

Institut für
SF Seefischerei
Projekt
Zukunftskutter Nordsee

ZukunftsKUtter NOrdsee (KUNO): Bau eines Demonstrators für ein zukunftsweisendes Küstenfischerei-Fahrzeug zum Einsatz auf der Nordsee
Der Zukunftskutter Nordsee unterstützt den Umbau der Kutter- und Küstenfischerei der Nordsee zu einem ökologisch nachhaltigen und wirtschaftlich resilienten und zukunftsfähigen Sektor
Hintergrund und Zielsetzung
Die Schiffe in der deutschen Küstenfischerei sind weitgehend stark überaltert. Dies ist
zunehmend ein Problem für eine zukunftsfähige Fischerei. Durch die Vielfalt der Küsten- und Kutterfischereien in Deutschland werden mehrere Typen neuer, moderner Fischkutter benötigt. Der Zukunftskutter der Nordsee ist einer davon. Das Projekt verknüpft schiffbauliche Entwicklungsarbeit mit technischer, ökonomischer und sozialwissenschaftlicher Fischereiforschung.
Die Hochschule Emden/Leer koordiniert das Gesamtvorhaben. Das Thünen-Institut für Seefischerei übernimmt im Teilvorhaben die Verantwortung für alle fischereiwissenschaftlichen Aspekte des Fischkutters der Zukunft. Unser gemeinsames Ziel ist es, eine technische Grundlage für eine wirtschaftlich optimierte, aber umweltschonende und gesellschaftlich aktzeptierte Fischerei der Zukunft zu schaffen.
Zielgruppe
Fischerei
Vorgehensweise
Bei unserer Arbeit steht die Wirtschaftlichkeit des Demonstrators unter dem Einsatz konventioneller und innovativer Fangtechniken und die gesellschaftliche Akzeptanz einer modernen, nachhaltigen Fischerei im Fokus. Das Thünen-Institut für Fischerei testet Fischereipraktiken unter Realbedingungen zusammen mit aktiven Fischern. Es kalkuliert Vollkosten und Profitabilität des Zukunftskutters unter Berücksichtigung verschiedenster Betriebsmodi und im internationalen Vergleich. In einer breiten Umfrage zum Image der Fischerei in der Bevölkerung und persönlichen Interviews mit Führungspersönlichkeiten entlang der Küste wird die gesellschaftliche Akzeptanz für den Einsatz des Zukunftskutters in der Nordsee untersucht. Eine Ausstattung der Fischerei mit modernen Fahrzeugen ergibt langfristig nur dann Sinn, wenn eine nachhaltige Fischerei von der Gesellschaft akzeptiert wird.
Daten und Methoden
- typical farm approach
- Vollkostenrechnungen und Profitabilitätsanalyse
- standardisierte Umfragen
- Fokusgruppen und Workshops
- persönliche Interviews
Unsere Forschungsfragen
- Unter welchen Bedingungen kann der Prototyp in der Nordsee profitabel betrieben werden?
- Welche Fischereipraktiken sind betriebswirtschaftlich mit dem neuen Fahrzeug sinnvoll?
- Ist der Prototyp eines modernen Fischereifahrzeuges international konkurrenzfähig?
- Welches Image hat die Fischerei in Deutschland?
- Wie kann die Akzeptanz für eine nachhaltige Fischerei in der Nordsee in Zukunft verbessert werden?
Links und Downloads
Den Artikel zur feierlichen Übergabe der Förderbescheide für das Projekt „ZukunftsKutter Nordsee - KuNo“ durch Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat finden sie hier.
Thünen-Ansprechperson

Thünen-Beteiligte
Geldgeber
-
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
(national, öffentlich) -
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)
(national, öffentlich)
Das Verbundprojekt ist Teil von Maßnahmen zur umweltschonenden Fischerei und Aquakultur. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages:
Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Zeitraum
1.2026 - 12.2030
Weitere Projektdaten
Projektfördernummer: Förderkennzeichen: 2825F01X02
Projektstatus:
läuft





