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Russische Agrarpolitik und -produktion

Projekt

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Analyse der Strategie der Russischen Föderation zur Förderung der landwirtschaftlichen Produktion (STARLAP)

Im Projekt „STARLAP" untersuchen wir die Auswirkungen der russischen Agrarpolitik auf die Wettbewerbsfähigkeit des russischen und des deutschen Agrarsektors.

Hintergrund und Zielsetzung

Das Projekt wird vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) geleitet und analysiert, wie sich agrarpolitische Maßnahmen Russlands auf  den russischen Agrarsektor auswirken. Sind russische Erzeugnisse auf nationalen und internationalen Agrar- und Nahrungsmittelmärkten noch wettbewerbsfähig? Zusätzlich wird untersucht, wie sich die russische Agrarpolitik auf die Wettbewerbsfähigkeit  deutscher und europäischer Konkurrenten im russischen Agrarmarkt auswirkt. Russland hat sich das Ziel gesetzt, insbesondere für Milch- und Fleischprodukte, die Selbstversorgung zu erreichen und langfristig  weltweit größter Agrar- und Nahrungsmittelexporteur zu werden. Bereits umgesetzte Politikmaßnahmen, wie z.B. Importbeschränkungen bei Agrarprodukten und Lebensmitteln sowie stark ausgebaute nationale Agrarförderprogramme, werden in diesem Projekt mitbetrachtet.  Zusätzlich werden Informationen und Kenntnisse über aktuelle Entwicklungen im Milch- und Fleischsektor Russlands zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse des Projekts werden genutzt, um die Erfolgschancen deutscher Unternehmen des Agrar- und Ernährungssektors in der Russischen Föderation abzuschätzen.

Vorgehensweise

Wegen der zum Teil großen Distanzen zwischen den regionalen Agraranbaugebieten,  den Konsumzentren und dem Zugang zum Weltmarkt variieren die Handelskosten und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Produzenten unterschiedlicher russischer Regionen stark. Daher wird in diesem Projekt ein regionsspezifischer Ansatz verfolgt, der den russischen Markt nicht als Ganzes, sondern in mehrere Regionen untergliedert abbildet.

Im Projekt STARLAP kooperiert das Thünen-Institut für Marktanalyse mit dem IAMO (Koordinator) im Teilprojekt „Szenarioanalyse, Handel & Produktion“ um folgende Fragen zu beantworten: Welche Szenarien der zukünftigen Entwicklung der russischen Agrar- und Ernährungsindustrie lassen sich definieren? Welche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Marktteilnehmer auf dem russischen Markt sind zu erwarten? Bei dieser Arbeit kommen die Modelle AGMEMOD und MAGNET zum Einsatz.

 

 

Links und Downloads

IAMO Internetseite zum Projekt

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Zeitraum

10.2016 - 1.2018

Publikationen zu dem Projekt

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