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Thünen-Nachwuchswissenschaftlerinnen bei Workshop in London

Dimitria Freitas und Anna Kremer stellten aktuelle Forschungsergebnisse bei einem Workshop für Early-Career Wissenschaftlerinnen an der London School of Economics and Political Science vor.

Anna Kremer und Dimitria Freitas in London
© Thünen-Institut/Anna Krmer

Dr. Anna Kremer (links) und Dimitria Freitas.

Am 16. und 17. März fand in London der „2nd Workshop of Early Career Women in Economic Geography and Spatial Economics“ statt. Das Vernetzungstreffen zielt darauf ab, von Frauen geleitete Forschung zu unterstützen, indem fortgeschrittene Doktorandinnen sowie Postdoktorandinnen zusammengebracht werden, die in den Bereichen Wirtschaftsgeographie und räumlicher Ökonomik tätig sind. Unter den zehn Teilnehmerinnen, die zuvor in einem kompetitiven Bewerbungsverfahren ausgewählt worden waren, war das Thünen-Institut mit Dimitria Freitas und Anna Kremer gleich zweimal vertreten.

Dimitria Freitas stellte eine aktuelle Arbeit zu Behördenverlagerungen in Bayern im Rahmen der Heimatstrategie und deren ökonomischen Auswirkungen vor. Anhand einer empirischen Analyse und eines quantitativen räumlichen Modells findet sie dabei positive Effekte sowohl für die Quell- als auch die Zielregion. Betrachtete Zielgrößen sind dabei Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Bevölkerungszahl.

Anna Kremer präsentierte eine Untersuchung zum Einfluss lokaler Diversität auf die Innovationsfähigkeit von deutschen Gemeinden. Dabei betrachtet sie lokale Diversität anhand von regionaler Herkunft mit einem Proxy der Nachnamenverteilung. Die Schätzungen zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen lokaler Diversität und der Zahl der generierten Patente. Der positive Effekt wird mit Wissensexternalitäten in Verbindung gebracht. Das Working Paper kann hier (https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-1004928) gefunden werden.

Kontakt: Dr. Anna Kremer und Dimitria Freitas

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