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Ein Holztransporter voll beladen mit Baumstämmen fährt in einem Wald über eine sehr einfache Holzbrücke.
Ein Holztransporter voll beladen mit Baumstämmen fährt in einem Wald über eine sehr einfache Holzbrücke.
Institut für

WF Waldwirtschaft

Projekt

COPE (with) EUDR - Unternehmensumfrage zu Compliance-Praktiken


Federführendes Institut WF Institut für Waldwirtschaft

© underverse - stock.adobe.com; Andrey Armyagov - stock.adobe.com; Cesar Machado - stock.adobe.com; Margret Köthke

EUDR COmpliance Practice Evaluation  

Um die Auflagen der EU Verordnung für Entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) einzuhalten, müssen Unternehmen mit Sitz in der EU zahlreiche Auflagen erfüllen. Wie hoch der Erfüllungsaufwand für die Unternehmen ist und in welchem Verhältnis dieser zum Nutzen steht, ist bislang unklar.

Hintergrund und Zielsetzung

Die Bestimmungen der EUDR müssen in der EU ab dem 30.12.2026 von betroffenen Unternehmen angewandt werden, die bestimmte Produkte aus den Rohstoffen Holz, Soja, Palmöl, Kautschuk, Rind, Kaffee oder Kakao importieren. Durch eine Sorgfaltserklärung müssen die Unternehmen unter anderem die Geokoordinaten der Produktionsstandorte angeben und bestätigen, dass die Rohstoffe ohne Entwaldung und Walddegradierung produziert wurden. Den Unternehmen ist für diese Nachweise die Wahl der Mittel freigestellt.

Zielgruppe

Politik und Wissenschaft

Vorgehensweise

Anhand einer umfangreichen Stichprobenbefragung der betroffenen Unternehmen und Kontrollbehörden in der EU soll der Aufwand für die Unternehmen bei der Erfüllung der EUDR-Auflagen abgeschätzt werden; daraus werden Empfehlungen für eine effizientere Umsetzung der Verordnung und zum möglichen Bürokratieabbau abgeleitet werden. Zusätzlich soll die Befragung ermitteln, mit welchen Verfahren die Unternehmen die Geolokalisation der Produktionsstandorte gewährleisten und Entwaldungsfreiheit nachweisen, um praxisorientierte Empfehlungen zur effektiveren Handhabung für Unternehmen und nationale Kontrollbehörden abzuleiten.

Unsere Forschungsfragen

  • Wie hoch ist der Erfüllungsaufwand für EU-Unternehmen, um die Auflagen der EUDR einzuhalten?
  • Was sind die technischen und inhaltlichen Herausforderungen bei der Sorgfaltspflichterfüllung?
  • Mit welchen Verfahren gewähren die Unternehmen die Geolokalisation der Produktionsstandorte?
  • Hat die EUDR Handelsauswirkungen?
  • In welchem Verhältnis steht der Erfüllungsaufwand zum Handelsumfang und Entwaldungsrisiko?
  • Wie kann die EUDR effizienter umgesetzt werden und wo bieten sich Möglichkeiten zum Bürokratieabbau?

Links und Downloads

verwandte Projekte:

BLE Informationen zu "Entwaldungsfreien Produkten"

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