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Faktencheck

Im gesellschaftlichen Diskurs wird häufig versucht, vorgefasste Meinungen oder ein Stimmungsbild als wissenschaftlich fundiert darzustellen. Dafür werden wissenschaftliche Analysen mitunter bruchstückhaft, selektiv oder sogar verzerrt verwendet. Wir greifen derartige Fälle auf und stellen sie der umfassenden wissenschaftlichen Faktenlage gegenüber. Damit wahren wir die Neutralität der Forschung und tragen zu einer Versachlichung von Debatten bei.

FAKTENCHECK: Holznutzung

Holz kann helfen, die Klimaziele zu erreichen: Wird es in Häusern verbaut oder in Bioraffinerien zu Kunststoffen verarbeitet, bleibt der Kohlenstoff darin gespeichert. Forschende aus dem Thünen-Institut haben nun Empfehlungen veröffentlicht, wie Holzprodukte gezielt zum Klimaschutz beitragen können.

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FAKTENCHECK: Holznutzung

FAKTENCHECK: Humus – Was leistet der Ökolandbau für den Boden?

Humusaufbau ist im Ökolandbau ein zentrales Ziel, denn: er hilft, Böden gesund und fruchtbar zu halten. In der konventionellen Landwirtschaft werden entsprechende Ansätze weniger systematisch umgesetzt. Doch spiegelt sich das auch in den Ackerböden wider? Das erfahren Sie im Thünen-Faktencheck.

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FAKTENCHECK: Humus – Was leistet der Ökolandbau für den Boden?

FAKTENCHECK: Mikroplastik – Ist es ein Risiko für unsere Ernten?

Immer mehr Mikroplastik landet in unseren Böden – über die Folgen wissen wir nur wenig. Eine Studie aus Nanjing, China, verursachte kürzlich Schlagzeilen wie „Mikroplastik gefährdet gesamte Ernährung“. Ob dieses alarmierende Fazit gerechtfertigt ist und welche Schritte nötig sind, um die Mikroplastik-Forschung voranzubringen, erfahren Sie im Thünen-Faktencheck.

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FAKTENCHECK: Mikroplastik – Ist es ein Risiko für unsere Ernten?

FAKTENCHECK: Bundestagswahl 2025 – Wie wählen Menschen in ländlichen Räumen?

Die Wählerinnen und Wähler in ländlichen Gebieten entscheiden sich am Wahltag oft anders als die Menschen in Städten. Wie sich das Wahlverhalten im Vergleich zu vergangenen Wahlen verändert hat und ob sich darin das immer wieder geäußerte Gefühl des Abgehängt-Seins der ländlichen Räume widerspiegelt, erfahren Sie in unserem Faktencheck.

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FAKTENCHECK: Bundestagswahl 2025 – Wie wählen Menschen in ländlichen Räumen?

Hat das europäische Fischereimanagement systematisch versagt?

Ein Meinungs-Artikel im Magazin Science behauptet: Der schlechte Zustand der Ostsee-Fischbestände liegt an einem systematischen Versagen des Fischereimanagements, zu dem auch das wissenschaftliche Beratungssystem mit den nationalen Fischereiforschungseinrichtungen und dem Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) gehört. Was ist von dieser Kritik zu halten?

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Hat das europäische Fischereimanagement systematisch versagt?

Werden die Fischbestände zu positiv berechnet?

Die Größe von Fischbeständen wird möglicherweise systematisch überschätzt – mit dramatischen Folgen für das Fischereimanagement. Das haben Wissenschaftler*innen um Graham J. Edgar in einer aktuellen Studie thematisiert. Sie ist zusammen mit einem Kommentar von Rainer Froese und Daniel Pauly am 22. August 2024 in der Fachzeitschrift Science erschienen. In unserem Faktencheck klären wir, ob die Ergebnisse auf die Fischbestände des Nordost-Atlantiks zutreffen und ob die vorgeschlagenen Lösungen anwendbar sind.

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Werden die Fischbestände zu positiv berechnet?

Hat Deutschland am 29. Februar seine Fischreserven verbraucht?

Fair Oceans, Slow Food und Brot für die Welt haben für den letzten Februartag in diesem Jahr den „End of fish“-Day ausgerufen: Rechnerisch habe Deutschland zu diesem Stichtag die eigenen Fischreserven erschöpft, der Bedarf könne nur noch durch Importe gedeckt werden. Ist das wirklich ein Problem?

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Hat Deutschland am 29. Februar seine Fischreserven verbraucht?

Energie vom Acker – lohnt sich das?

Landwirtschaftliche Flächen werden eigentlich für die Ernährung gebraucht. Doch immer häufiger wird auf ihnen Energie erzeugt. Deshalb gibt es Kritik, wenn Energiepflanzen, Photovoltaik- oder Windenergieanlagen wertvolle Ackerfläche beanspruchen. In unserem Faktencheck untersuchen wir, welche Energieform die größte Menge an Strom und Wärme für Haushalte und Verkehr liefert, wenn wir dafür einen Hektar Land einsetzen.

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Energie vom Acker – lohnt sich das?

Stadtfrust? Landlust?

Jahrelang haben die ländlichen Räume Menschen an die großen Städte verloren. Inzwischen sieht die Wanderungsbewegung anders aus: Immer mehr Großstädterinnen und Großstädter ziehen aufs Land. Ist das die Trendwende? Und haben Lockdown und Co. während der Corona-Pandemie den Trend ausgelöst? Unser Faktencheck.

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Stadtfrust? Landlust?

Fleisch oder Pflanze?

Immer mehr Deutsche verzichten auf tierische Produkte. Doch lösen die pflanzlichen Alternativen tatsächlich tierische Proteinprodukte ab? Auf Basis realer Kaufdaten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat das Thünen-Institut für 2017 bis 2020 die Nachfrage privater Haushalte nach tierischen und pflanzlichen Proteinlieferanten untersucht.

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Fleisch oder Pflanze?

Klimaschutz durch CO₂-Zertifikate für Humus

Humus ist ein wichtiger CO₂-Speicher. CO₂-Zertifikate sollen einen Anreiz schaffen, damit die Landwirtschaft das Potenzial des Humusaufbaus für den Klimaschutz nutzt. Um glaubwürdig zu sein, müssen diese Zertifikate strenge Kriterien erfüllen. Die meisten tun dies jedoch nicht. Erfahren Sie mehr in unserem Faktencheck.

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Klimaschutz durch CO₂-Zertifikate für Humus

Darum ist Weizen kein Kohlenstoffspeicher

Obwohl die Landwirtschaft Pflanzen anbaut, die Kohlenstoff binden, trägt sie nicht dazu bei, atmosphärisches Kohlendioxid zu minimieren. Das allerdings wird immer wieder behauptet und mit Rechenbeispielen vermeintlich belegt. Unser Faktencheck zeigt, warum landwirtschaftliche Produkte praktisch keine Relevanz für den Klimaschutz haben.

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Darum ist Weizen kein Kohlenstoffspeicher

Ansprechperson

Portraitfoto von Nadine Kraft
Nadine Kraft
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Telefon
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nadine.kraft@thuenen.de
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
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