Federführendes Institut
Themenfelder

Institutsleitung

Stellvertretende Institutsleitung

Sekretariat Großhansdorf

Irene Joraszik

Sieker Landstraße 2
22927 Großhansdorf
Telefon: +49 4102 696 0
Fax: +49 4102 696 200
fg@thuenen.de

Sekretariat Waldsieversdorf

Rosi Adler

Eberswalder Chaussee 3a
15377 Waldsieversdorf
Telefon: +49 33433 157 0
Fax: +49 33433 157 199
fg-ws@thuenen.de


Anreise zu den Standorten

Großhansdorf

Waldsieversdorf

Auftreten und Verbreitung des Quarantäneerregers Candidatus Phytoplasma ulmi in den Ulmen-Arten Deutschlands

Projekt

 (c)

Auftreten und Verbreitung des Quarantäneerregers Candidatus Phytoplasma ulmi in den Ulmen-Arten Deutschlands

Auftreten und Verbreitung des Quarantäneerregers Candidatus Phytoplasma ulmi in den Ulmen-Arten Deutschlands

Hintergrund und Zielsetzung

Candidatus Phytoplasma ulmi ist ein bakterieller intrazellulärer Parasit, der in vielen Gebieten zur Vergilbung und dem Absterben von Ulmen führt. Dieser bedeutende Quarantäne-Schaderreger wurde in den letzten Jahrzehnten in der Europäischen Union und in Deutschland nachgewiesen. In Deutschland wurde das Auftreten in U. glabra und U. laevis bereits vereinzelt dokumentiert, während bisher kein Nachweis bei U. minor erfolgte. Die eigenen Arbeiten zu U. laevis lassen befürchten, dass der Erreger in Brandenburg bereits regional etabliert ist. Insgesamt ermöglichen die bisher zur Verfügung stehenden Daten jedoch weder eine Aussage zum Auftreten bzw. regionalen Verbreitung des Erregers in den unterschiedlichen Ulmen-Arten in Deutschland. Das vorgeschlagene Projekt mit dem Titel "Auftreten und Verbreitung des Quarantäneerregers Candidatus Phytoplasma ulmi in den Ulmen-Arten Deutschlands" soll diese Wissenslücken füllen und die zur Verfügung stehenden Methoden zur Bestimmung und Differenzierung des Erregers maßgeblich verbessern. Das Projekt strebt dabei den Nachweis des Erregers im Rahmen von umfangreichen Stichproben in ausgewählten Vorkommensgebieten bzw. unterschiedlichen Regionen Deutschlands in den einheimischen Ulmen-Arten an. Im Projekt wird die molekulare Diagnostik durch die Entwicklung neuer Sonden in der quantitativen PCR (TaqMan) wesentlich verbessert und eine Differenzierung von Ca. P. ulmi Stämmen durch die Verwendung neuer genetischer Marker erreicht. Auftreten und Epidemiologie des Erregers können so bestimmt werden. Neue Protokolle für eine effiziente Diagnostik sowie Referenzmaterial werden dabei erstellt. Die Ergebnisse dieses Projektes liefern die dringend benötigte bisher fehlende wissenschaftliche Datengrundlage für eine Einschätzung der Situation in Deutschland und ermöglichen die Bereitstellung von Entscheidungshilfen zur Einleitung von phytosanitären Maßnahmen zur Risikominimierung.

Vorgehensweise

Das Projekt strebt den Nachweis des Erregers im Rahmen von umfangreichen Stichproben in ausgewählten Vorkommensgebieten bzw. unterschiedlichen Regionen Deutschlands in den einheimischen Ulmen-Arten an. Im Projekt wird die molekulare Diagnostik durch die Entwicklung neuer Sonden in der quantitativen PCR (TaqMan) wesentlich verbessert und eine Differenzierung von Ca. P. ulmi Stämmen durch die Verwendung neuer genetischer Marker erreicht. Auftreten und Epidemiologie des Erregers können so bestimmt werden. Neue Protokolle für eine effiziente Diagnostik sowie Referenzmaterial werden dabei erstellt.

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Geldgeber

  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
    (national, öffentlich)

Zeitraum

10.2017 - 9.2020

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektfördernummer: 22026316
Förderprogramm: FNR
Projektstatus: läuft