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Mischwald in Thüringen
Drohnenaufnahme eines Mischbestandes.
Institut für

WO Waldökosysteme

Aktuelles

Lebewesen hinterlassen über winzige Zellreste DNA-Spuren in der Umwelt. Damit lassen sich Tiere und Pflanzen nachweisen, ohne sie direkt zu sichten. Um ihre Expertise in der Arbeit mit eDNA künftig stärker zu bündeln, haben Thünen-Mitarbeitende nun ein neues Netzwerk gegründet.

Ein Teil eines Pipettierroboters für Analysen.

Vor über 40 Jahren wurde das Internationale Kooperationsprogramm Wälder (ICP Forests) gegründet. Seitdem wird europaweit gemessen, wie sich Luftverschmutzung auf Wälder auswirkt. Bei uns am Thünen-Institut für Waldökosysteme laufen im Programmkoordinierungszentrum (PCC) alle Daten zusammen.

Depositions- und Streufallsammler auf einer Level-II-Fläche unter Kiefer

Das WEHAM Basisszenario simuliert auf Grundlage aktueller Zahlen aus der Bundeswaldinventur 2022, wie sich Deutschlands Wälder in den kommenden Jahrzehnten entwickeln könnten. Dieses FAQ erklärt, was sich aus den Ergebnissen ableiten lässt und wo die Grenzen der Modellierung liegen.

Eine Nahaufnahme eines Baumstamms mit Jahresringen, im Hintergrund ein Holzstapel.

Wer bei Regen schon einmal Schutz unter einem Baum gesucht hat, weiß: Auch ein Blätterdach kann den Regen abhalten. Zum Tag des Regenschirms am 10. Februar werfen wir einen Blick auf die Bedeutung des Baums als natürlicher Regenschirm.

Baum mit dickem Stamm und vollem Blätterdach aus Froschperspektive

In einer aktuellen Studie haben wir die Tiefenversickerung unterhalb der Baumkronen von Buchen, jungen Eichen und Kiefern im nordostdeutschen Tiefland untersucht. Die Messwerte stammen aus den Lysimetern unserer Versuchsfläche in Britz.

Detailansicht einer Pfütze, in der Regentropfen Blasen schlagen.

In den trockenen Jahren haben Deutschlands Wälder ihre Funktion als Kohlenstoff-Senke weitestgehend verloren. Nun zeigt sich: Der Waldboden hat in dieser Zeit so gut wie alle negativen Effekte ausgeglichen und so die Senkenfunktion der Bäume übernommen. Für künftige Boden- und Waldinventuren müssen…

Seitenansicht eines Bodens aus einer Grube im Waldboden mit einem Messstab.

Beim Akustischen Waldmonitoring (AkWamo) kommen KI-Modelle zum Einsatz, die Vogelarten anhand ihrer Rufe und Gesänge erkennen. Zum nationalen Tag des Vogels am 5. Januar geben wir Einblicke in den aktuellen Arbeitsstand des Projekts.

Ein Zaunkönig sitzt auf einem Ast.

Im November haben wir junge Traubeneichen in die Lysimeter vor dem Institut für Waldökosysteme gepflanzt. Im neuen Experiment wollen wir herausfinden, wie gut Setzlinge aus unterschiedlichen Herkünften mit Trockenheit zurechtkommen.


Waldböden speichern Kohlenstoff, filtern Wasser und bieten Lebensraum für unzählige Organismen. Ihre Überwachung ist entscheidend, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Zukunftsvorhersagen zu ermöglichen. Thünen-Forschende berichten für das European Forest Institut über die Herausforderungen.

Im Moor kniende Person, die vor sich einen Stechbohrer mit Bodenprofil liegen hat.

Ab sofort gibt es ein funktionsfähiges Messnetz für Deutschlands Moorgebiete. Eingerichtet wurden 155 Messpunkte in Offenland und Wald. Heute übergeben die Thünen-Forschenden ihren Bericht zur Aufbauphase an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.

Bohrkern aus dem Stechbohrer auf dem Beprobungstisch und Dokumentation im Protokoll.

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