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Institut für

OL Ökologischen Landbau

Arbeitsgruppe Rind

Mehr als die Hälfte der ökologisch bewirtschafteten Fläche ist Grünland, und nur Pflanzenfresser wie Rinder, Schafe, Ziegen können dessen Aufwuchs in Lebensmittel für den Menschen verwandeln. Zudem steigt die Nachfrage nach Bio-Milch und Bio-Milchprodukten seit Jahren kontinuierlich an. Die Milcherzeugung ist somit der bedeutendste Produktionszweig in der Ökotierhaltung. 

Verbraucher verbinden damit  vor allem eine artgerechte Haltung der Tiere und einen verminderten Einsatz von Tierarzneimitteln. Im Mittelpunkt unserer Untersuchungen stehen deshalb Fragen nach dem Tiergesundheitsmanagement, der Tiergerechtheit und der Produktqualität einer zukunftsfähigen ökologischen Milchproduktion.

Arbeitsgruppe Rind

Projekte

MinimA

Die Erhaltung der Therapiefähigkeit von Antibiotika in der Human- wie der Veterinärmedizin erfordert ihren strikt am Bedarf orientierten Einsatz. In unserem Projekt wenden wir diesen Grundsatz beim Trockenstellen von Milchkühen auf Praxisbetrieben an.

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MinimA

Bruderweide

Wir untersuchen die Gemischt-Beweidung durch Bruderhähne und -kälber auf einer Weidefläche, die durch streifenförmige Pappel-KUPs unterteilt ist. Ziel ist die Bewertung dieser Haltungsform nach ökonomischen und Tierwohlaspekten.

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Bruderweide

MIX-ENABLE – Gemischtbeweidung mit Rindern und Geflügel

Auch in der ökologischen Landwirtschaft hat die Spezialisierung zugenommen. Wenn es trotzdem noch mehrere Tierarten auf Betrieben gibt, werden sie doch meist separat gehalten. Welches Potenzial eine stärkere Verknüpfung der Betriebszweige hat, wird gemeinsam mit Partnern aus sieben EU-Ländern untersucht.

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MIX-ENABLE – Gemischtbeweidung mit Rindern und Geflügel

Weidemast - Eine Alternative für die Bullenkälber aus der Milchviehhaltung?

Die Nachfrage nach Bio-Rindfleisch steigt und doch werden die meisten männlichen Kälber aus Bio- Milchviehbetrieben in konventionelle Mastbetriebe verkauft. Das sehen nicht nur Verbraucher sondern auch Bio-Milchviehhalter kritisch.

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Weidemast - Eine Alternative für die Bullenkälber aus der Milchviehhaltung?

Kuhgebundene Kälberhaltung - wie geht das?

Ein Standardverfahren für die kuhgebundene Kälberaufzucht gibt es bisher nicht. Jeder Landwirtschaftsbetrieb muss das passende Vorgehen selbst entwickeln. Mit einem Leitfaden wollen wir die Betriebe in Zukunft dabei unterstützen.

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Kuhgebundene Kälberhaltung - wie geht das?

Milk & Calf - Vermarktung von Produktion aus kuhgebundener Haltung

Einige Verbraucher fragen nach Milch und Milchprodukten, die ohne eine frühzeitige Trennung von Kühen und Kälbern hergestellt werden. Wir gehen der Frage nach, wie Betriebe, die ihre Kälber kuhgebunden aufziehen, ihre Milch und auch die Bullenkälber vermarkten und ob diese Produkte ein größeres Vermarktungspotenzial haben.

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Milk & Calf - Vermarktung von Produktion aus kuhgebundener Haltung

Mehr Zeit bei der Mutter, besser für das Kalb?

Die Trennung von Kuh und Kalb nach der Geburt ist heute gängige Praxis. Eine Alternative ist die muttergebundene Aufzucht, bei der die Kälber an Mutter oder Amme trinken dürfen und die Kühe zusätzlich gemolken werden. Wir prüfen die langfristigen Wirkungen.

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Mehr Zeit bei der Mutter, besser für das Kalb?

Sensoren zeigen, wie Milchkühe grasen

Mit Beschleunigungssensoren können Änderungen des Bewegungszustandes erfasst werden. Je nach dem wo sie am Tier angebracht werden, können sie das Lauf- und Ruheverhalten, aber auch Kopfbewegungen abbilden.

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Sensoren zeigen, wie Milchkühe grasen

Mais und Bohnen im Gemenge

Zukünftig sollen landwirtschaftliche Nutztiere nachhaltig mit Proteinen aus betrieblich oder regional erzeugten Futtermitteln versorgt werden. In unserem Projektvorhaben untersuchen wir deshalb das Potential des Gemengeanbaus von Mais mit Stangen- bzw. Feuerbohnen.

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Mais und Bohnen im Gemenge

Weniger Antibiotika - höheres Risiko für Mastitis?

Jeder Einsatz von Antibiotika birgt das Risiko, dass Krankheitserreger resistent werden, oder dass resistente Keime einen Vorteil bei der Selektion gewinnen. In der Nutztierhaltung muss er deshalb kritisch geprüft werden.

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Weniger Antibiotika - höheres Risiko für Mastitis?

Natürliche Einstreu - ein Risiko für Ökomilchkühe?

Im Ökolandbau müssen die Liegeflächen von Milchkühen mit einem natürlichen Material eingestreut werden. Allerdings können sich darin Bakterien und andere Erreger von Eutererkrankungen gut entwickeln. Damit steigt das Risiko der Kühe, sich mit diesen Erregern zu infizieren. Mit diesem Projekt haben wir untersucht, wie Ökobetriebe mit ihren Einstreumaterialien umgehen, und ob das Erkrankungsrisiko für Bio-Kühe tatsächlich höher ist als in der konventionellen Tierhaltung.

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Natürliche Einstreu - ein Risiko für Ökomilchkühe?

Biomilchkühe interdisziplinär betrachtet

Studien haben gezeigt: Die Bio-Milchkuh ist nicht gesünder, auch sie ist anfällig für Eutererkrankungen und Stoffwechselprobleme. Diesen Sachverhalt haben wir in einem Verbundprojekt mit 12 Partnern aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

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Biomilchkühe interdisziplinär betrachtet

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