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Sekretariat

Sandra Blaue
Institut für Marktanalyse

 

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BioMonitor - Monitoring der Bioökonomie in der EU

Projekt

 (c) biomonitor.eu

Monitoring der Bioökonomie

Mit dem EU-Projekt BioMonitor leisten wir einen Beitrag, Informationslücken in der Bioökonomie-Forschung zu schließen. Dazu strukturieren wir bestehende Daten und Modelle neu.

Hintergrund und Zielsetzung

In den vergangenen 20 Jahren hat die EU-Politik den Ausbau der biobasierten Wertschöpfungsketten durch verschiedene Politik- und Forschungsprogramme gefördert. Dabei soll die Bioökonomie einen wesentlichen Beitrag leisten, um verschiedene wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele in der EU und den Mitgliedsstaaten zu erreichen. Während die Aufmerksamkeit für die Bioökonomie zunimmt, hängt ihre Darstellung in Statistiken und ihre Abdeckung in Modellen, die für die Politikfolgenabschätzung verwendet werden, in verschiedener Hinsicht hinterher.

Das Hauptziel des Projekts „Monitoring der Bioökonomie” (BioMonitor) ist die Erarbeitung eines Konzeptes für eine dauerhafte Erhebung von Daten und eine konsistente Modellierung der Bioökonomie in der EU. Dies wollen wir durch die Entwicklung und die Umsetzung eines Daten- und Modellierungskonzepts im Rahmen einer BioMonitor-Plattform erreichen.

Vorgehensweise

Das Projekt ist dreistufig aufgebaut:

  1. Schließen der Datenlücken, die bei der Messung der Bioökonomie beobachtet wurden, durch die Verwendung neuer und verbesserter Datensätze,
  2. Verbesserung bestehender Modelle, die Industrien und politische Entscheidungsträger bei der Definition langfristiger Strategien unterstützen,
  3. Einrichtung einer Plattform zur Einbindung von Interessenvertretern und Schulungen zur Validierung und Verbreitung der im Rahmen des Projekts entwickelten Daten und Modelle.

Das Thünen-Institut für Marktanalyse ist insbesondere an der Entwicklung und Operationalisierung der BioMonitor-Model-Toolbox beteiligt. Diese soll die EU-Kommission bei der Quantifizierung der zukünftigen Auswirkungen heutiger Entscheidungen auf die Bioökonomie unterstützen.

Um die bestehende Lücke in der Modellierung zu schließen und die Entwicklungen der Wertschöpfungsketten für biobasierte Produkte in der EU zu erfassen, entwickeln wir ein neues partielles Gleichgewichtsmodell für biobasierte Produkte, das Modell BioMat.

Die Rohstoffe, die für die Produktion biobasierter Produkte benötigt werden, werden hauptsächlich aus dem Sektor Landwirtschaft bezogen. Somit besteht ein enger Bezug zu den Märkten von Agrarrohstoffen. Deswegen wird das Model BioMat sowohl konzeptionell als auch in der technischen Umsetzung auf dem bestehenden partiellen Gleichgewichtsmodell AGMEMOD aufgebaut sein.

Weiterhin führen wir eine Fallstudie zur Dynamik auf den Märkten für Futtermittelaminosäuren und Insektenbiomasse durch und tragen zur Entwicklung von Indikatoren für das Monitoring der Bioökonomie in der EU sowie zur Analyse von Zukunfts-Szenarien für die Bioökonomie bei.

Links und Downloads

Weitere Informationen zum Projekt sind hier zu finden:

biomonitor.eu

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Geldgeber

  • Europäische Union (EU)
    (international, öffentlich)

Publikationen zu dem Projekt

Anzahl der Datensätze: 0