Genomanalyse bei Bäumen

Projekt

 (c)

Strukturelle und funktionelle Analyse des Genoms von Waldbäumen

Bäume sind durch eine Vielzahl spezifischer Eigenschaften, wie Langlebigkeit und intensive Holzbildung charakterisiert, die unter strenger genetischer Kontrolle stehen.

Hintergrund und Zielsetzung

Es ist zu erwarten, dass mehrere Gene an den genannten Prozessen beteiligt sind. Die Zielsetzung dieser Aufgabe ist die Isolierung und Charakterisierung von regulatorischen und anderen Gensequenzen, die spezifisch für Bäume sind. Für die Untersuchungen stehen Vertreter der Gattung Populus (Pappeln) zur Verfügung.

Vorgehensweise

Pappeln können als ein Modellsystem für Bäume aufgefasst werden, da diese Pflanzen über ein relativ kleines Erbgut (Genom) verfügen und gleichzeitig der gentechnischen Veränderung über das Agrobacterium tumefaciens-System leicht zugänglich sind. Als dritte Pflanzenart überhaupt nach Arabidopsis und Reis, ist für die Pappel die Totalsequenz des gesamten Erbguts bekannt. Diese Informationen dienen als Basis für die geplanten Untersuchungen.

Vorläufige Ergebnisse

Der Ansatz leitet sich aus den Ergebnissen früherer Arbeiten ab. Dort wurde zum ersten Mal gezeigt, dass die gentechnische Übertragung eines Transposons (Ac aus Mais) in das Genom von Pappeln möglich ist, und dass Ac seine ursprüngliche Position im Konstrukt verlassen und sich irgendwo im Genom re-integrieren kann (Transposition). Weiterhin wurde festgestellt, dass eine Transposition von Ac in den nun sechs Jahre alten transgenen Pflanzen immer noch stattfindet.; ; Nach Transformation mit Ac wurde

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Zeitraum

Daueraufgabe 2.2000 - 5.2024

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektstatus: läuft

Publikationen zum Projekt

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  1. Kersten B, Ghirardo A, Schnitzler JP, Kanawati B, Schmitt-Kopplin P, Fladung M, Schröder H (2013) Integrated transcriptomics and metabolomics decipher differences in the resistance of pedunculate oak to the herbivore Tortrix viridana L.. BMC Genomics 14:737, DOI:10.1186/1471-2164-14-737
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 2833 KB
  2. Höltken AM, Fladung M, Streckenbach M, Dujesiefken D (2013) Möglichkeiten DNA-basierter Methoden für Baumgutachten. Jb Baumpflege 2013:19-25
  3. Brügmann T, Fladung M (2013) Potentials and limitations of the cross-species transfer of nuclear microsatellite marker in six species belonging to three sections of the genus Populus L.. Tree Genetics Genomes 9(6):1413-1421, DOI:10.1007/s11295-013-0647-3
  4. Grima-Pettenati J, Leplé J-C, Gion JM, Harvengt L, Fladung M, Kamm B, Pinto Paiva JA, Rodrigues JC, Costa Leal L, Canton FR, Gallardo F, Allona I, Sixto H, Ruiz F (2013) TreeForJoules - supporting sustainable second generation biofuels. In: International innovation : dissemination science, research and technology . Auzeville: Universite Paul Sabatier, p 2
  5. Fladung M, Polak O (2012) Ac/Ds-transposon activation tagging in poplar: a powerful tool for gene discovery. BMC Genomics 13(61), DOI:10.1186/1471-2164-13-61
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1664 KB
  6. Schröder H, Wühlisch G von, Fladung M (2012) Auch bei Pappeln ist nicht immer drin, was drauf steht. AFZ Wald 67(5):13-15
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 341 KB
  7. Höltken AM, Schröder H, Wischnewski N, Degen B, Magel EA, Fladung M (2012) Development of DNA-based methods to identify CITES-protected timber species: a case study in the Meliaceae family. Holzforsch 66(1):97-104, DOI:10.1515/HF.2011.142
  8. Schröder H, Höltken AM, Fladung M (2012) Differentiation of Populus species using chloroplast single nucleotide polymorphism (SNP) markers – essential for comprehensible and reliable poplar breeding. Plant Biol 14(2):374-381, doi:10.1111/j.1438-8677.2011.00502.x
  9. Fladung M (2012) Entwicklung und Nutzung neuartiger genetischer Technologien zur Erhöhung von Biomasseerträgen in Populus spec. (PopMass). Beitr Nordwestdt Forstl Versuchsanst 8:
  10. Schröder H, Fladung M (2012) Identifizierung kommerziell genutzter Pappelklone - der Nutzen molekularer Marker für die Züchtung. Beitr Nordwestdt Forstl Versuchsanst 8:257-265

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