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Dossier

Bewertung der Meeresumwelt und Schutzkonzepte

Von Ulrike Kammann


FI Institut für Fischereiökologie
SF Institut für Seefischerei OF Institut für Ostseefischerei

„Gut“ oder „nicht gut“ – das ist die Frage nach dem Umweltzustand der Meere Europas.

Deutschland ist durch die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) verpflichtet, den Zustand der Meeresumwelt zu erfassen und zu bewerten. Aussagekräftige Indikatoren und Monitoringkonzepte sind dafür die Voraussetzung.

Das Thünen-Institut ist in diesem Prozess zusammen mit nationalen und internationalen Kollegen an mehreren Punkten aktiv: Wir erheben Daten, erarbeiten Referenzwerte für die Biodiversität, bewerten die Integrität des Meeresbodens und definieren neue Schadstoff-Schwellenwerte. Auch bereits bestehende Indikatoren werden kritisch hinterfragt. Das tun wir mit dem Ziel, einen validen Bewertungsrahmen für den Meeresumweltzustand zu etablieren. Wir sind vor allem für die höheren Trophiestufen mariner Lebensgemeinschaften sowie deren chemische und radioaktive Belastung zuständig.

 

Expertise

MSRL und der „gute Umweltzustand“

Die europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL): Was ist eigentlich ihr Ziel und welche Rolle spielt das Thünen-Institut dabei?

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Wer hat Angst vorm Caesium?

Mess- und Leitstellen des Bundes und der Länder prüfen regelmäßig die Verteilung radioaktiver Stoffe in der Umwelt und in Lebensmitteln. Der Beitrag informiert über die Radioaktivitätsüberwachung im Meer.

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Zeitbomben im Meer

Munition am Meeresgrund entwickelt auch noch Jahrzehnte nach der Versenkung eine gefährliche Wirkung. Thünen-Forscher untersuchen die Wirkung von TNT auf Fische.

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