss auf die Ammoniakemissionen, als auch auf die Klauengesundheit der Tiere.

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Ammoniakminderung in Rinderställen durch saubere Laufflächen

Parasitenkontrolle bei Weidehaltung - Online-Entscheidungsbäume

Wenn Wiederkäuer auf der Weide gehalten werden, ist die Kontrolle von Magen-Darm-Würmern entscheidend für die Tiergesundheit – auch für den ökonomischen Erfolg des Landwirts. Dabei sollen zukünftig möglichst wenig Arzneimittel verwendet werden.

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Parasitenkontrolle bei Weidehaltung - Online-Entscheidungsbäume

Klimawirkung norwegischer Milch

In Nordskandinavien herrschen standort- und klimabedingt besondere Produktionsbedingungen. Die Milchviehbetriebe in der norwegischen Provinz Møre og Romsdal sind grünlandbasiert, Kraftfutterimporte sind in ökologischen wie konventionellen Betrieben die Regel. Das Jungvieh weidet nicht nur auf der Kernfläche des Betriebes, sondern auch auf Bergweiden und Almen, von dort kommt auch das Futter. Speziell für diese Region führen wir das norwegische Forschungsprojekt ENVIROMILK durch. Wir analysieren und modellieren die Nachhaltigkeit der Milchproduktion in Bezug auf die innerbetrieblichen ...

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Klimawirkung norwegischer Milch

Mais und Bohnen im Gemenge

Zukünftig sollen landwirtschaftliche Nutztiere nachhaltig mit Proteinen aus betrieblich oder regional erzeugten Futtermitteln versorgt werden. In unserem Projektvorhaben untersuchen wir deshalb das Potential des Gemengeanbaus von Mais mit Stangen- bzw. Feuerbohnen.

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Mais und Bohnen im Gemenge

Welchen Einfluss hat der Weidegang auf Gesundheit und Wohlbefinden von Milchkühen?

Tiere zu halten, bedeutet in der ökologischen Landwirtschaft, es tiergerecht zu tun und ihnen arteigene Verhaltensweisen zu erlauben. Aber: Wie gesund ist etwa der Weidegang für Kühe?

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Welchen Einfluss hat der Weidegang auf Gesundheit und Wohlbefinden von Milchkühen?

Biomilchkühe interdisziplinär betrachtet

Studien haben gezeigt: Die Bio-Milchkuh ist nicht gesünder, auch sie ist anfällig für Eutererkrankungen und Stoffwechselprobleme. Diesen Sachverhalt haben wir in einem Verbundprojekt mit 12 Partnern aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

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Biomilchkühe interdisziplinär betrachtet

Weideparasitenmanagement

Weidetiere vor Würmern schützen – mit Hilfe von Entscheidungsbäumen zu geringerem Arzneimitteleinsatz? Wenn Wiederkäuer auf der Weide gehalten werden, ist die Kontrolle von Magen-Darm-Würmern entscheidend für die Tiergesundheit – auch für den ökonomischen Erfolg des Landwirts. Dabei sollen zukünftig möglichst wenig Arzneimittel verwendet werden.

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Weideparasitenmanagement

Winterweide

Die Winterweidehaltung von Mutterkühen und Fleischrindern in Kanada ist ein traditionelles Haltungsverfahren, bei dem die Tiere während der Frostperiode auf einer begrenzten Fläche ohne Gebäude gehalten und gefüttert werden. Als Witterungsschutz dienen in der Regel Windschutzwände.

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Winterweide

Wissenstandsanalyse Tiergesundheit

Was bietet die Literatur zur Tiergesundheit im Ökolandbau? Welcher Forschungsbedarf lässt sich mit ihrer Hilfe ableiten? Mit entsprechenden Studien wollen wir diese Fragen beantworten.

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Wissenstandsanalyse Tiergesundheit

Veränderungen in der ländlichen Kommunikation

Die Aufgaben des Ländlichen Raumes ändern sich. Dieses hat auch Auswirkungen auf die Kommunikation der Akteure. Diese wurden aus soziologischer Sicht anhand von drei Fallstudien bewertet: Modellregion Aktiv Lübecker Bucht, Ökologische Milchproduktion, Naturschutz.

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Veränderungen in der ländlichen Kommunikation

Anthelminthikaresistenzen

Magen-Darm-Würmer mit Anthelminthika Resistenz (AR) breiten sich immer weiter aus. Umso wichtiger wird das Erkennen von AR in der ökologischen Tierhaltung. Ein vorbeugender Arzneimitteleinsatz ist ausdrücklich verboten. Medikamente müssen also zuverlässig wirken, um Leiden bei erkrankten Tieren zu vermeiden. Können wir uns auf Entwurmungsmittel verlassen?

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Anthelminthikaresistenzen

Tiergesundheit macht Schule - die 'Stable School'

Auch in der ökologischen Milchviehhaltung spielen Eutererkrankungen und Stoffwechselstörungen eine große Rolle: Es sind typische Produktionskrankheiten. In einer Pilotstudie haben wir untersucht, inwiefern Stable Schools als innovatives Konzept geeignet sind, die Gesundheitssituation in den beteiligten Milchviehbetrieben durch Beratung untereinander zu verbessern. Stable Schools basieren auf dem Voneinander-Lernen: Probleme im eigenen Betrieb werden vom Milchviehhalter mit anderen Landwirten diskutiert und gelöst.

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Tiergesundheit macht Schule - die 'Stable School'

Sensoren zeigen, wie Milchkühe grasen

Mit Beschleunigungssensoren können Änderungen des Bewegungszustandes erfasst werden. Je nach dem wo sie am Tier angebracht werden, können sie das Lauf- und Ruheverhalten, aber auch Kopfbewegungen abbilden.

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Sensoren zeigen, wie Milchkühe grasen

Natürliche Einstreu - ein Risiko für Ökomilchkühe?

Im Ökolandbau müssen die Liegeflächen von Milchkühen mit einem natürlichen Material eingestreut werden. Allerdings können sich darin Bakterien und andere Erreger von Eutererkrankungen gut entwickeln. Damit steigt das Risiko der Kühe, sich mit diesen Erregern zu infizieren. Mit diesem Projekt haben wir untersucht, wie Ökobetriebe mit ihren Einstreumaterialien umgehen, und ob das Erkrankungsrisiko für Bio-Kühe tatsächlich höher ist als in der konventionellen Tierhaltung.

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Natürliche Einstreu - ein Risiko für Ökomilchkühe?

Praxistauglichkeit von Tierschutzindikatoren in der betrieblichen Eigenkontrolle

Gemäß Tierschutzgesetz müssen Nutztierhalter seit 2014 nachweisen können, dass sie ihre Herden tiergerecht halten. Wie aber können Tierhalter die Tierwohl-Situation ihrer Bestände objektiv erfassen und bewerten?

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Praxistauglichkeit von Tierschutzindikatoren in der betrieblichen Eigenkontrolle

Q Check: Tierwohl in der Milchviehhaltung mit System

Aussagekräftige und wissenschaftlich fundierte Indikatoren zur Beurteilung des Tierwohls in der Milchviehhaltung liegen inzwischen vor. Was fehlt, ist ein flächendeckendes Monitoring automatisch erfassbarer tierbezogener Indikatoren, das Tierwohl mess- und vergleichbar macht. Im Projekt Q-Check sollen dafür Indikatoren für Tiergesundheit bereits bestehender Analyse- und Datenerfassungssysteme genutzt werden.

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Q Check: Tierwohl in der Milchviehhaltung mit System

Ökonomische Analyse der Ressourceneffizienz landwirtschaftlicher Betriebe

Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist für die Landwirtschaft eine zentrale Herausforderung. Gefragt sind Managementkonzepte, die dazu beitragen, dass die betrieblichen Ressourcen wie Nährstoffe, Wasser oder Energie optimal genutzt werden. Ohne Berücksichtigung ihrer betriebswirtschaftlichen Wirkung, sind diese nur von wenig Nutzen.

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Ökonomische Analyse der Ressourceneffizienz landwirtschaftlicher Betriebe

Gesellschaftliche Erwartungen an die ökologische Milchviehhaltung

Die Haltung von Schweinen und Hühnern wird in Medien und Öffentlichkeit häufig diskutiert– die der Milchkühe kaum. Aber heißt das, die Haltung von Milchkühen ist nicht von Interesse, die Gesellschaft ist mit ihr einverstanden oder hat über sie gar keine Vorstellungen?

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Gesellschaftliche Erwartungen an die ökologische Milchviehhaltung

Wie kann man Emissionen bei Auslaufhaltung von Rindern messen?

Im ökologischen Landbau werden bei der Rinderhaltung Offenstallsysteme mit Auslauf verwendet. Für Ausläufe von Rinderställen bzw. von Milchviehställen existieren bislang in Deutschland keine Emissionsfaktoren. Für die objektive Bewertung der Emissionen, wie sie für Baugenehmigungsverfahren notwendig sind, werden diese Daten aber dringend benötigt.

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Wie kann man Emissionen bei Auslaufhaltung von Rindern messen?

Förderung des Ökologischen Landbaus aus betrieblicher Sicht

Damit mehr landwirtschaftliche Betriebe auf Ökolandbau umstellen, gibt es zahlreiche Fördermaßnahmen, die Anzahl der Umstellungsbetriebe ist seit Jahren allerdings rückläufig. Was denken Ökolandwirte darüber, wie der Ökolandbau am Besten gefördert werden sollte? Wie haben sich die Betriebe in den letzten 12 Jahren weiterenwickelt?

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Förderung des Ökologischen Landbaus aus betrieblicher Sicht

Das Tier als Steuergröße für betriebliche Veränderung

Im Pilotbetriebe-Netzwerk erfassen wir in ökologischen und konventionellen Milchviehbetrieben Tierwohl und Tierarzneimitteleinsatz als wichtige Nachhaltigkeitsaspekte. Wir verknüpfen sie mit Umwelt‐ und Effizienzparametern.

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Das Tier als Steuergröße für betriebliche Veränderung

Ökolandbau 2002 in Deutschland - wie sieht es in der Praxis aus?

Ökologisch wirtschaftende Betriebe zeichnen sich durch eine außerordentliche Vielfalt aus. Sie wird u. a. bestimmt durch die natürlichen Standortbedingungen, die konventionelle Ausgangssituation, die betriebsindividuellen Entwicklungspfade von der Umstellung bis zur Etablierung der ökologischen Wirtschaftsweise, die unterschiedlichen Richtlinien der Erzeugerverbände, die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen und die Fähigkeiten.

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Ökolandbau 2002 in Deutschland - wie sieht es in der Praxis aus?

Tiergerechte Milchviehhaltung – Das Ergebnis messen und honorieren

Die meisten Verbraucher wünschen sich Umfragen zufolge, dass Nutztiere „artgerecht“ gehalten werden. Aber lässt sich tiergerechte Haltung messen und über agrarpolitische Instrumente fördern? Dieser Frage geht unser Forschungsprojekt nach. Es wird von den Thünen-Instituten für Ökologischen Landbau und Betriebswirtschaft gemeinsam durchgeführt.

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Tiergerechte Milchviehhaltung – Das Ergebnis messen und honorieren

Milk & Calf - Vermarktung von Produktion aus kuhgebundener Haltung

Einige Verbraucher fragen nach Milch und Milchprodukten, die ohne eine frühzeitige Trennung von Kühen und Kälbern hergestellt werden. Wir gehen der Frage nach, wie Betriebe, die ihre Kälber kuhgebunden aufziehen, ihre Milch und auch die Bullenkälber vermarkten und ob diese Produkte ein größeres Vermarktungspotenzial haben.

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Milk & Calf - Vermarktung von Produktion aus kuhgebundener Haltung

MIX-ENABLE – Gemischtbeweidung mit Rindern und Geflügel

Auch in der ökologischen Landwirtschaft hat die Spezialisierung zugenommen. Wenn es trotzdem noch mehrere Tierarten auf Betrieben gibt, werden sie doch meist separat gehalten. Welches Potenzial eine stärkere Verknüpfung der Betriebszweige hat, wird gemeinsam mit Partnern aus sieben EU-Ländern untersucht.

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Weideparasitenmanagement

Weidetiere vor Würmern schützen – mit Hilfe von Entscheidungsbäumen zu geringerem Arzneimitteleinsatz? Wenn Wiederkäuer auf der Weide gehalten werden, ist die Kontrolle von Magen-Darm-Würmern entscheidend für die Tiergesundheit – auch für den ökonomischen Erfolg des Landwirts. Dabei sollen zukünftig möglichst wenig Arzneimittel verwendet werden.

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Tiergesundheit macht Schule - die 'Stable School'

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CowData - Kühe besser verstehen

Das Verhalten und die Leistungsfähigkeit von Nutztieren wird heute auf vielfältige Art und Weise oft auch direkt am Tier erfasst. Die Verknüpfung und Interpretation dieser Informationen kann das Management auf dem Betrieb unterstützen.

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CowData - Kühe besser verstehen

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