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Wo Afrika ökologisch fischt (AWA)

Projekt

Capacity Development in Nordwest Afrika (c) Thünen-Institut/Maik Tiedemann
Auf den Ebenen der edukativen Nachhaltigkeit (Education), inhaltlichen Nachhaltigkeit (Research) und der strukturellen Nachhaltigkeit (Governance) arbeiten wir zusammen mit afrikanischen, französischen und deutschen Partnern im AWA Projekt (Ecosystem Approach to the management of fisheries and the marine environment in West African waters) für ein besseres Verständnis des Meeresökosystems vor Nordwest Afrika und der Umsetzung eines nachhaltigen Fischereimanagements. (© Thünen-Institut/Maik Tiedemann)

Noch ist es eine Vision, dass sich auch in westafrikanischen Gewässern die Fischerei auf das Verständnis von Ökosystemen einrichtet. Das Projekt AWA soll als Teil der strategischen Partnerschaft zu den westafrikanischen Ländern dem dortigen Fischereimanagement in dieser Richtung voranhelfen.

Hintergrund und Zielsetzung

Ziel des hier vorgeschlagenen Projektes ist eine strategische Partnerschaft, die die Vision und wissenschaftlichen Grundlagen für einen Ökosystemansatz im Management der Fischerei und der Meeresumwelt in westafrikanischen Gewässern entwickeln kann. Um diesen Ansatz zu implementieren, müssen Expertisen aus der Fischerei- und Ökosystemforschung, der Biogeochemie, der physikalischen Ozeanographie und den Klimawissenschaften zusammenwirken.

Zielgruppe

Politik, Wissenschaft

Vorläufige Ergebnisse

 ICAWA I

Die erste projektbegleitende ICAWA (International Conference “Ecosystem Approach to the management of fisheries and the marine environment in West African waters”) fand erfolgreich in Dakar am 09. – 11. Dez. 2014 statt. Ziel der Konferenz war die Präsentation bisher geleisteten Forschungsresultate auf der Basis nachhaltiger Fischerei und marinem Management in West-Afrika. Mitglieder der SRFC (Sub Regional Fisheries Commission), afrikanische und europäische Partner konnten in sechs Sitzungen und vier Nebensitzungen neue Erkenntnisse auf biologischer, ökologischer, gesetzlicher und sozio-ökonomischer Grundlage gewinnen.

Gewinner der besten Präsentation in der Session 2 („Variablility of pelagic productivity in West-African waters“) war Maik Tiedemann, Thünen-Doktorand mit einem Beitrag zur Vertikalverteilung von Fischlarven im Auftriebsgebiet vor der senegalesischen Küste. Haupterkenntnis der Arbeit ist die Fähigkeit bestimmter Larven vertikal zu wandern und somit sich der in den offenen Ozean getragenen Oberflächenwasser zu entziehen. Gleichzeitig gelangen die Larven bei der abwärts gerichteten Vertikalwanderung in Unterströmungen, die die Larven in Richtung der produktiven Schelfregion transportieren können. Der Beitrag weist auf Überlebensstrategien der im Nordwest-Afrika beheimaten Fische hin und erklärt zum Teil den Erfolg großer Bestände kleiner pelagischer Fischarten (Holzmakrelen, Sardinellen und Sardellen).

 ICAWA II

Die Projektbegleitende Konferenz ICAWA (International Conference “Ecosystem Approach to the management of fisheries and the marine environment in West African waters”) geht in die zweite Runde. Mehr dazu auf

www.spcsrp.org/medias/csrp/projets/Awa/2nd_ANNOUNCEMENT_ICAWA2015.pdf

und

www.awa-project.org/inscription-conference/

Links und Downloads

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Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Zeitraum

2.2013 - 1.2017

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektstatus: läuft