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Expertise

Ökologische Hühnerhaltung

Von Lisa Baldinger | 01.06.2022


OL Institut für Ökologischen Landbau

In der ökologischen Hühnerhaltung werden Eier und Hühnerfleisch produziert. Diese beiden Produktionszweige sind bei Einsatz von spezialisierten Rassen voneinander unabhängig und daher meist getrennt anzutreffen. Daneben existieren aber auch Betriebe, die z.B. eigene Junghennen aufziehen, zusätzlich zur Eierproduktion auch mästen oder Zweinutzungshühner halten, die sich sowohl für Eier- als auch Fleischproduktion eignen.

Kleinere Eier-Produzenten (3 bis 10.000 Hennenplätze) vermarkten meist in den lokalen Naturkosthandel, über Abo-Kisten oder direkt, während große Betriebe (10.000 bis 30.000 Hennenplätze) wie ihre konventionellen Kollegen überwiegend an den Großhandel oder Lebensmitteleinzelhändler verkaufen.

Die EU-Öko-Verordnung 2018/848 verlangt den Einsatz von Tieren, die an ihre Haltungsumwelt angepasst sind, und empfiehlt, einheimischen Rassen oder Linien den Vorzug zu geben (Europäische Kommission 2018, Absatz 40). Allerdings hat die Hühnerzucht des 20. und 21. Jahrhunderts einen intensiven Konzentrationsprozess durchlaufen, als dessen Resultat heute wenige global agierende Zuchtunternehmen den Markt beherrschen.

Die Züchtung ist überwiegend auf konventionelle Haltungssysteme ausgerichtet, da der Marktanteil der Öko-Hühnerhaltung auch in Deutschland vergleichsweise klein ist. Daher werden auch auf ökologisch wirtschaftenden Betrieben überwiegend kommerzielle Hybridherkünfte gehalten, die auf Lege- oder Mastleistung spezialisiert sind. Daneben existiert die Nische der Zweinutzungshühner, die sowohl aus kommerzieller wie auch unabhängiger Züchtung stammen, und eine Alternative zum Einsatz spezialisierter Rassen darstellen.

Die ökologische Tierhaltung erfolgt flächengebunden. Das bedeutet, dass die Anzahl an Tieren je Hektar (ha) derart begrenzt ist, dass durch die Tierhaltung nicht mehr als 170 kg Stickstoff je ha und Jahr anfallen. Für Hühner bedeutet dies eine Obergrenze von 230 Legehennen oder 580 Masthühner je ha.

Auf Ebene der deutschen Bio-Produktionsverbände sind diese Obergrenzen sogar noch niedriger angesetzt. So erlaubt etwa Bioland nur 140 Legehennen oder 280 Masthühner je ha, um zusätzlich zur Begrenzung des Stickstoffeintrags auch noch die Versorgung der Tiere mit betriebseigenem Futter zu fördern.

Grundsätzlich kann sowohl für Legehennen als auch für Masthühner zwischen zwei Haltungssystemen unterschieden werden: dem Feststall mit angeschlossenem Wintergarten und Grünauslauf, und dem Mobilstall mit Grünauslauf und optionalem Wintergarten. Weil ein Mobilstall immer wieder versetzt wird, eignet sich dieses Haltungssystem für kleine und mittlere Bestände (200 bis 2000 Legehennen), während im Feststall auch größere Herden bis zur erlaubten Obergrenze von 3000 Hennen bzw. 4800 Masthühner je Stall untergebracht werden können.

Bei der Inneneinrichtung der Ställe, egal ob fest oder mobil, unterscheidet man in der Legehennenhaltung zwischen Boden- und Volierenhaltung, während Masthühner praktisch ausschließlich in Bodenhaltung gemästet werden. In der Bodenhaltung bewegen sich die Tiere auf einer Ebene, die entsprechend eingestreut ist. Eine Voliere hingegen ist eine Konstruktion aus mehreren Ebenen, wobei auf allen Ebenen Wasser, Futter und Sitzstangen angeboten werden. In der Voliere selbst gibt es keine Einstreu, den Hennen steht zusätzlich aber ein eingestreuter Scharbereich zur Verfügung.

Der Zugang zu Grünauslauf ist für alle Hühner vorgeschrieben, und darf nur in Ausnahmefällen, z.B. bei extremen Wetterbedingungen oder auf Anordnung des Tierarztes, entfallen. Die nachfolgende Tabelle zeigt das vorgeschriebene Platzangebot:

 Stallfläche, Tiere bzw.
kg Lebendmasse je m2
Sitzstange,
cm je Tier
Auslauf, Tiere je m2
 
   FeststallMobilstall
Legehenne6 Tiere1844
Masthuhn21 kg542,5
Junghenne
oder Bruderhahn
21 kg1011

Die Fütterung von Öko-Hühnern soll mit ökologischem Futter erfolgen, welches soweit wie möglich vom eigenen Betrieb stammt. Neben der Deckung des Nährstoffbedarfs sind in der Fütterung immer auch die Bedürfnisse der Tiere hinsichtlich ihres Verhaltens zu beobachten, dies betrifft für Hühner insbesondere deren hohe Motivation zur Suche nach Futter mittels Scharren und Picken. Für Legehennen schreiben die deutschen Öko-Verbände vor, dass 10 % der täglichen Futtergabe als ganze Körner in die Einstreu gestreut werden. Dadurch werden die Hennen zur Futtersuche motiviert und können ihr angeborenes Verhalten ausleben. Die Futtermischung von Masthühnern wiederum muss zu zwei Drittel aus Getreide, Eiweißpflanzen und Ölsaaten bestehen.

Auch das Angebot von Raufutter an Hühner ist vorgeschrieben, obwohl diese für Hühner nur eine geringe Verdaulichkeit aufweisen und daher nur begrenzt zur Nährstoffversorgung beitragen. Allerdings bieten Komponenten wie Weidegras, Silage oder Heu interessante Beschäftigung für die Tiere und beugen dadurch Verhaltensstörungen vor, unterstützen die Verdauung (Säure aus Silage) oder tragen zur Versorgung mit Vitaminen bei. Daher sind auch diese auf den ersten Blick wenig nährstoffarmen Futtermittel wertvoller Bestandteil einer tiergerechten Ernährung.

Die Versorgung von Hühnern mit Energie aus Getreide ist zumeist einfach aus dem betriebseigenen Anbau zu gewährleisten. Allerdings besteht eine besondere Herausforderung in der Versorgung von Hühnern mit essentiellen Aminosäuren, welche als Eiweißbestandteile unverzichtbarer Baustein der Körnersubstanz und der Produkte Hühnerfleisch und Ei sind. Die erstlimitierende, also die Leistung begrenzende Aminosäure für Hühner ist das Methionin, welches leider nicht in ausreichendem Maße in heimischen, eiweißreichen Körnerleguminosen wie Erbsen oder Ackerbohnen vorliegt.

Deshalb müssen in den meisten Betrieben Futterkomponenten zugekauft werden. Beispiele sind Presskuchen aus der Soja-, Raps- und Sonnenblumenöl-Erzeugung, Klebereiweiß aus der Getreideverarbeitung und Bierhefe. Da die flächendeckende Versorgung mit diesen hochwertigen Futtermitteln aus Ökoproduktion noch nicht zu 100 % möglich ist, besteht eine bis zum 31.12.2025 befristete Ausnahmeregelung, die den Einsatz von 5 % eiweißreichen Futtermitteln nicht-ökologischer Herkunft in der Fütterung von Junggeflügel erlaubt. Zumeist handelt es sich dabei um Maiskleber oder Bierhefe. Die Fütterung der Legehennen basiert seit 1.1.2022 auf 100 % ökologischen Komponenten.

Wie für alle ökologisch gehaltenen Tier unterliegt der Einsatz von Arzneimitteln, insbesondere Antibiotika, bei Hühnern strengen Regelungen. Nach dem Vorsorgeprinzip durchlaufen insbesondere Legehennen während ihrer Aufzucht dasselbe umfangreiche Impfprogramm wie ihre konventionell gehaltenen Artgenossinnen, um Krankheiten während der Legeperiode so gut wie möglich vorzubeugen.

Auch Masthühner werden gegen einzelne Krankheiten geimpft. Im Falle einer Erkrankung erfolgt die Behandlung von Hühnern üblicherweise auf Herdenbasis. Dabei wird so weit wie möglich auf Mittel zurückgegriffen, die über das Trinkwasser oder über die Luft als Spray verabreicht werden können.

Gesundheit, also die Freiheit von Krankheit, und der Zugang zu Wasser, Futter und Schutz bilden die Basis für hohes Tierwohl. Darüber hinaus beinhaltet eine Tierwohl-orientierte Haltung auch das Bemühen, Tieren das Ausleben ihres Normalverhaltens zu ermöglichen, also Bewegung, Sozial- und Erkundungsverhalten.

Die weiter oben beschriebenen Vorschriften für die ökologische Hühnerhaltung dienen diesem Ziel. Sie umfassen eine sowohl im Stall als auch im Grünauslauf anregende Haltungsumwelt, die Raum für Bewegung und Interaktion mit Artgenossen, wechselnde Umweltreize und Substrate zur Erkundung bietet.

Zu guter Letzt beinhaltet ein guter Tierwohlstatus auch das Erleben positiver Emotionen und die Vermeidung von Schmerzen und Leiden. Daher ist das Schnabelkupieren in der ökologischen Hühnerhaltung verboten.

Die seit 01.01.2022 auf 100 % ökologischen Komponenten basierende Fütterung der Legehennen stellt eine Herausforderung für die Branche dar, da hochqualitative Komponenten aus Öko-Produktion knapp sind. Mittels Rationsoptimierung auf Basis der verfügbaren Futtermittel, Anregung der Hennen zu einer hohen Futteraufnahme und technischen Maßnahmen im Stall um die Futtervorlage zu optimieren wird dieser Herausforderung begegnet. Mittelfristig ist zu hoffen dass das Angebot an Komponenten wie Sojakuchen, Kartoffelweiß und Maiskleber aus ökologischer Produktion sich der erhöhten Nachfrage anpasst.

Ebenfalls seit 01.01.2022 ist die Tötung männlicher Eintagsküken von Legelinien in Deutschland verboten. Aufgrund der genetischen Unvereinbarkeit von Mast- und Legeleistung ist es nicht möglich, dass eine einzelne Herkunft in beiden Bereichen eine hohe Effizienz erreicht. Daher eignen sich männliche Küken von auf Legeleistung gezüchteten Rassen nicht für die Mast, und wurden bis vor kurzem überwiegend bereits nach dem Schlupf getötet. Deutschland ist mit dem Tötungsverbot europäischer Vorreiter, und befindet sich nun in einer Umstellungsphase. Alternativen zur Kükentötung sind die Geschlechtsbestimmung im Ei, die Bruderhahnhmast und die Haltung von Zweinutzungshühnern. Seit einigen Jahren bereits laufen Züchtungsinitiativen im Bereich der Zweinutzungshühner, und auch am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau wird zu dem Thema gearbeitet (bspw. im Projekt "PPILOW").

Projekte

Weniger Antibiotika - höheres Risiko für Mastitis?

Jeder Einsatz von Antibiotika birgt das Risiko, dass Krankheitserreger resistent werden, oder dass resistente Keime einen Vorteil bei der Selektion gewinnen. In der Nutztierhaltung muss er deshalb kritisch geprüft werden.

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Weniger Antibiotika - höheres Risiko für Mastitis?

Erbsen, Lupinen & Co im Feldversuch

Leguminosen sind eine der tragenden Säulen im Ökologischen Landbau, da sie Stickstoff fixieren und so zur Nährstoffversorgung beitragen. Sie fördern die Bodenfruchtbarkeit und liefern zudem für die Tierhaltung proteinreiche Futtermittel. In Feldversuchen zum Mischfruchtanbau mit Körnerleguminosen, speziell zum Anbau von Blauen Lupinen und Körnererbsen haben wir untersucht, wie sich der Ertrag optimieren und Unkraut regulieren lässt. Zudem haben wir die Futterqualität und deren Beitrag zur Proteinversorgung in der ökologischen Tierhaltung bewertet.

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Erbsen, Lupinen & Co im Feldversuch

Kohlenstoffspeicher Boden - Geschäftsmodelle für den Klimaschutz

Landwirtschaftlich genutzte Böden haben ein großes Potential, mehr Kohlenstoff zu binden und so zum Klimaschutz beizutragen. Zusätzlich hilft der Schutz und der Aufbau von Humus die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten oder zu steigern. Wie Landwirte ihre Bewirtschaftung anpassen und für ihre Leistungen zum Klimaschutz bezahlt werden könnten, untersucht das Thünen-Institut für Ökologischen Landbau im INTERREG-Projekt „Carbon Farming“.

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Kohlenstoffspeicher Boden - Geschäftsmodelle für den Klimaschutz

Wie lassen sich Förderprogramme evaluieren?

Evaluierungen haben schon seit Anfang der 1990er-Jahre einen großen Stellenwert am Thünen-Institut für Ländliche Räume bzw. an seinen Vorgängerinstituten. Wir haben die Analyse- und Bewertungsmethoden kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu beigetragen hat auch, dass Mikrodaten besser- verfügbar wurden.

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Wie lassen sich Förderprogramme evaluieren?

EU-Agrarpolitik – Wie weiter mit der 2. Säule?

Die 2. Säule ist Teil der europäischen Agrarpolitik, gleichzeitig aber auch der Kohäsionspolitik. Sie bewegt sich daher im Spannungsfeld von Sektor- und Regionalpolitik. Auch wird ein Beitrag zu den großen klima- und umweltpolitischen Zielsetzungen der EU erwartet. In unserem Forschungsprojekt analysieren wir die angewandten Politikinstrumente und erarbeiten Vorschläge, wie sie weiter zu entwickeln wären.

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EU-Agrarpolitik – Wie weiter mit der 2. Säule?

Bestimmungsgründe und Auswirkungen der Entwicklungen auf landwirtschaftlichen Bodenmärkten

Mit zunehmender Konkurrenz um landwirtschaftlichen Boden wird die Politik stärker gefordert, regulierend auf dem Bodenmarkt einzugreifen. Wir analysieren das Bodenmarktgeschehen, um abschätzen zu können, welche Bestimmungsgründe marktrelevant sind und wie sie sich auswirken. So wird es möglich, Instrumente staatlichen Eingriffs zu beurteilen.

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Bestimmungsgründe und Auswirkungen der Entwicklungen auf landwirtschaftlichen Bodenmärkten

5-Länder-Evaluierung: Was bringt die Förderung der ländlichen Entwicklung für die Landwirtschaft, die Umwelt und die Lebensqualität in ländlichen Räumen?

Gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, dem Thünen-Institut für Waldwirtschaft und Forstökonomie und dem Ingenieurbüro entera bewertet das Thünen-Institut für Ländliche Räume in einem interdisziplinären Team ländliche Entwicklungsprogramme und -maßnahmen. Das Institut für Ländliche Räume koordiniert den Evaluatiuonsprozess und ist inhaltlich zuständig für Fragen der Programmdurchführung, umweltbezogene Fragestellungen, die Förderung von Humankapital- und Vernetzungsaktivitäten sowie ländliche Entwicklung einschließlich LEADER.

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5-Länder-Evaluierung: Was bringt die Förderung der ländlichen Entwicklung für die Landwirtschaft, die Umwelt und die Lebensqualität in ländlichen Räumen?

5-Länder-Evaluierung: Tierschutzwirkungen

In Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut für Ländliche Räume, dem Thünen-Institut für Waldwirtschaft und Forstökonomie und dem Ingenieurbüro entera evaluieren das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft für die Förderperiode 2014-2020 die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum (EPLR) der Länder Nordrhein-Westfalen, Hessen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen/Bremen.

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5-Länder-Evaluierung: Tierschutzwirkungen

agri benchmark Pig

Schweinefleisch ist das beliebteste Fleisch weltweit. Das Netzwerk agri benchmark Pig analysiert, ob die Schweinehaltung wirtschaftlich ist. Es bestimmt die Wettbewerbsfähigkeit auf Betriebsebene und in der gesamten Wertschöpfungskette.

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agri benchmark Pig

Der Thünen-Agraratlas

Die deutsche Agrarstatistik ist eine wichtige Informationsquelle, wenn Umwelteffekte zu bewerten und Trends in der Landwirtschaft abzuschätzen sind. Leider wird der Zugang auf kleinräumiger Ebene durch den Datenschutz beschränkt. Deshalb wurde das Projekt Agraratlas initialisiert, um einen Gemeindedatensatz zur Landnutzung und zum Tierbesatz zu erstellen, den keine Auflagen beschränken und der gleichzeitig alle Datenschutzerfordernisse erfüllt.

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Der Thünen-Agraratlas

Baseline der Marktmodelle

Viele Agrarmärkte wachsen – bedingt durch veränderte Nachfrage zum Beispiel nach Energiepflanzen – sehr dynamisch, während andere stagnieren. Bleibt das auch so in Zukunft? Dann müssen wir diese Entwicklung in der Beratung berücksichtigen, um etwaige Auswirkungen absehen zu können.

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Baseline der Marktmodelle

Agrarpolitik im Wandel - Folgen für Märkte

Nach der Reform ist vor der Reform: Das weiß jeder, der sich mit der Agrarpolitik in Deutschland und der EU befasst. Auch wenn mancher über die stetigen Veränderungen stöhnt, ist der Reformeifer doch auch Ausdruck des dynamischen Wandels von Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Anforderungen, mit denen die Landwirtschaft konfrontiert ist.

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Agrarpolitik im Wandel - Folgen für Märkte

Trends auf Milchmärkten - auf zu neuen Ufern

Was passiert auf den Milchmärkten? Wie wird Milch in Deutschland erzeugt und wie entwickeln sich die Preise? Wie beeinflussen andere bedeutende Milchregionen der Welt die Preise?

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Trends auf Milchmärkten - auf zu neuen Ufern

Bodenschonendes Befahren

Umsetzung Guter fachlicher Praxis des Befahrens von Ackerflächen mit landwirtschaftlichen Maschinen Nach BBobSchG § 17 sollen "Bodenverdichtungen, insbesondere durch Berücksichtigung der Bodenart, Bodenfeuchtigkeit und der von den zur landwirtschaftlichen Bodennutzung eingesetzten Geräten verursachten Bodendruckes sollen so weit wie möglich vermieden werden". Als Vorsorgemaßnahmen sind drei Strategien zu unterscheiden: neben acker- und pflanzenbaulichen Maßnahmen und der Gestaltung der Arbeitsverfahren sind insbesondere technische Möglichkeiten der Fahrwerksauswahl und -einstellung zu ...

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Bodenschonendes Befahren

standortangepasste Bodenbearbeitung

Intensive Bodenbearbeitungssysteme liefern geringen Oberflächenschutz und führen zu einer starken Lockerung des Bodens. Dies erhöht die Gefährdung für Verschlämmung, Bodenerosion und Bodenverdichtung. Die Lockerungstiefe nimmt Einfluss auf Bodenbedeckungsgrad, Infiltration durch Lüftung und Tragfähigkeit des Bodens.

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standortangepasste Bodenbearbeitung

BonaRes (A): SOILAssist

BonaRes (A): SOILAssist - Nachhaltige Sicherung und Verbesserung von Bodenfunktionen durch intelligente Landbewirtschaftung – Ein Echtzeit-Assistenzsystem für die Praxis

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BonaRes (A): SOILAssist

F.R.A.N.Z. - Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft (Teilprojekt Ökologie)

Das Verbundprojekt F.R.A.N.Z. entwickelt und erprobt praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Maßnahmen für mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft. Zwei Teilprojekte widmen sich sowohl ökologischen als auch sozioökonomischen Fragestellungen.

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F.R.A.N.Z. - Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft (Teilprojekt Ökologie)

Ökolandbausysteme unter Beobachtung

Landwirtschaftliche Ökosysteme sind ein Spiegelbild der Bewirtschaftung. Sie entwickeln sich bei konstantem Management kontinuierlich in Richtung eines stabilen Systems, sofern die Klima- und Umweltbedingungen sich nicht verändern. Änderungen bei den angebauten Pflanzen, der Fruchtfolge, der Düngung, beim Pestizideinsatz, bei der Bodenbearbeitung, der Beweidung, Viehhaltung, Viehdichte und bei sonstigen Managementmaßnahmen beeinflussen die Entwicklung. In Trenthorst führen wir dazu einen langjährigen Betriebssystemvergleich durch. Die Entwicklung von Bodenkennwerten, der Pflanzenerträge ...

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Ökolandbausysteme unter Beobachtung

5-Länder-Evaluierung: Forstliche Förderung

Am Thünen-Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie werden die forstlichen Fördermaßnahmen der ländlichen Entwicklungsprogramme von drei Bundesländern evaluiert. Wir betrachten die Effekte der Maßnahmen auf die Biodiversität sowie den Wasser-, Boden- und Klimaschutz und die Wettbewerbsfähigkeit von Forstbetrieben. Darüber hinaus betrachten wir die Strukturen der Umsetzung, um mögliche Umsetzungshemmnisse zu erkennen.

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5-Länder-Evaluierung: Forstliche Förderung

Wie gesund ist das Meer?

Allein das Messen eines Schadstoffs kann die Frage nicht beantworten, ob es dem Fisch gut geht. Sind noch andere Schadstoffe zu finden? Ist es nachweisbar, wie sich die Stoffe auf den Organismus auswirken? Ist der Fisch schon krank? Alle diese Aspekte müssen gemeinsam - also integriert - betrachtet werden.

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Wie gesund ist das Meer?

aqua benchmark

Als „blaue Revolution“ wird das rasante Wachstum der globalen Aquakultur bezeichnet. Nach und nach hat sie die Fischerei als wichtigsten Bereitsteller aquatischer Lebensmittel abgelöst. Was macht den Erfolg von den Betrieben aus, die hinter dieser erstaunlichen Entwicklung stehen?

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aqua benchmark

Umsetzung der Meeresstrategierahmenrichtlinie

Die Meerestrategie ist als Ansatz einer gesamtheitlichen Bewertung eine enorme wissenschaftliche Aufgabe: Wie kann man das marine Ökosystem mit 11 Schlagworten umreißen und bewerten? Wir entwickeln Risikomodelle, Indikatoren und integrierte Bewertungssysteme.

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Umsetzung der Meeresstrategierahmenrichtlinie

Wann ist ein guter Umweltzustand der Ostsee erreicht?

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Wann ist ein guter Umweltzustand der Ostsee erreicht?

F.R.A.N.Z. - Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft (Teilprojekt Sozioökonomie)

Das Verbundprojekt F.R.A.N.Z. entwickelt und erprobt praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Maßnahmen für mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft. Die Begleitforschung widmet sich ökologischen und sozio-ökonomischen Fragestellungen.

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F.R.A.N.Z. - Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft (Teilprojekt Sozioökonomie)

Globale Initiative gegen Lebensmittelverluste und -abfälle, initiiert vom "Meeting of Agricultural Chief Scientists of G20 states (MACS-G20)"

Nach Schätzungen der FAO belaufen sich die globalen Lebensmittelverluste und -abfälle auf 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr. Deshalb wurde eine Globale Initiative gegen Lebensmittelverluste und -abfälle im Rahmen des Meeting of Agricultural Chief Scientists der G20-Staaten (MACS-G20) ins Leben gerufen. Erste Schritte waren die Etablierung einer Internetplattform für Experten und Projekte sowie die Organisation eines Auftaktworkshops in Berlin. Seit Juni 2017 gibt es am Thünen-Institut für Marktanalyse eine Koordinatorin für gemeinsame Aktivitäten, die auf internationaler Ebene  ...

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Globale Initiative gegen Lebensmittelverluste und -abfälle, initiiert vom "Meeting of Agricultural Chief Scientists of G20 states (MACS-G20)"

Wie viel Müll liegt auf dem Meeresboden?

Liegen die Getränkedosen am Strand, oder schwimmen die Plastiktüten auf der Meeresoberflächen, dann sind sie für jeden zu sehen. Aber der größte Teil des marinen Mülls sinkt irgendwann zu Boden und entzieht sich den Blicken. Wieviel und welche Art von Müll dort liegt, untersucht das Thünen-Institut in seinen Fischereifängen.

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Wie viel Müll liegt auf dem Meeresboden?

Ich sehe was, was Du nicht siehst: automatische Erkennung von Agrar- und Anbaustrukturen mittels Satellitenbildern (Fernerkundung)

Schlaggenaue Landnutzungsdaten sind deutschlandweit bisher nicht verfügbar. Das wird sich demnächst durch Fernerkundungsdaten aus dem Copericus-Programm (Sentinel) ändern.

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Ich sehe was, was Du nicht siehst: automatische Erkennung von Agrar- und Anbaustrukturen mittels Satellitenbildern (Fernerkundung)

Automatische Bestimmung von Nutzungsintensitäten im Grünland mittels Satellitenbildzeitreihen

Flächendeckende Informationen zur Nutzungsintensität im Grünland- liegen bisher deutschlandweit noch nicht vor. Fernerkundungsdaten können in Zukunft helfen, diese Wissenslücke zu schließen…

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Automatische Bestimmung von Nutzungsintensitäten im Grünland mittels Satellitenbildzeitreihen

Mobiles Hühner Forschungszentrum (MHFZ)

Ein maßgeschneidertes mobiles Haltungssystem für die Hühnerforschung Für die Beantwortung von Forschungsfragen zur Fütterung und Herkunft von Hühnern wurde am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau ein spezielles Haltungssystem in Eigenregie entwickelt und gebaut.

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Mobiles Hühner Forschungszentrum (MHFZ)

Weidemast - Eine Alternative für die Bullenkälber aus der Milchviehhaltung?

Die Nachfrage nach Bio-Rindfleisch steigt und doch werden die meisten männlichen Kälber aus Bio- Milchviehbetrieben in konventionelle Mastbetriebe verkauft. Das sehen nicht nur Verbraucher sondern auch Bio-Milchviehhalter kritisch.

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Weidemast - Eine Alternative für die Bullenkälber aus der Milchviehhaltung?

Förderung von Insekten in Agrarlandschaften durch nachwachsende Rohstoffe

Intensive Landwirtschaft gilt als eine der Hauptursachen für den gegenwärtigen Rückgang der Insektenvielfalt und –biomasse in Deutschland. Das Projekt FInAL wird daher im Rahmen des "Aktionsprogramms für den Schutz von Insekten" Landschaftslabore in typischen und repräsentativen Agrarlandschaften Deutschlands anlegen, in denen innovative Maßnahmen zur Förderung der Insekten durch integrierten Anbau nachwachsender Rohstoffe im Landschaftskontext entwickelt, demonstriert und evaluiert werden.

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Förderung von Insekten in Agrarlandschaften durch nachwachsende Rohstoffe

Kuhgebundene Kälberhaltung - wie geht das?

Ein Standardverfahren für die kuhgebundene Kälberaufzucht gibt es bisher nicht. Jeder Landwirtschaftsbetrieb muss das passende Vorgehen selbst entwickeln. Mit einem Leitfaden wollen wir die Betriebe in Zukunft dabei unterstützen.

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Kuhgebundene Kälberhaltung - wie geht das?

Nationales Tierwohl-Monitoring

Im Rahmen des interdisziplinären Projektes „Nationales Tierwohl-Monitoring“ sollen die Grundlagen für eine Berichterstattung zum Status quo und zur Entwicklung des Tierwohls in der Nutztierhaltung entwickelt werden.

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Nationales Tierwohl-Monitoring

AGRUM Deutschland

Die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie werden in vielen Regionen Deutschlands verfehlt. Das ist insbesondere auf diffuse Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft zurückzuführen. Mit AGRUM‐DE wird eine bundesweit einheitliche Methodik erarbeitet, die ein räumlich und nach Eintragspfaden differenziertes Monitoring der Stickstoffbelastung der Gewässer erlaubt. Hierauf aufbauend werden Maßnahmen für eine bessere Gewässerqualität abgeleitet und deren Auswirkungen abgeschätzt.

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AGRUM Deutschland

Legumes Translated

Das Ziel vom EU Thematic Network Legumes Translated ist die Förderung von Innovationen in Anbausystemen mit Körnerleguminosen und den dazugehörigen Wertschöpfungsketten durch die Synthese existierenden Wissens und den Transfer in die Praxis. Die Thünen Institute für Biodiversität und Agrartechnologie sind in diesem Projekt gemeinsam mit Fragen zu Biodiversität, Ökosystemleistungen und Umweltwirkung beteiligt.

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Legumes Translated

Waldrestaurierung

Die Wiederherstellung von Wäldern soll gemäß den „Zielen für Nachhaltige Entwicklung“ (SDG Sustainable Development Goals) dazu beitragen, dass Hunger und Armut gelindert werden und die Lebensqualität der Menschen, besonders in Subsahara-Afrika, verbessert wird.

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Waldrestaurierung

ValoFor/ForestValue

Kleinprivatwälder - große Bedeutung: Bewertung von Kleinprivatwäldern als Rohstofflieferanten einer biobasierten Ökonomie

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ValoFor/ForestValue

Charta für Holz 2.0

Die Charta für Holz 2.0 verfolgt das Ziel, den Beitrag nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holzverwendung zum Klimaschutz zu stärken. Sie trägt zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung bei. Weitere Kernziele sind die Stärkung der Wertschöpfung im Cluster Forst & Holz und die Schonung endlicher Ressourcen durch eine nachhaltige und effiziente Holznutzung.

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Charta für Holz 2.0

Regionalwirtschaftliche Auswirkungen einer Reduzierung der Tierhaltung in Konzentrationsgebieten (ReTiKo)

In Deutschland gibt es ländliche Regionen mit besonders intensiver Viehhaltung. Diese trägt nicht nur zur wirtschaftlichen Prosperität, sondern auch zu erhöhten Belastungen von Boden, Luft und Wasser in den betroffenen Regionen bei.

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Regionalwirtschaftliche Auswirkungen einer Reduzierung der Tierhaltung in Konzentrationsgebieten (ReTiKo)

EIP - Tierwohl-Check

"Tierwohl-Check" erarbeitet ein Instrument zur Beurteilung des Tierwohls von Milchkühen, das für die betriebliche Eigenkontrolle genauso genutzt werden kann wie für die Optimierung des einzelbetrieblichen Herdenmanagements.

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EIP - Tierwohl-Check

Optimierung des Gemengeanbaus für die Biomasseproduktion

Der Gemengeanbau trägt zur Biodiversifizierung von Anbausystemen bei und erhöht oftmals die Ertragsleistungen, da Pflanzen mit unterschiedlichen Ansprüchen an Ressourcen kombiniert werden. Wir entwickeln neue Gemengeanbauverfahren für die Andenlupinen mit Mais sowie für Weiße Lupinen und Hafer für die Biomasseproduktion.

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Optimierung des Gemengeanbaus für die Biomasseproduktion

Auswirkungen von Natura 2000 Managementmaßnahmen

In geschützten Meeresgebieten soll die Fischerei besonders reguliert werden. Wir analysieren die Auswirkungen dieser geplanten Maßnahmen auf die Fischerei.

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Auswirkungen von Natura 2000 Managementmaßnahmen

Auswirkungen des Exports von Fleisch- und Milchprodukten auf Entwicklungsländer (IMMPEX)

Deutsche Exporte von Nutztiererzeugnissen nach Afrika stehen wiederholt in der Kritik. Wie sich diese Exporte tatsächlich auf die einheimische Geflügel- und Milchproduktion auswirken, untersuchen wir am Beispiel von Ghana und Senegal.

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Auswirkungen des Exports von Fleisch- und Milchprodukten auf Entwicklungsländer (IMMPEX)

FishGenome - Fischbestandserhebung mit genetischen Methoden

Wie es um die Bestände von Meeresfischen in der EU bestellt ist, beurteilen Experten bislang vor allem anhand von kommerziellen und wissenschaftlichen Fängen. Genetische Sequenzierungsmethoden der nächsten Generation versprechen einen informativeren und wirtschaftlicheren Ansatz – weitgehend ohne den Einsatz von Fanggeräten.

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Einsatz junger Rotkleegrassilage in der Fütterung von Mastschweinen

Grünleguminosen wie Rotklee sind wichtige Fruchtfolgeglieder im ökologischen Pflanzenbau, finden bisher aber wenig Verwendung als Futtermittel für Schweine. Dieses Projekt geht der Frage nach dem Potential von Rotkleesilage als Futter für Mastschweine nach.

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Einsatz junger Rotkleegrassilage in der Fütterung von Mastschweinen

Nutri2Cycle - Nurturing the Circular Economy

Den europäischen Agrarökosystemen entgehen durch Lücken in den Nährstoffkreisläufen große Mengen von Stickstoff und Phosphor, die freigesetzt werden und die Umwelt belasten. Dadurch ist die EU auch nach wie vor abhängig von Energie- und Nährstoffimporten. Hier setzt das Projekt Nutri2Cycle mit dem Ziel an, bestehende Nährstoffkreisläufe in Europa zu bewerten und Maßnahmen zu entwickeln, die Lücken zu schließen.

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Nutri2Cycle - Nurturing the Circular Economy

Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften

Tiefgreifende Veränderungen in Produktionssystemen und Bewirtschaftungsformen haben zum Rückgang von Biodiversität geführt. Um diesem entgegenzuwirken, bedarf es eine nationale Datengrundlage, die Rückschlüsse auf Ursachen-Wirkungsbeziehungen erlaubt.

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Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften

Identifizierung von Hölzern in international gehandelter Holzkohle

Grillen mit Holzkohle liegt im Trend. Laut dem Statistischen Bundesamt lag der Verbrauch in Deutschland 2016 bei 250.000 Tonnen – Tendenz steigend. Dabei stammen die verwendeten Hölzer meist nicht aus „heimischen Wäldern“. Rund 85 % der bei uns verkauften Holzkohle ist Importware aus dem Ausland, häufig aus tropischen und subtropischen Regionen, aber auch aus osteuropäischen Wäldern.

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Identifizierung von Hölzern in international gehandelter Holzkohle

Winterwicken als Ganzpflanzensilage

Die Winterwicke ist ein Allrounder: Als Winterzwischenfrucht kann sie Erosion verhindern und Stickstoff im Boden anreichern und als Futtermittel kann sie wertvolle Nährstoffe für Nutztiere liefern. In diesem Projekt prüfen wir die Vorfruchtwirkung auf Mais und den Einsatz von Winterwickensilage in der Mastschweinefütterung.

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Winterwicken als Ganzpflanzensilage

Aufbau eines WASCAL-Masterstudienganges 'Klimawandel und Meereskunde' in Mindelo/ Cabo Verde (WASCAL TI-CCMS)

Afrika ist ein Klima-Hotspot. Die Folgen werden sich in den afrikanischen Ländern besonders stark auswirken, weil neben zunehmenden klimatischen Extremen wie Wassermangel und Dürre auch Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum in den kommenden 30 Jahren überdurchschnittlich steigen werden.

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Aufbau eines WASCAL-Masterstudienganges 'Klimawandel und Meereskunde' in Mindelo/ Cabo Verde (WASCAL TI-CCMS)

Thünen Afrika-Konzept

Das Thünen-Institut versucht, wissenschaftsbasierte Partnerschaften mit Afrika kohärent und langfristig zu stärken und auszubauen. Wie in Deutschland konzentriert sich das Thünen-Institut auch in Afrika auf Ansätze zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen, die ökonomisch, ökologisch und sozial verträglich sind.

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Thünen Afrika-Konzept

SoildiverAgro - Förderung der Bodenbiodiversität europäischer Agrar-Ökosysteme

Das Horizon2020-Projekt zielt auf die Einführung neuer Management-Verfahren und Anbau-Systeme ab, die Boden-Biodiversität fördern. Auf diese Weise sollen externe Inputs reduziert werden, während Ertrag und Qualität, Ökosystemdienstleistungen und landwirtschaftliche Resilienz erhöht werden.

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SoildiverAgro - Förderung der Bodenbiodiversität europäischer Agrar-Ökosysteme

PPillow - Poultry and Pig Low-input and Organic production systems’ Welfare

Tierwohlstrategien in ökologischen und extensiven Produktionssystemen der Geflügel- und Schweineerzeugung. Die ökologischen und extensiven Systeme der Schweine- und Geflügelerzeugung haben sich in der EU in den letzten zehn Jahren aus ethischen und sozioökonomischen Gründen erheblich verbreitet. Dennoch sind bei solchen Systemen noch einige Fragen ungelöst, insbesondere im Zusammenhang mit Tiergesundheits- und Mortalitätsproblemen.

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PPillow - Poultry and Pig Low-input and Organic production systems’ Welfare

Europäisches Verbundprojekt für nachhaltiges Bodenmanagement

EJP SOIL fördert die Entwicklung von Wissen, Instrumenten und eine integrierte Forschungsgemeinschaft zu klimaschonender, nachhaltiger Bodenbewirtschftung. Durch ein europäisches Partnernetzwerk können Synergien zur Förderung von Wissen und Wissenstransfer genutzt werden.

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Europäisches Verbundprojekt für nachhaltiges Bodenmanagement

Entwicklung von Grundlagen für ein Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften

Bestehende Monitoringprogramme ermöglichen nur eingeschränkt Aussagen zu Zustand und Entwicklung der Biodiversität in Agrarlandschaften. In diesem Projekt werden konzeptionelle Grundlagen zur Etablierung eines Biodiversitätsmonitorings Landwirtschaft entwickelt.

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Entwicklung von Grundlagen für ein Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften

LandLessFood_blue – Konzeptgestaltung zur nachhaltigen Ernährung der Welt im Jahr 2100

Für eine Welt ohne Hunger und den Schutz unserer Umwelt sind neue Konzepte für das globale Ernährungssystem notwendig. In dem Projekt „LandLessFood_blue“ soll unter anderem das Potenzial von Bioreaktoren als Komponente eines nachhaltigen landwirtschaftlichen Systems untersucht werden.

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LandLessFood_blue – Konzeptgestaltung zur nachhaltigen Ernährung der Welt im Jahr 2100

Mulch macht munter - Beikrautregulierung im Silomaisanbau

Im Zuge der wachsenden Bedeutung des Silomaisanbaus im Ökologischen Landbau muss durch die Entwicklung geeigneter Anbauverfahren und Fruchtfolgen versucht werden, Lösungsansätze zu bestehenden Anbauproblemen zu finden. Im Rahmen dieses Projektes soll das Potential zur Unkrautregulierung von Mulch- bzw. Direktsaatverfahren ermittelt werden.

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Mulch macht munter - Beikrautregulierung im Silomaisanbau

MinimA

Die Erhaltung der Therapiefähigkeit von Antibiotika in der Human- wie der Veterinärmedizin erfordert ihren strikt am Bedarf orientierten Einsatz. In unserem Projekt wenden wir diesen Grundsatz beim Trockenstellen von Milchkühen auf Praxisbetrieben an.

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MinimA

Fernerkundungsbasiertes Nationales Erfassungssystem Waldschäden

Trockenheit, Stürme, Waldbrände und Insektenbefall haben zunehmende Schäden an Wäldern in Deutschland in den letzten Jahren verursacht. Für das Krisen-Management sind verlässliche Informationen zum Ausmaß, der Verteilung und der Entwicklung der Schäden erforderlich.

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Fernerkundungsbasiertes Nationales Erfassungssystem Waldschäden

LAWAMAD – Landwirtschaftliches Wassermanagement Deutschland (Teilprojekt C)

Die Dürresommer 2018, 2019 und 2020 haben das Thema Wassermanagement in der Landwirtschaft auch in Deutschland in die Medien und auf die politische Agenda gebracht. Doch wie steht es quantitativ um die Bewässerung in Deutschland – heute und in Zukunft?

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LAWAMAD – Landwirtschaftliches Wassermanagement Deutschland (Teilprojekt C)

Strukturwandel in der Küstenfischerei

Die Küstenfischerei ist im Wandel. Fehlende Fangmöglichkeiten erhöhen den finanziellen Druck. Dabei ist die Fischerei nicht ausschließlich eine wirtschaftliche Unternehmung, sondern eine die Küste prägende Kulturpraxis.

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Strukturwandel in der Küstenfischerei

Langfristige Agrarklimaschutzstrategien (AGRILOP)

Die Landwirtschaft gilt als wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzes. Der Green Deal und die Farm-to-Fork-Strategie der Europäischen Union betonen die Bedeutung marktorientierter Instrumente für den Klimaschutz. Eine quantitative Bewertung unterschiedlicher Instrumente ist entscheidend für eine erfolgreiche Klimapolitik.

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Langfristige Agrarklimaschutzstrategien (AGRILOP)

Mehr Natur auf das Papier

Pflanzen schützen sich mit verschiedenen Strukturen gegen Feuchtigkeit, Fraßfeinde und Mikroorganismen. Wir untersuchen, wie man diese Strukturen mit biogenen Vorläufermolekülen und unter Einsatz von Plasmapolymerisation auf Papier erzeugen kann.

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Mehr Natur auf das Papier

Citizen Science als Ansatz in der Angewandten Biodiversitätsforschung in Agrarlandschaften

Im Rahmen des Sondierungsvorhabens MonViA (Nationales Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften) ist ein Citizen Science Konzept zu entwickeln und zur Erprobung umzusetzen. Citizen Science ist im Vorhaben als freiwillige Mitwirkung von Landwirt*Innen und eventuell weiteren Akteuren wie Imker*Innen, Jäger*Innen und Gärtner*Innen zu verstehen. Die Informationen und Ergebnisse aus den Citizen Science Aktivitäten sind komplementär zum MonViA Trendmonitoring und zum MonViA Vertieften Monitoring. Einzelne Citizen Science Module sind in einer dreijährigen Pilotphase zu entwickeln und ...

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Citizen Science als Ansatz in der Angewandten Biodiversitätsforschung in Agrarlandschaften

Strategien zur Erzeugung von Werthölzern

Das Ziel des Verbundprojekts ist die Erhöhung des Wertschöpfungspotentials europäischer Wirtschaftsbaumarten. Hierzu sollen Methoden erarbeitet werden, die zur Erhaltung, Vermehrung und Verwertung von Bäumen mit besonderen Holzstrukturen beitragen.

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Strategien zur Erzeugung von Werthölzern

Copernicus leuchtet Grün

Flächenverbrauch und Nutzungsintensivierung üben einen hohen Druck auf Grünland aus. Die Überwachung des Zustands und der Verbreitung von geschütztem und schutzwürdigem Grünland erfordert einen hohen Aufwand. Satellitendaten sollen zukünftig das behördliche Monitoring mit flächendeckenden Diensten unterstützen.

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Copernicus leuchtet Grün

Bruderweide

Wir untersuchen die Gemischt-Beweidung durch Bruderhähne und -kälber auf einer Weidefläche, die durch streifenförmige Pappel-KUPs unterteilt ist. Ziel ist die Bewertung dieser Haltungsform nach ökonomischen und Tierwohlaspekten.

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Bruderweide

Tierschutzkompetenz

Die Themen Tierschutz und Tierwohl sind bislang nur wenig in der landwirtschaftlichen Ausbildung verankert. Neue und innovative Lehr-Lernkonzepte sollen daher entwickelt werden, die eine umfassende tierwohlorientierte Handlungskompetenz fördern.

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Tierschutzkompetenz

PV-Freiflächenanlagen in der Landwirtschaft

Um die Energiewende umzusetzen, braucht es mehr Strom aus erneuerbaren Energien. Photovoltaikanlagen auf Landwirtschaftsflächen gewinnen hier immer mehr an Bedeutung. Um Lebensmittel und Strom auf derselben Fläche zu erzeugen, untersuchen wir neue Photovoltaik-Konzepte.

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PV-Freiflächenanlagen in der Landwirtschaft

Bioökonomie-Monitoring II

Wie hat sich die Nutzung von Biomasse in Deutschland entwickelt? Wie können Import-Commodities und ihre Nachhaltigkeitseffekte in den Erzeugerländern verbunden werden? Diese und weitere Fragen wollen wir in diesem Projekt beantworten.

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Bioökonomie-Monitoring II

LAWAMAD – Landwirtschaftliches Wassermanagement in Deutschland

Die Dürresommer 2018, 2019 und 2020 haben das Thema Wassermanagement in der Landwirtschaft auch in Deutschland in die Medien und auf die politische Agenda gebracht. Durch den fortschreitenden Klimawandel wird das Thema immer wichtiger.

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LAWAMAD – Landwirtschaftliches Wassermanagement in Deutschland

Feed less Food

Muss so viel Kraftfutter gefüttert werden, gerade weil so viele Menschen hungern? Auch ist das nicht tiergerecht. Diese Fragen sind gerade für den Ökolandbau relevant. Es wird ja bereits weniger Kraftfutter an Kühen, Ziegen und Schafen gefüttert. Aber reicht das? Wir haben mit unserer Milchziegenherde über 6 Jahre getestet, was aus der Sicht des Tierwohls, der Milchleistung und -qualität als auch aus wirtschaftlicher Sicht eingespart werden kann.

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Feed less Food

Tierkennzeichnung Ziegen

Seit dem 01.01.2010 ist die elektronische Tierkennzeichnung von Schafen und Ziegen in Europa Pflicht. Viele Tierhalter befürchten, dass die elektronischen Ohrmarken zu Verletzungen der Tiere führen. Wir untersuchen daher die Risiken für Verletzungen der Ziegenlämmer ab der Kennzeichnung mit elektronischen Ohrmarken im Stall und auf der Weide.

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Tierkennzeichnung Ziegen

Mehr Zeit bei der Mutter, besser für das Kalb?

Die Trennung von Kuh und Kalb nach der Geburt ist heute gängige Praxis. Eine Alternative ist die muttergebundene Aufzucht, bei der die Kälber an Mutter oder Amme trinken dürfen und die Kühe zusätzlich gemolken werden. Wir prüfen die langfristigen Wirkungen.

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Mehr Zeit bei der Mutter, besser für das Kalb?

Klimawirkungen und Nachhaltigkeit in der Milcherzeugung

Betriebe im ökologischen und konventionellen Landbau unterscheiden sich in Methoden, Aufwand und Erträgen. Wir wollen klären, ob und wie Umweltwirkung und Nachhaltigkeit der Produktion in verschiedenen Betriebssystemen und Regionen systematisch voneinander abweichen. Hierzu untersuchen und modellieren wir die Klimawirkung der landwirtschaftlichen Produktion von 80 ökologischen und konventionellen Milchvieh- und Markfrucht-Betrieben in Deutschland.

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Klimawirkungen und Nachhaltigkeit in der Milcherzeugung

Ammoniakminderung in Rinderställen durch saubere Laufflächen

Die Haltung von Rinder in Laufställen trägt zu etwa 50 % zu den Gesamtemissionen von Ammoniak in Deutschland bei. Eine Hauptursache dafür sind verschmutzte Stalloberflächen, insbesondere Laufflächen, zu denen auch Spaltenboden gehört. Die Ammoniakemissionen der Laufflächen haben sowohl einen Einfluss auf die Ammoniakemissionen, als auch auf die Klauengesundheit der Tiere.

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Ammoniakminderung in Rinderställen durch saubere Laufflächen

Lämmeraufzucht und -mast

Lämmer von Ziegen aufzuziehen ist nicht leicht, besonders in melkenden Beständen, wo sie nicht bei der Mutter saugen können. Auch die Mast dieser Lämmer ist meistens nicht attraktiv, weil die Milch so teuer ist. Wir zeigen, wie es trotzdem aus Sicht der Tiergerechtheit als auch der Wirtschaftlichkeit geht.

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Lämmeraufzucht und -mast

Eutergesundheit und Milchqualität

Milchziegen leiden – ähnlich wie Milchkühe – nicht selten unter entzündetem Euter; die Krankheit verläuft meist subklinisch. Anders als bei Kühen gibt es aber bisher keine geprüften Kriterien dafür, ob und wann das Euter einer Milchziege gesund ist.

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Eutergesundheit und Milchqualität

Artgerechte Ziegenhaltung

Ziegen sind leistungsfähig und genügsam. Das heisst auch, dass ihre Haltung nicht tiergerecht sein muss, damit sie viel Milch geben oder in der Mast zunehmen. Dieses entspricht aber nicht unseren Vorstellungen vom Tierwohl. Besonders im Ökolandbau soll es den Tieren gut gehen, und auch dann gute Leistungen erbringen. Verschiedene Stalleinrichtungen, Weidehaltungsverfahren und auch die Vermeidung von Tierverstümmelungen wurden untersucht.

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Artgerechte Ziegenhaltung

Parasitenkontrolle bei Weidehaltung - Online-Entscheidungsbäume

Wenn Wiederkäuer auf der Weide gehalten werden, ist die Kontrolle von Magen-Darm-Würmern entscheidend für die Tiergesundheit – auch für den ökonomischen Erfolg des Landwirts. Dabei sollen zukünftig möglichst wenig Arzneimittel verwendet werden.

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Parasitenkontrolle bei Weidehaltung - Online-Entscheidungsbäume

Klimawirkung norwegischer Milch

In Nordskandinavien herrschen standort- und klimabedingt besondere Produktionsbedingungen. Die Milchviehbetriebe in der norwegischen Provinz Møre og Romsdal sind grünlandbasiert, Kraftfutterimporte sind in ökologischen wie konventionellen Betrieben die Regel. Das Jungvieh weidet nicht nur auf der Kernfläche des Betriebes, sondern auch auf Bergweiden und Almen, von dort kommt auch das Futter. Speziell für diese Region führen wir das norwegische Forschungsprojekt ENVIROMILK durch. Wir analysieren und modellieren die Nachhaltigkeit der Milchproduktion in Bezug auf die innerbetrieblichen ...

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Klimawirkung norwegischer Milch

Mais und Bohnen im Gemenge

Zukünftig sollen landwirtschaftliche Nutztiere nachhaltig mit Proteinen aus betrieblich oder regional erzeugten Futtermitteln versorgt werden. In unserem Projektvorhaben untersuchen wir deshalb das Potential des Gemengeanbaus von Mais mit Stangen- bzw. Feuerbohnen.

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Mais und Bohnen im Gemenge

Optimierung des Sommer- und Wintererbsenanbaues durch Mischkultur und reduzierte Bodenbearbeitung

Die pflanzenbaulichen Vorteile des Mischfruchtanbaus in Low-Input-Systemen hinsichtlich einer höheren Ertragsstabilität, einer besseren Unkrautunterdrückung sowie einer effizienteren Ausnutzung der Wachstumsfaktoren Licht, Wasser und Nährstoffen sind oft nachgewiesen worden. Wir wollten im System des Ökologischen Landbaus den Mischfruchtanbau speziell unter dem Aspekt einer gleichzeitig reduzierten Intensität der Bodenbearbeitung in verengten Früchtefolgen mit Körnerleguminosen bewerten.

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Optimierung des Sommer- und Wintererbsenanbaues durch Mischkultur und reduzierte Bodenbearbeitung

Die Zukunft der Hülsenfrüchte

Trotz der zahlreichen positiven Effekte des Anbaus von Leguminosen gehen seit mehreren Jahren die Anbauflächen in vielen europäischen Ländern stark zurück. Gegenüber anderen Kulturarten sind sie meist nicht konkurrenzfähig. Daher müssen Anbausysteme mit Leguminosen bewertet und weiterentwickelt werden.

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Die Zukunft der Hülsenfrüchte

Grünland und Phosphorflüsse - Mobilisierung durch Bewuchs

Phosphor ist eine knappe Ressource. Die Bodenvorräte müssen effizienter ausgenutzt werden. Dabei kann Grünland durch seine hohe biologische Aktivität eine besondere Rolle spielen.

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Grünland und Phosphorflüsse - Mobilisierung durch Bewuchs

Welchen Einfluss hat der Weidegang auf Gesundheit und Wohlbefinden von Milchkühen?

Tiere zu halten, bedeutet in der ökologischen Landwirtschaft, es tiergerecht zu tun und ihnen arteigene Verhaltensweisen zu erlauben. Aber: Wie gesund ist etwa der Weidegang für Kühe?

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Welchen Einfluss hat der Weidegang auf Gesundheit und Wohlbefinden von Milchkühen?

Biomilchkühe interdisziplinär betrachtet

Studien haben gezeigt: Die Bio-Milchkuh ist nicht gesünder, auch sie ist anfällig für Eutererkrankungen und Stoffwechselprobleme. Diesen Sachverhalt haben wir in einem Verbundprojekt mit 12 Partnern aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

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Biomilchkühe interdisziplinär betrachtet

Weideparasitenmanagement

Weidetiere vor Würmern schützen – mit Hilfe von Entscheidungsbäumen zu geringerem Arzneimitteleinsatz? Wenn Wiederkäuer auf der Weide gehalten werden, ist die Kontrolle von Magen-Darm-Würmern entscheidend für die Tiergesundheit – auch für den ökonomischen Erfolg des Landwirts. Dabei sollen zukünftig möglichst wenig Arzneimittel verwendet werden.

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Weideparasitenmanagement

Sauenlahmheiten

Unter Erkrankungen des Bewegungsapparats, Beinschäden und Lahmheiten leiden Sauen in der konventionellen Haltung oft. Wie steht es in ökologisch wirtschaftenden Betrieben, wo Schweine Auslauf haben? Welche Risikofaktoren haben hier den größten Einfluss?

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Sauenlahmheiten

Bewertung der Wasserverwendung im Produktlebenszyklus

Die Versorgung der Weltbevölkerung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Wasser ist eines der wichtigsten Umweltthemen. Kann man die Verwendung von Wasser und ihre Auswirkungen bewerten und wenn ja, wie?

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Bewertung der Wasserverwendung im Produktlebenszyklus

IEA Bioenergy Task 34

IEA Bioenergy Task 34 (Pyrolyse) besteht zurzeit aus einer Gruppe von Experten aus sechs Ländern (USA, UK, DE, NL, FI, SE), die sich darauf konzentrieren, die Technologie der Biomassepyrolyse und die Verwendung der flüssigen Produkte zur Energiegewinnung zu fördern. Dabei sollen Technikern und Politikern Entscheidungshilfen bei diversen Problemlagen gegeben werden.

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IEA Bioenergy Task 34

Mehr Bioenergie aus Holz

Ziel des KBBE-Verbundvorhabens TREEFORJOULES ist, neue Wege der Holzproduktion zu erforschen, auf denen sich die Ausbeute an hoch-effizienten Kraftstoffen optimieren lässt. Das Thünen-Institut für Holzforschung ist dafür zuständig, die Zellwandkomponenten zu charakterisieren und zu bestimmen, damit das Bioernergie-Potential im Holz abgeschätzt werden kann.

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Mehr Bioenergie aus Holz

Bessere Milchqualität mit weniger Kraftfutter

Ziegen fressen generell sehr selektiv, sie wählen aus dem Futterangebot die hochwertigsten Bestandteile aus und optimieren damit ihre Raufutterration. Generell sind Ziegen sehr anpassungsfähig an unterschiedliche Futterrationen. Aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Gehölzbeweidung werden Ziegen auch häufig zur natürlichen Landschaftspflege und Offenhaltung von Brachland oder unzugänglichen Gehölzflächen eingesetzt.

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Bessere Milchqualität mit weniger Kraftfutter

Kastrationsalternativen

Die Kastration von Ferkeln wird zunehmend kritisch diskutiert. Als Alternative bietet sich die Ebermast an, die aber vor allem hinsichtlich des mit wechselnder Intensität und Rate auftretenden Ebergeruchs Lösungen verlangt.

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Kastrationsalternativen

Ferkelfütterungsstrategien

Der ökologische Landbau wird als Low-External-Input-System klassifiziert, d. h. es sollen so wenig wie möglich Betriebsmittel von außen zugekauft werden. Daher muss auch das Futter vornehmlich vom eigenen Betrieb stammen und vollständig ökologischer Herkunft sein.

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Ferkelfütterungsstrategien

Ferkelkastration

Die betäubungslose Kastration wird ab 2018 verboten. Es deutet sich an, dass die derzeit für Schweine zugelassenen Betäubungsmittel für ökologische Haltungsbedingungen nicht optimal geeignet erscheinen.

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Ferkelkastration

Umwelt- und tiergerechte Schweineausläufe

Die ökologische Tierhaltung erhebt den Anspruch, sowohl tiergerecht als auch umweltverträglich zu sein. Dass beide Ziele in einem bisher nicht befriedigend gelösten Widerspruch stehen, zeigt der Schweineauslauf exemplarisch.

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Umwelt- und tiergerechte Schweineausläufe

Bewertung ökologisch erzeugter Futtermittel

Ökolandwirte müssen künftig ihre Tiere zu 100% mit ökologisch erzeugtem Futter ernähren. Sie müssen also nicht nur Wiederkäuer, sondern auch monogastrische Nutztiere – Geflügel und Schweine – bedarfsgerecht mit Proteinen aus einheimischen Futtermitteln versorgen können.

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Bewertung ökologisch erzeugter Futtermittel

Winterweide

Die Winterweidehaltung von Mutterkühen und Fleischrindern in Kanada ist ein traditionelles Haltungsverfahren, bei dem die Tiere während der Frostperiode auf einer begrenzten Fläche ohne Gebäude gehalten und gefüttert werden. Als Witterungsschutz dienen in der Regel Windschutzwände.

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Winterweide

Entwicklung eines tiergerechten Fütterungssystems für hörnertragende Ziegen

Der wachsende Markt für Ziegenmilch Deutschland ermuntert seit mehr als 10 Jahren Tierhalter zum Ausbau der Milchziegenhaltung. In gleichem Maß wächst auch der Bedarf an Beratung für eine effiziente und tiergerechte Haltung von Milchziegen. Das Wissen ist vorhanden, es fehlt aber an der Umsetzung in die Praxis. Hier setzt die Beratungsinitiative STable Schools für Milchziegenhalter an.

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Entwicklung eines tiergerechten Fütterungssystems für hörnertragende Ziegen

Wissenstandsanalyse Tiergesundheit

Was bietet die Literatur zur Tiergesundheit im Ökolandbau? Welcher Forschungsbedarf lässt sich mit ihrer Hilfe ableiten? Mit entsprechenden Studien wollen wir diese Fragen beantworten.

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Wissenstandsanalyse Tiergesundheit

Gruppensäugen

Der vorliegende Versuch ist eines von 4 Teilprojekten in einem interdisziplinären Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (06oe266) zur Fütterung, Haltung, Desinfektion und Temperaturgestaltung bei Sauen und Ferkeln.

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Gruppensäugen

Veränderungen in der ländlichen Kommunikation

Die Aufgaben des Ländlichen Raumes ändern sich. Dieses hat auch Auswirkungen auf die Kommunikation der Akteure. Diese wurden aus soziologischer Sicht anhand von drei Fallstudien bewertet: Modellregion Aktiv Lübecker Bucht, Ökologische Milchproduktion, Naturschutz.

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Veränderungen in der ländlichen Kommunikation

100%-Biofütterung mit Rapskuchen und heimischen Körnerleguminosen bei Legehennen

Die Aufgaben des Ländlichen Raumes ändern sich. Dieses hat auch Auswirkungen auf die Kommunikation der Akteure. Diese wurden aus soziologischer Sicht anhand von drei Fallstudien bewertet: Modellregion Aktiv Lübecker Bucht, Ökologische Milchproduktion, Naturschutz.

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100%-Biofütterung mit Rapskuchen und heimischen Körnerleguminosen bei Legehennen

Tiergesundheitsplanung Legehennen

Die Tiergesundheit auf ökologisch wirtschaftenden Betrieben ist bisher nicht besser als üblich. Spezifische Tiergesundheitspläne (TGP) könnten das betriebliche Management zu Gunsten einer verbesserten Tiergesundheit beeinflussen. Diese TGPs wurden modellhaft auf 20 ökologisch wirtschaftenden Legenhennenbetrieben eingesetzt und ihre Wirkung bewertet.

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Tiergesundheitsplanung Legehennen

Genotyp-Umwelt-Interaktion in der ökologischen Schweinemast

Ein wesentlicher Faktor zur Profilierung der gering entwickelten Öko-Schweinemast ist die rational basierte Rassewahl. Daher wurden bedrohte und moderne Genetiken auf Genotyp-Umwelt-Interaktionen bei Leistungsmerkmalen geprüft.

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Genotyp-Umwelt-Interaktion in der ökologischen Schweinemast

Kompensatorisches Wachstum

Durch den Mangel an Öko-Futtermitteln mit hochwertigem Aminosäurenmuster besteht bei der Nutzung von 100%-Öko-Rationen die Gefahr zu geringer Lysingehalte in der Vormastration von hoch-leistenden Mastschweinen. Daraus kann eine zu starke Verfettung mit verminderter Wertschöpfung durch den Landwirt resultieren. Ziel des Versuches war, zu überprüfen, ob eine Lysin-Unterversorgung in der Vormast nach geeigneter Re-Alimentation in der Endmast zumindest teilweise kompensiert werden kann.

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Kompensatorisches Wachstum

Verlängerte Säugezeit

Auf Grund der Vorgaben der EU-Öko-Verordnung werden Ferkel in der ökologischen Ferkelerzeugung in der Regel mit 6 Wochen abgesetzt. Dies geht in vielen Fällen mit einem verminderten Gesundheits- und Leistungsstatus einher, da sich zu diesem Zeitpunkt Ferkel in einer äußerst sensiblen physiologischen Phase befinden. Im vorliegenden Versuch sollte überprüft werden, ob die durch einen späteren Absetzzeitpunkt älteren Ferkel den Belastungen rund um das Absetzen besser gewachsen sind und sich durch bessere produktionstechnisch-biologische Leistungen (Modul 1, Versuchsbetrieb des Thünen-Instituts) ...

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Verlängerte Säugezeit

Duroc-Anteile

In der ökologischen Fleischerzeugung wird häufig die Berücksichtigung der Rasse Duroc bei der Produktion von Endmastherkünften gefordert. Daher werden in dieser Untersuchung Effekte unterschiedlich hoher Duroc-Genanteile im Mastschwein auf Mastleistung sowie Schlachtkörper-, Fleisch- und Fettqualität unter ökologischen Produktionsbedingungen untersucht.

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Duroc-Anteile

Anthelminthikaresistenzen

Magen-Darm-Würmer mit Anthelminthika Resistenz (AR) breiten sich immer weiter aus. Umso wichtiger wird das Erkennen von AR in der ökologischen Tierhaltung. Ein vorbeugender Arzneimitteleinsatz ist ausdrücklich verboten. Medikamente müssen also zuverlässig wirken, um Leiden bei erkrankten Tieren zu vermeiden. Können wir uns auf Entwurmungsmittel verlassen?

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Anthelminthikaresistenzen

Tiergesundheit macht Schule - die 'Stable School'

Auch in der ökologischen Milchviehhaltung spielen Eutererkrankungen und Stoffwechselstörungen eine große Rolle: Es sind typische Produktionskrankheiten. In einer Pilotstudie haben wir untersucht, inwiefern Stable Schools als innovatives Konzept geeignet sind, die Gesundheitssituation in den beteiligten Milchviehbetrieben durch Beratung untereinander zu verbessern. Stable Schools basieren auf dem Voneinander-Lernen: Probleme im eigenen Betrieb werden vom Milchviehhalter mit anderen Landwirten diskutiert und gelöst.

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Tiergesundheit macht Schule - die 'Stable School'

Sensoren zeigen, wie Milchkühe grasen

Mit Beschleunigungssensoren können Änderungen des Bewegungszustandes erfasst werden. Je nach dem wo sie am Tier angebracht werden, können sie das Lauf- und Ruheverhalten, aber auch Kopfbewegungen abbilden.

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Sensoren zeigen, wie Milchkühe grasen

Natürliche Einstreu - ein Risiko für Ökomilchkühe?

Im Ökolandbau müssen die Liegeflächen von Milchkühen mit einem natürlichen Material eingestreut werden. Allerdings können sich darin Bakterien und andere Erreger von Eutererkrankungen gut entwickeln. Damit steigt das Risiko der Kühe, sich mit diesen Erregern zu infizieren. Mit diesem Projekt haben wir untersucht, wie Ökobetriebe mit ihren Einstreumaterialien umgehen, und ob das Erkrankungsrisiko für Bio-Kühe tatsächlich höher ist als in der konventionellen Tierhaltung.

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Natürliche Einstreu - ein Risiko für Ökomilchkühe?

CORYNE Methioninproduktion

Ein wesentliches Problemfeld bei der Umsetzung der 100%-Biofütterung ist der Mangel an Futtermitteln ökologischer Herkunft mit hochwertigem Aminosäurenmuster. Davon ist besonders die Geflügelfütterung betroffen, da die damit einhergehende marginale Versorgung mit der essenziellen Aminosäure Methionin sowohl die Tiergesundheit als auch die Leistungen negativ beeinflussen kann.

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CORYNE Methioninproduktion

Hühnermast Futterstruktur

Die Pelletierung von Hühnerfutter hat Vorteile hinsichtlich der Futterverluste und Futteraufnahme, ist aber mit zusätzlichem Aufwand verbunden. In Kombination mit der Verfütterung von Keimweizen stellt sich die Frage, welche Futterstruktur sich vorteilhafter auf die Futteraufnahme und die Leistung von Masthühner auswirkt.

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Hühnermast Futterstruktur

Ölpflanzen gemeinsam mit anderen Kulturen anbauen

Der Ertrag von Ölfruchten ist für ökologisch wirtschaftende Betriebe wegen starkem Schädlingsbefall und starker Verunkrautung oft unkalkulierbar. Ökologisch erzeugtes Öl erzielt jedoch hohe Marktpreise und die Presskuchen, die als Nebenprodukt der Ölpressung anfallen, sind in der Tierfütterung willkommene Lieferanten für Energie, Eiweiß und Aminosäuren. – Wir haben untersucht, inwieweit sich das Anbaurisiko durch den gleichzeitigen Anbau von Ölsaaten mit Getreide oder Leguminosen – also durch Mischfruchtanbau – begrenzen lässt.

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Ölpflanzen gemeinsam mit anderen Kulturen anbauen

Methionin in Erbsen, Bohnen und Lupinen – Grünfärbung und Wurzellänge als Selektionskriterien für die Pflanzenzucht

In der ökologischen Tierhaltung dürfen Landwirte den Futterrationen keine synthetischen Aminosäuren zusetzen. Hochwertige Eiweißkomponenten aus ökologischer Erzeugung sind jedoch knapp und teuer. Körnerleguminosen mit hohen Methioningehalten könnten das Problem lösen. Doch wie sie erkennen?

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Methionin in Erbsen, Bohnen und Lupinen – Grünfärbung und Wurzellänge als Selektionskriterien für die Pflanzenzucht

Ampfer und Disteln an den Kragen

Immer wieder machen Wurzelunkräuter, insbesondere Ampfer-Arten (Rumex spp.) im Grünland und Acker-Kratzdisteln (Cirsium arvense) auf dem Acker, ökologisch wirtschaftenden Landwirten zu schaffen. Beide können sich schnell verbreiten. Haben sie erst einmal Fuß gefasst, sind sie nur schwer wieder zu verbannen. Wir haben untersucht, welche Faktoren ihre Verbreitung begünstigen und welche Maßnahmen helfen, sie zu loszuwerden.

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Ampfer und Disteln an den Kragen

Leckere Chips und Pommes frites aus Öko-Kartoffeln

Die Verbraucher in Deutschland verzehren seit Jahren immer mehr verarbeitete Kartoffelprodukte wie Pommes frites oder Chips statt Frischkartoffeln. Der überwiegende Anteil ökologisch erzeugter Kartoffeln wird dagegen jedoch als Speisekartoffeln vermarktet, sodass der Anteil an verarbeiteten Öko-Kartoffelprodukten bislang gering ist. Gründe sind hohe, spezifische für die Weiterverarbeitung geforderte Qualitätsansprüche an die Kartoffeln sowie eine geringe Verbrauchernachfrage.

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Leckere Chips und Pommes frites aus Öko-Kartoffeln

Öko-Kartoffeln: Besser und schmackhafter

Öko-Kartoffeln sind bei den Verbrauchern hoch beliebt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität. Das ist ein komplexer Begriff und beinhaltet sowohl die „äußere Qualität“ als auch die „innere Qualität“.

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Öko-Kartoffeln: Besser und schmackhafter

Blaue Lupine konkurrenzstärker machen

Blaue Lupinen besitzen wegen ihrer langsamen Jugendentwicklung nur wenig Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern. Lupinensorten mit höherer Konkurrenzkraft könnten helfen, die Unkrautregulierung zu erleichtern. Wir wollen ein Prüfsystem erarbeiten, das die Unkraut unterdrückende Wirkung für Blaue Lupinen erfasst, bewertet und konkurrenzstarke Zuchtlinien identifizieren hilft.

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Blaue Lupine konkurrenzstärker machen

Alternativen gegen den Rapsglanzkäfer

Schädlingsbefall ist für den Rapsanbau im Ökologischen Landbau bislang ein unkalkulierbares, hohes Risiko. Da es keine biologischen Pflanzenschutzmittel gibt, die im Ökologischen Landbau zugelassen sind, muss nach Alternativen gesucht werden.

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Alternativen gegen den Rapsglanzkäfer

Mit Kompost gegen Rhizoctonia

Der Schadpilz Rhizoctonia solani verursacht die Wurzeltöterkrankheit und ist seit Jahren ein zunehmendes Problem beim Anbau von Öko-Kartoffeln. Betriebe erleiden deutliche ökonomische Verluste, da stark befallene Speisekartoffeln im Handel kaum absetzbar sind. Dies trifft zunehmend auch das Öko-Pflanzgut: Ist es mit Rhizoctonia befallen, infiziert es die daraus hervorgehende Kartoffelernte gleichfalls deutlich stärker.

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Mit Kompost gegen Rhizoctonia

Ungeliebter Gast in Kartoffeln: Drahtwürmer

Drahtwürmer, die Larven der Schnellkäfer, schädigen viele acker- und gartenbaulichen Kulturen gravierend, so auch Kartoffeln. Im Ökologischen Landbau ist es bislang nicht möglich, diesen Schädling effektiv zu bekämpfen.

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Ungeliebter Gast in Kartoffeln: Drahtwürmer

Wie passen sich aquatische Ressourcen und deren Nutzer an den Klimawandel an? (CERES)

Welche Effekte hat der Klimawandel auf Europas wichtigste Fisch- und Muschel-Populationen? Was bedeutet das für die Fischerei? Um diese Fragen zu klären, testet das Projekt CERES in Kooperation mit der Industrie politische, technologische, rechtliche und ökologische Szenarien bezüglich der Folgen von Klimaänderungen.

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Wie passen sich aquatische Ressourcen und deren Nutzer an den Klimawandel an? (CERES)

Ökologischer Landbau in Korea

Die ökologische Landwirtschaft in Südkorea hat sich in den vergangenen Jahren deutlich positiv entwickelt. Eines der wichtigsten Erzeugnisse ist Reis, der im Nassanbau kultiviert wird. Sollte die ökologische Anbauweise nachweislich Vorteile gegenüber der konventionellen Landnutzung haben, könnten Ausgleichszahlungen für ökologisch wirtschaftende Landwirte fließen.

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Ökologischer Landbau in Korea

Behandelte Saatwickenkörner für Monogastrier

Die eiweißreichen Körner der Saatwicke enthalten neben wertvollen Nährstoffen auch verdauungsstörende Stoffe, auf die vor allem Geflügel und Schweine empfindlich reagieren. In diesem Projekt untersuchen wir, ob Behandlungsverfahren wie Keimung und Silierung zu einer Verringerung der negativen Effekte führen.

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Behandelte Saatwickenkörner für Monogastrier

Schwere Schweine

Alte Schweinerassen neigen zur Verfettung. Ihr Fleisch ist schlechter zu vermarkten, sie zu halten ist unwirtschaftlich. Letztlich bedroht das ihre Erhaltung.

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Schwere Schweine

Ferkelnest

Um den Anspruch an eine tiergerechte Ferkelerzeugung im Ökologischen Landbau erfüllen zu können, sind Ferkelverluste so gering wie möglich zu halten. Dies kann u.a. durch eine Steigerung der Ferkelnestnutzung geschehen, da auf diese Weise eine Auskühlung der Jungtiere und ein Erdrücken bzw. Treten durch die Sau verhindert werden.

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Ferkelnest

Grünleguminosen in der ökologischen Geflügel- und Schweinefütterung

Grünleguminosen (Luzerne, Rotklee) als „Gesamtpflanzen-Silage aus früher Nutzung“ sowie als „Trockenblatt“ (getrocknete Blattmasse) werden als hochwertiges Futtermittel in der ökologischen Schweine- und Geflügelfütterung geprüft.

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Grünleguminosen in der ökologischen Geflügel- und Schweinefütterung

Praxistauglichkeit von Tierschutzindikatoren in der betrieblichen Eigenkontrolle

Gemäß Tierschutzgesetz müssen Nutztierhalter seit 2014 nachweisen können, dass sie ihre Herden tiergerecht halten. Wie aber können Tierhalter die Tierwohl-Situation ihrer Bestände objektiv erfassen und bewerten?

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Praxistauglichkeit von Tierschutzindikatoren in der betrieblichen Eigenkontrolle

Q Check: Tierwohl in der Milchviehhaltung mit System

Aussagekräftige und wissenschaftlich fundierte Indikatoren zur Beurteilung des Tierwohls in der Milchviehhaltung liegen inzwischen vor. Was fehlt, ist ein flächendeckendes Monitoring automatisch erfassbarer tierbezogener Indikatoren, das Tierwohl mess- und vergleichbar macht. Im Projekt Q-Check sollen dafür Indikatoren für Tiergesundheit bereits bestehender Analyse- und Datenerfassungssysteme genutzt werden.

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Q Check: Tierwohl in der Milchviehhaltung mit System

Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten des Risikomanagements

Starkregen, Hitze, Sturm oder Frost bedrohen Land- und Forstwirtschaft. Wir ermitteln, ob solche extremen Wetterlagen häufiger auftreten und heftiger (intensiver) werden, und wir untersuchen, wie sie sich auf wichtige Kulturen und Baumarten auswirken. Wenn wir gute Möglichkeiten absehen können, das Schadenpotenzial von Wetterextremen stark zu reduzieren, erarbeiten wir Lösungsstrategien und Empfehlungen für Praxis und Politik.

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Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten des Risikomanagements

7-Länder-Evaluierung: Werden ländliche Räume wirksam und effizient gefördert?

Wie viel Geld aus öffentlichen Haushalten fließt in die ländliche Entwicklung? Sind Ziele und Maßnahmen richtig gewählt? Konnten die angestrebten Wirkungen erreicht werden? Wo liegen Ansätze zur Verbesserung? Diesen und weiteren Fragen wird in der Evaluierung ländlicher Entwicklungsprogramme in sieben Bundesländern nachgegangen.

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7-Länder-Evaluierung: Werden ländliche Räume wirksam und effizient gefördert?

Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Klimawandel - Strategien für ein nachhaltiges Landmanagement in Deutschland (CC-LandStraD)

Die Landressourcen sind in Deutschland und vielen anderen Teilen der Welt begrenzt, Ansprüche auf ihre Nutzung konkurrieren. Der Klimawandel und die Globalisierung der Wirtschaftssysteme verschärfen diese Konkurrenz. Wie dennoch Aspekten des Umweltschutzes, des Klimaschutzes und des nachhaltigen Ressourcenmanagements genügt werden kann, ist Gegenstand der Forschung im Verbundvorhaben CC-LandStraD.

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Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Klimawandel - Strategien für ein nachhaltiges Landmanagement in Deutschland (CC-LandStraD)

Sympathieträger Kiebitz: Entwicklung von produktionsintegrierten Maßnahmen zum Schutz des Kiebitz

Bis in die 50er Jahre war der Kiebitz ein häufiger Bewohner der Kulturlandschaft. Seitdem sind seine Bestände stark rückläufig. Welche Agrarumweltmaßnahmen können Kiebitzen helfen, auf ackerbaulich genutzten Flächen zu siedeln?

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Sympathieträger Kiebitz: Entwicklung von produktionsintegrierten Maßnahmen zum Schutz des Kiebitz

Lebensmittelabfälle reduzieren (REFOWAS)

Produktion und Konsum von Lebensmitteln wirken sich auf die Umwelt aus; wir fragen speziell nach der Bedeutung von Lebensmittelabfällen in diesem Zusammenhang. Dazu analysieren wir den gesamten Agrar-und Ernährungssektor entlang der Wertschöpfungsketten. Lebensmittelabfälle könnten oftmals relativ einfach vermieden werden. In verschiedenen Fallstudien untersuchen wir Schwerpunkte und Gründe der Abfallentstehung genauer und erkunden verschiedene Wege, sie Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

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Lebensmittelabfälle reduzieren (REFOWAS)

Auswirkung klimatischer Veränderungen auf die deutsche Landwirtschaft und Maßnahmen für Anpassungsstrategien

Klimatische Veränderungen können sich in Deutschland auf regionaler und lokaler Ebene sehr unterschiedlich auf die Landwirtschaft auswirken. Das LandCare-Projekt untersucht diese Auswirkungen und mögliche Anpassungen bei unterschiedlichen globalen Rahmenbedingungen.

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Auswirkung klimatischer Veränderungen auf die deutsche Landwirtschaft und Maßnahmen für Anpassungsstrategien

7-Länder-Evaluierung: Umwelt, Wachstum, Beschäftigung, Lebensqualität in ländlichen Räumen

Das Thünen-Institut für Ländliche Räume evaluiert einen großen Teil des Maßnahmenkanons der ländlichen Entwicklungsprogramme von sieben Bundesländern. Wir betrachten die Effekte der Programme auf den Wasser-, Boden- und Klimaschutz, auf Wachstum und Beschäftigung und die Lebensqualität in ländlichen Räumen. Darüber hinaus analysieren wir die Strukturen der Umsetzung und deren Kosten, um Fragen der Fördereffizienz zu beantworten.

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7-Länder-Evaluierung: Umwelt, Wachstum, Beschäftigung, Lebensqualität in ländlichen Räumen

7-Länder-Evaluierung: Tierschutzwirkungen

In Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut für Ländliche Räume evaluieren wir die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum (EPLR) der Länder Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen/Bremen und Hamburg.

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7-Länder-Evaluierung: Tierschutzwirkungen

Aufbau mehrerer Einkommensstandbeine in der Landwirtschaft: Was bringt deren Förderung?

Landwirtschaftliche Unternehmen müssen sich anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele Betriebsleiter entscheiden sich deshalb für weitere Standbeine des Einkommens. Sie diversifizieren – je nach Ausgangsbedingungen und Marktchancen – landwirtschaftsnah oder -fern. Der Staat unterstützt diese strukturellen einzelbetrieblichen Anpassungen durch Investitionshilfen und Beratung. Wir untersuchen Chancen und Hemmnisse der Diversifizierung und wollen wissen, ob die bisherige Förderung effektiv und effizient ist.

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Aufbau mehrerer Einkommensstandbeine in der Landwirtschaft: Was bringt deren Förderung?

Begleitforschung zur Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau

Damit mehr landwirtschaftliche Betriebe auf Ökolandbau umstellen, gibt es zahlreiche Fördermaßnahmen. Die Anzahl der Umstellungsbetriebe ist seit Jahren allerdings rückläufig. Sind die bisherigen Förderstrategien deshalb wirkungslos?

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Begleitforschung zur Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau

Ökonomische Analyse der Ressourceneffizienz landwirtschaftlicher Betriebe

Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist für die Landwirtschaft eine zentrale Herausforderung. Gefragt sind Managementkonzepte, die dazu beitragen, dass die betrieblichen Ressourcen wie Nährstoffe, Wasser oder Energie optimal genutzt werden. Ohne Berücksichtigung ihrer betriebswirtschaftlichen Wirkung, sind diese nur von wenig Nutzen.

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Ökonomische Analyse der Ressourceneffizienz landwirtschaftlicher Betriebe

Produkte vom Land: durch Förderung marktreif?

Die Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte (V&V) entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung des gesamten Agrarsektors. Aus diesem Grund wird V&V seit Jahrzehnten intensiv mit öffentlichen Mitteln unterstützt. Im Projekt untersuchen wir, welche Effekte diese Förderung auf die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Beschäftigung im Sektor hat.

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Produkte vom Land: durch Förderung marktreif?

Was bewirken Investitionshilfen in der Landwirtschaft?

Wollen landwirtschaftliche Unternehmen bestehen, müssen sie in Technik und Gebäude investieren. Der Staat unterstützt sie durch Kapitalzuschüsse und Bürgschaften. Wir untersuchen, ob diese Unterstützung effektiv und effizient ist.

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Was bewirken Investitionshilfen in der Landwirtschaft?

Wechselwirkungen zwischen Agrar-, Holz und Rohstoffmärkten

Politik und steigende Preise für fossile Energieträger machen den Einsatz von Biomasse attraktiver. Gleichzeitig steigen die Kosten für ihre Produktion. Wir verknüpfen die agrar- und forstökonomischen Modelle verschiedener Thünen-Institute, um die Zusammenhänge zwischen Agrar-, Holz und Energiemärkten darzustellen.

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Wechselwirkungen zwischen Agrar-, Holz und Rohstoffmärkten

Bioökonomie-Monitoring

Unsere Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Ernährungssicherung, Klimaschutz, Biodiversität und Bereitstellung von Biomaterialien sowie regenerativer Energien. Aber schon eine Aufnahme des Ist-Zustands ist nicht befriedigend möglich. Es fehlt nicht nur im Detail das Wissen, welche Wege bio-basierte Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf nehmen, auch generelle Daten liegen oft nicht im erforderlichen Ausmaß vor. Eine Beurteilung und Bewertung einer bio-basierten Volkswirtschaft ist so nicht möglich.

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Bioökonomie-Monitoring

Wie wirken Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum auf die Umwelt? Neue Methoden für die Evaluation

Wie soll die Bereitstellung öffentliche Umweltgüter wie zum Beispiel Biodiversität durch die Agrarpolitik gefördert werden? Diese Frage wird in den Debatten zur künftigen EU-Agrarpolitik stark diskutiert. Um sie zu beantworten, werden robuste Methodengerüste zur Bewertung von Umwelteffekten gegenwärtiger und zukünftiger Politikmaßnahmen benötigt.

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Wie wirken Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum auf die Umwelt? Neue Methoden für die Evaluation

Evaluation der Förderung der Ernährungsindustrie

Beurteilung der Inanspruchnahme, Ergebnisse und Wirkungen der Fördermaßnahme gemäß den Bewertungsvorgaben (Leitlinien) der EU Kommission bzw. ELER-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 des Rates vom 20. September 2005 über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), veröffentlicht im Amtsblatt L 277 am 21. Oktober 2005)

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Evaluation der Förderung der Ernährungsindustrie

FACCE MACSUR - Landwirtschaft und Klimawandel

Die wachsende Weltbevölkerung benötigt immer mehr Nahrungsmittel. Gleichzeitig bedeutet der Klimawandel eine Herausforderung für die Landwirtschft in vielen Regionen mit schnell anwachsender Bevölkerung. In diesem Projekt entwickeln wir integrierte Methoden zur Erstellung von Projektionen mittels Modellen, zur Untersuchung von Einwirkungen, Wegen der Vermeidung von klimarelevanten Vorgängen und Wege der Anpassung an sich änderndes Klima. Diese Methoden werden zunächst für Europa entwickelt mit dem Ziel, sie auch in anderen Regionen anzuwenden.

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FACCE MACSUR - Landwirtschaft und Klimawandel

Gesellschaftliche Erwartungen an die ökologische Milchviehhaltung

Die Haltung von Schweinen und Hühnern wird in Medien und Öffentlichkeit häufig diskutiert– die der Milchkühe kaum. Aber heißt das, die Haltung von Milchkühen ist nicht von Interesse, die Gesellschaft ist mit ihr einverstanden oder hat über sie gar keine Vorstellungen?

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Gesellschaftliche Erwartungen an die ökologische Milchviehhaltung

BioButanol

Butanol ist eine bedeutende Chemikalie zur Verwendung u.a. in Lacken, Harzen, Weichmachern und Polymeren. Projektziel war die ganzheitliche Bewertung eines wirtschaftlichen Verfahrens zur biotechnischen Herstellung von Butanol aus Roh-/Reststoffen der Landwirtschaft.

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BioButanol

THG-Berechnung beim Rapsanbau

Ab 2017 müssen Biotreibstoffe eine Treibhausgas-Einsparung von 50 % erreichen. Für die Produktion von Raps-Biodiesel bedeutet insbesondere Reduktion der THG-Emissionen beim Rapsanbau eine große Herausforderung. In dem Projekt sollen regionalen Unterschiede untersucht werden. Die regionalen THG-Emissionen und andere Umweltwirkungen des Rapsanbaus sollen anhand einer lebenszyklus-basierten Analyse für fünf Standorte in Deutschland quantifiziert werden.

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Optimierter Klimabetrieb

Die Landwirtschaft ist mit Blick auf den Klimawandel sowohl Verursacher wie auch Betroffener. Starkregenereignisse und ausgedehnte Trockenphasen machen die Pflanzenverfügbarkeit von Nährstoffen schlechter kalkulierbar. Nicht von der Pflanze aufgenommener Stickstoff beschleunigt den Klimawandel.

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Optimierter Klimabetrieb

Zielorientierte Maßnahmen zur Erhöhung der Agrobiodiversität

MEDIATE stellt sich dem Problem des Rückgangs der Biodiversität in landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen durch einen partizipativen Ansatz in zwei Landkreisen Niedersachsens. Fragen zur Ökonomie, Ökologie und Akzeptanz stehen im Zentrum der Arbeiten.

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Zielorientierte Maßnahmen zur Erhöhung der Agrobiodiversität

Biologische Kontrolle pflanzenpathogener Bodenpilze

Die landwirtschaftliche Produktion von pflanzlichen Lebens- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen setzt einen gesunden Boden voraus. Bodenbürtige Krankheitserreger gefährden jedoch Qualität und Quantität des Ernteguts. Ökologische Leistungen aus dem Biodiversitätspool unserer Böden können die nachhaltige Bekämpfung von Bodenschadpilzen und die Vorsorge gegen hohe Toxinbelastung unterstützen.

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Biologische Kontrolle pflanzenpathogener Bodenpilze

Wie viel Treibhausgase emittieren Kleegrasfruchtfolgen?

Kleegras wird im organischen Landbau in die Fruchfolgen integriert, um die Bodenfruchtbarkeit zu steigern. Durch die symbiotische Stickstofffixierung versorgt es die Fruchtfolge mit Stickstoff.

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Wie viel Treibhausgase emittieren Kleegrasfruchtfolgen?

Qualitätsmanagement-System Emissionsinventare

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Optimierter Klimabetrieb II - Teilprojekt Gasemissionen

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Moorschutz in Deutschland

Naturnahe Moore sind Lebensraum seltener Arten und erbringen Ökosystemleistungen wie Kohlenstoffspeicherung und Nährstoffretention. Wir arbeiten an einem ressourcenübergreifenden und prognosetauglichen Leitfaden für die Praxis, mit dem Biodiversität und Ökosystemleistungen der Moore bewertet werden können.

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Moorschutz in Deutschland

Modellierung landnutzungsbedingter Treibhausgasemissionen in Deutschland

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40% zu reduzieren. Dies erfordert auch im Sektor Lanwirtschaft deutliche Emissionsminderungen. Hierzu sind effiziente und konsensfähige Emissionsminderungsstrategien erforderlich.

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Minderung von Treibhausgasemissionen im Rapsanbau

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Minderung von Treibhausgasemissionen im Rapsanbau

Grünlandumbruch und Treibhausgasemissionen

Wer Grünlandflächen in Ackerland umwandelt, vermehrt Emissionen der Treibhausgase Kohlendioxid (CO2) und Lachgas (N2O). Wie hoch sind diese Emissionen? Kann man sie vermindern, indem man auf Bodenbearbeitung bei der Umwandlung verzichtet? Diesen Fragen gehen wir in zwei Feldversuchen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nach.

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Grünlandumbruch und Treibhausgasemissionen

Einfluss verminderter Freilandniederschläge und platzierter N-Düngung auf die Emission klimarelevanter Spurengase aus Ackerböden

Wie wirkt sich zunehmende Sommertrockenheit auf die Treibhausgasemissionen von Ackerböden aus? Lassen sich Lachgasemissionen im Ackerbau durch platzierte Düngung vermindern? Diesen Fragen gehen wir in zwei Feldstudien in Niedersachsen nach.

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Einfluss verminderter Freilandniederschläge und platzierter N-Düngung auf die Emission klimarelevanter Spurengase aus Ackerböden

Wie kann man Emissionen bei Auslaufhaltung von Rindern messen?

Im ökologischen Landbau werden bei der Rinderhaltung Offenstallsysteme mit Auslauf verwendet. Für Ausläufe von Rinderställen bzw. von Milchviehställen existieren bislang in Deutschland keine Emissionsfaktoren. Für die objektive Bewertung der Emissionen, wie sie für Baugenehmigungsverfahren notwendig sind, werden diese Daten aber dringend benötigt.

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Wie kann man Emissionen bei Auslaufhaltung von Rindern messen?

Schonend ackern fürs Bodenleben

Gesunde Böden zeichnen sich durch eine hohe biologische Vielfalt aus. Wir untersuchen wie sich temporär reduzierte Bodenbearbeitung im Ökologischen Landbau auf Regenwürmer, Springschwänze und auch Erträge auswirkt.

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Schonend ackern fürs Bodenleben

Förderung des Ökologischen Landbaus aus betrieblicher Sicht

Damit mehr landwirtschaftliche Betriebe auf Ökolandbau umstellen, gibt es zahlreiche Fördermaßnahmen, die Anzahl der Umstellungsbetriebe ist seit Jahren allerdings rückläufig. Was denken Ökolandwirte darüber, wie der Ökolandbau am Besten gefördert werden sollte? Wie haben sich die Betriebe in den letzten 12 Jahren weiterenwickelt?

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Förderung des Ökologischen Landbaus aus betrieblicher Sicht

Das Tier als Steuergröße für betriebliche Veränderung

Im Pilotbetriebe-Netzwerk erfassen wir in ökologischen und konventionellen Milchviehbetrieben Tierwohl und Tierarzneimitteleinsatz als wichtige Nachhaltigkeitsaspekte. Wir verknüpfen sie mit Umwelt‐ und Effizienzparametern.

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Das Tier als Steuergröße für betriebliche Veränderung

Ökolandbau 2002 in Deutschland - wie sieht es in der Praxis aus?

Ökologisch wirtschaftende Betriebe zeichnen sich durch eine außerordentliche Vielfalt aus. Sie wird u. a. bestimmt durch die natürlichen Standortbedingungen, die konventionelle Ausgangssituation, die betriebsindividuellen Entwicklungspfade von der Umstellung bis zur Etablierung der ökologischen Wirtschaftsweise, die unterschiedlichen Richtlinien der Erzeugerverbände, die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen und die Fähigkeiten.

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Ökolandbau 2002 in Deutschland - wie sieht es in der Praxis aus?

Tiergerechte Milchviehhaltung – Das Ergebnis messen und honorieren

Die meisten Verbraucher wünschen sich Umfragen zufolge, dass Nutztiere „artgerecht“ gehalten werden. Aber lässt sich tiergerechte Haltung messen und über agrarpolitische Instrumente fördern? Dieser Frage geht unser Forschungsprojekt nach. Es wird von den Thünen-Instituten für Ökologischen Landbau und Betriebswirtschaft gemeinsam durchgeführt.

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Tiergerechte Milchviehhaltung – Das Ergebnis messen und honorieren

WEHAM-Szenarien

Wie soll die Waldfläche in Deutschland verwendet werden? Wieviel Fläche soll unter Schutz gestellt und welche Holzmenge soll bereitgestellt werden? Wie bereiten wir Wälder auf den Klimawandel vor? Wir benötigen Entscheidungshilfen um Konflikte der künftigen Waldnutzung zu lösen.

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WEHAM-Szenarien

WEHAM-Teilprojekt 2: Entwicklung von WEHAM-Szenarien

Nachhaltigkeitsbewertung alternativer Waldbehandlungs- und Holzverwendungsszenarien unter besonderer Berücksichtigung von Klima- und Biodiversitätsschutz - Teilprojekt WEHAM-Szenarien

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WEHAM-Teilprojekt 2: Entwicklung von WEHAM-Szenarien

WEHAM-Szenarien - Arbeitspaket 1: Stakeholderbeteiligungsprozess

Wie wollen wir unsere Wälder zukünftig nutzen? Wie wollen wir sie bewirtschaften? Hierzu gibt es in der deutschen Gesellschaft viele verschiedene Meinungen. Uns ist wichtig, diese Meinungen in unsere Waldnutzungsszenarien einfließen zu lassen.

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WEHAM-Szenarien - Arbeitspaket 1: Stakeholderbeteiligungsprozess

LULUCF - Forstsektor unter globalem Klimaschutzabkommen

Umweltauswirkungen von Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft (LULUCF) in einem zukünftigen Klimaschutzabkommen

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LULUCF - Forstsektor unter globalem Klimaschutzabkommen

CC-LandStraD: Öffentliche Güter des Waldes bewerten

CC-LandStraD: Climate Change - Land Use Strategies Deutschland; Teilprojekt: Ökonomische Bewertung unterschiedlicher forstlicher Landnutzungsoptionen im Hinblick auf deren Kohlenstoffspeicherung unter veränderten Umweltbedingungen

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CC-LandStraD: Öffentliche Güter des Waldes bewerten

CC-LandStraD: Simulation von forstbetrieblichen Entscheidungen

CC-LandStraD: Climate Change - Land Use Strategies Deutschland; Teilprojekt: Modellierung unterschiedlicher forstlicher Landnutzungsoptionen unter veränderten Umweltbedingungen

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CC-LandStraD: Simulation von forstbetrieblichen Entscheidungen

7-Länder-Evaluierung: Forstliche Förderung

Am Thünen-Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie werden die forstlichen Maßnahmen der ländlichen Entwicklungsprogramme von fünf Bundesländern evaluiert. Wir betrachten die Effekte der Maßnahmen auf die Biodiversität sowie den Wasser-, Boden- und Klimaschutz und die Wettbewerbsfähigkeit von Forstbetrieben. Darüber hinaus betrachten wir die Strukturen der Umsetzung, um mögliche Umsetzungshemmnisse zu erkennen.

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7-Länder-Evaluierung: Forstliche Förderung

Unbeabsichtigte Konsequenzen betrieblicher Nachhaltigkeitsstrategien

Careers in Sustainability Excellence (CASTLE) bildet Nachhaltigkeitsexperten für die Bioökonomie aus. Das Projekt ist ein Marie-Curie-Exzellenznetzwerk mit 14 jungen Wissenschaftlern, die in ganz Europa an thematisch verwandten Projekten arbeiten.

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Unbeabsichtigte Konsequenzen betrieblicher Nachhaltigkeitsstrategien

Bewertung von Klimaschutzstrategien

Der Beitrag des Forst- und Holzsektors zur Kohlenstoffspeicherung bemisst sich an der Speicherleistung des Waldes und der Holzprodukte sowie der Substitution fossiler Energieträger. Dieses Potenzial lässt sich optimieren, wenn die Klimaeffizienz unterschiedlicher Maßnahmen in der Forst- und Holzwirtschaft und die Kosten dieser Maßnahmen erkundet werden.

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Bewertung von Klimaschutzstrategien

Verbesserung der Holzeigenschaften von Eucalyptus und Pappel

Verbesserung der Holzeigenschaften von Eucalyptus und Pappel für die Bioenergiegewinnung (TreeForJoules).

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Erfassung von Klon-Standort-Wechselwirkungen bei Pappel und Weide

Erfassung von Klon-Standort-Wechselwirkungen bei Pappel und Weide auf landwirtschaftlichen Standorten in kurzen Umtriebszeiten - ProLoc (Ertrags-Programm-Locus) - Projektphase II.

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ITTO Afrika II

Entwicklung und Umsetzung eines Systems zur Artbestimmung und Holzherkunftsidentifizierung mithilfe von DNA-Fingerprints und stabilen Isotopen in Afrika.

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ITTO Afrika II

Buchen-Herkünfte

Zur Erfassung der phänotypischen Variation der Buche wurde ein internationales Verbundvorhaben zur Etablierung einer Serie von Buchenherkunftsversuchen durchgeführt.

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Die Rolle der Wälder in Emissionsreduktionszielen (INDC) relevanter Entwicklungsländer für post 2020

Die Staatengemeinschaft hat sich vorgenommen 2015 in Paris ein globales Klimaabkommen zu verabschieden, welches ab 2020 in Kraft treten und alle Mitgliedstaaten zu verbindlichen Emissionsreduktionen verpflichten soll.

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Die Rolle der Wälder in Emissionsreduktionszielen (INDC) relevanter Entwicklungsländer für post 2020

Studie zum Mageninhalt von Fischen

Wir wollen mit unserem Projekt die Informationsbasis verbessern, auf die sich Mehrarten- und Ökosystemmodelle stützen. Wie entwickeln sich die Bestände? Darauf haben neben der Fischerei die Interaktionen zwischen Räubern und Beute großen Einfluss.

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Studie zum Mageninhalt von Fischen

NOAH2: Sedimentprovinzen der Deutschen Bucht – Eigenschaften, Leistungen, Risiken

Wie ist der Zustand des Meeresbodens in der deutschen AWZ der Nordsee? Wir führen Informationen über die Sedimentologie, Geochemie, Biologie und die Belastungen durch menschliche Aktivitäten zusammen und erarbeiten ein anwendungsorientiertes Konzept zur ökosystembasierten Risikobewertung.

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NOAH2: Sedimentprovinzen der Deutschen Bucht – Eigenschaften, Leistungen, Risiken

NOAH1: Sedimentprovinzen der Deutschen Bucht - Eigenschaften, Leistungen, Risiken

Wie bedeutsam ist der Zustand des Meeresbodens für das Ökosystem Nordsee? Wir erforschen die benthischen Lebensräume in der Deutschen Bucht und bewerten den Zustand und die Ökosystemleistungen des Meeresbodens.

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NOAH1: Sedimentprovinzen der Deutschen Bucht - Eigenschaften, Leistungen, Risiken

Management datenarmer Fischbestände

Lassen sich Fischbestände auch dann nachhaltig bewirtschaften, wenn ihre Größe aufgrund fehlender Daten nicht vollständig berechenbar ist? Diese Frage versuchen wir zu beantworten.

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Management datenarmer Fischbestände

Garnelen schonend fangen (CRANNET)

Wenn spezielle Netze - Baumkurren - Lebewesen vom Meeesboden oden aufscheuchen, verfangen sich nicht nur die begehrten Nordseekrabben. Bei dieser Fischerei bleibt viel unerwünschter Beifang in den Maschen. Das ist ökologisch nicht verträglich.

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Garnelen schonend fangen (CRANNET)

Ein Echolot für den Fischmarkt (SUCCESS)

Das Angebot von Fisch aus der Fischerei stagniert, während die Aquakultur starke Zuwächse verzeichnet. Ob der Zuwachs ausreicht, die steigende Nachfrage zu decken, ist fraglich. Für Europa wird es essentiell sein, mit verarbeiteten Produkten wettbewerbsfähig zu bleiben, und gleichzeitig die eigene Produktion aus Aquakultur zu steigern. Im Projekt werden wir die Wettbewerbsfähigkeit entlang der Wertschöpfungskette analysieren. Zusätzlich untersuchen wir Produktionssysteme, die es langfristig ermöglichen können, das Angebot aus der Aquakultur zu erhöhen.  

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Ein Echolot für den Fischmarkt (SUCCESS)

Anpassung und Weiterentwicklung von Monitoringsystemen für die Fischereiforschung (AutoMAt)

Bislang haben Fischereiforscher mit unterschiedlichsten Netzen Ihre Proben und Daten sehr zeitaufwendig gewinnen müssen. Dies wollen wir ändern. In einem Großprojekt mit Thünen- und externen Partnern entwickeln wir Methoden, sowohl Fänge an Bord als auch die Fische im Meer und im Labor automatisch zu identifizieren, zu vermessen und zu registrieren.

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Anpassung und Weiterentwicklung von Monitoringsystemen für die Fischereiforschung (AutoMAt)

Untersuchungen zur Populationsstruktur von Dorsch und Scholle in der Ostsee

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Untersuchungen zur Populationsstruktur von Dorsch und Scholle in der Ostsee

Pulsbaumkurre in der Krabbenfischerei. Neue Technik für Krabbenfischer - was bringt sie?

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Pulsbaumkurre in der Krabbenfischerei. Neue Technik für Krabbenfischer - was bringt sie?

Tastversuch Saatwicken

Saatwicken produzieren eiweißreiche Körner, die neben wertvollen Nährstoffen auch verdauungsstörende Stoffe enthalten. Legehennen reagieren darauf besonders empfindlich und nehmen ungern größere Mengen auf. In einem Tastversuch am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau wird nun erprobt, ob Saatwickenkörner durch eine Keimung zu einem attraktiven Futtermittel werden.

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Tastversuch Saatwicken

Szenarien einer Bioökonomie 2050 - Potenziale, Zielkonflikte, Lösungsstrategien

Der Wandel unserer gegenwärtigen fossilbasierten Wirtschaftsweise hin zu einer nachhaltigeren biobasierten Ökonomie erfordert eine breite gesellschaftliche Akzeptanz. Um die Bioökonomiestrategie der Bundesregierung erfolgreich umzusetzen, müssen mögliche Zielkonflikte identifiziert und Lösungsvorschläge für Interessengruppen und Bevölkerung entwickelt werden.

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Szenarien einer Bioökonomie 2050 - Potenziale, Zielkonflikte, Lösungsstrategien

Bunte Hühner

Bisher werden auf Öko-Betrieben überwiegend dieselben kommerziellen Hochleistungs-Hühner gehalten wie auf konventionellen Betrieben. Als Vorarbeit für die Zucht eines Öko-Huhnes werden in diesem Projekt sechs Zweinutzungshühner verglichen und auf ihr Potential für den Öko-Landbau getestet.

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Bunte Hühner

SoilMan - Ökologische und ökonomische Bedeutung von Bodenbiodiversität in Agrarsystemen

Das Projekt ist Teil des BiodivERsA-Verbundprojektes SoilMan (Ecosystem services driven by the diversity of soil biota – understanding and management in agriculture). Im Fokus stehen Ökologie und Ökonomie von Ökosystemdienstleistungen durch Bodenorganismen.

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SoilMan - Ökologische und ökonomische Bedeutung von Bodenbiodiversität in Agrarsystemen

Governanceanalyse der Gemeinsamen Fischereipolitik

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Governanceanalyse der Gemeinsamen Fischereipolitik

Beitrag zur naturnahen Bewirtschaftung im Kleinprivatwald und Unterstützung des FLEGT/VPA-Prozesses in Vietnam

Wie wirken sich erhöhte Umtriebszeiten in Akazien-Plantagen auf die nachhaltige Waldbewirtschaftung und den Lebensunterhalt der Bevölkerung in Vietnam aus?

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Beitrag zur naturnahen Bewirtschaftung im Kleinprivatwald und Unterstützung des FLEGT/VPA-Prozesses in Vietnam

Bioabbaubare biobasierte Kunststoffe – Handlungsempfehlungen für den zweckmäßigen Einsatz (BBKH)

Produkte aus bioabbaubaren biobasierten Kunststoffen (BBK) werden oft als mögliche (Teil-) Lösung für die steigende Verschmutzung der Umwelt mit langlebigem Plastikmüll angesehen. Doch wo ist eine Substitution der konventionellen, erdölbasierten Kunststoffe durch BBK in der Praxis wirklich sinnvoll? Dieser Fragestellung gehen das Institut für Agrartechnologie und das Institut für Marktanalyse nach.

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Bioabbaubare biobasierte Kunststoffe – Handlungsempfehlungen für den zweckmäßigen Einsatz (BBKH)

Einfluss des Boden-pH auf die Lachgasbildung landwirtschaftlicher Flächen (MAGGE-pH)

Über den pH-Wert im Boden können Lachgasemissionen aus der Landwirtschaft reduziert werden. Im Projekt MAGGE-pH untersucht das Thünen-Institut Potentiale und Trade-off-Effekte.

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Einfluss des Boden-pH auf die Lachgasbildung landwirtschaftlicher Flächen (MAGGE-pH)

Ökologische Intensivierung der Aquakultur in Europa (GAIN)

Es gibt verschiedene Gründe warum die Aquakultur in Europa derzeit nur geringfügig wächst. Ein Grund ist die geringe Wirtschaftlichkeit vieler Produktionssysteme, die sich durch eine Ökointensivierung der Produktion eventuell verbessern ließe.

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Ökologische Intensivierung der Aquakultur in Europa (GAIN)

EIP-AGRI focus group "Reducing food loss on the farm"

Am 22. Mai 2018 wurde die Auswahl der Experten für die EIP-AGRI Focus Group "Verminderung von Lebensmittelverlusten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb" veröffentlicht. Unter den 23 Experten befindet sich auch Felicitas Schneider als Vertreterin des Thünen Institutes.

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EIP-AGRI focus group "Reducing food loss on the farm"

Mehr Eisen für fittere Ferkel

Die Eisenversorgung von Saugferkeln erfolgt nicht alleine durch die Sauenmilch, sondern vor allem aus der Umgebung (z.B. wühlen). Da dies unter den modernen Haltungssystemen nicht möglich ist, muss Eisen supplementiert werden.

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Mehr Eisen für fittere Ferkel

Interaktion von CO2-Anstieg und Sommertrockenheit auf das Maiswachstum

Nach den Klimaprognosen des IPCC ist bis Mitte dieses Jahrhunderts mit einem Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration auf ca. 500-600 ppm und einer Abnahme der Sommerniederschläge zu rechnen. Im Rahmen des BMBF-Forschungsvorhabens LANDCARE 2020 wird vom Institut für Biodiversität des vTI ein zweijähriges Feldexperiment durchgeführt, in dem der Einfluss dieser beiden Faktoren auf den Maisanbau untersucht werden soll. Dabei soll insbesondere der Wasserhaushalt des Agrarökosystems genauer untersucht werden.

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Interaktion von CO2-Anstieg und Sommertrockenheit auf das Maiswachstum

Milk & Calf - Vermarktung von Produktion aus kuhgebundener Haltung

Einige Verbraucher fragen nach Milch und Milchprodukten, die ohne eine frühzeitige Trennung von Kühen und Kälbern hergestellt werden. Wir gehen der Frage nach, wie Betriebe, die ihre Kälber kuhgebunden aufziehen, ihre Milch und auch die Bullenkälber vermarkten und ob diese Produkte ein größeres Vermarktungspotenzial haben.

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Milk & Calf - Vermarktung von Produktion aus kuhgebundener Haltung

MIX-ENABLE – Gemischtbeweidung mit Rindern und Geflügel

Auch in der ökologischen Landwirtschaft hat die Spezialisierung zugenommen. Wenn es trotzdem noch mehrere Tierarten auf Betrieben gibt, werden sie doch meist separat gehalten. Welches Potenzial eine stärkere Verknüpfung der Betriebszweige hat, wird gemeinsam mit Partnern aus sieben EU-Ländern untersucht.

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MIX-ENABLE – Gemischtbeweidung mit Rindern und Geflügel

Leistungen des Ökolandbaus für Umwelt und Gesellschaft

Ist der ökologische Landbau gut für die Umwelt und das Tierwohl? Diese Frage ist immer wieder Anlass für kontroverse Debatte. Grund genug sich Zeit für eine detaillierte Analyse zu nehmen und den aktuellen Wissensstand aufzubereiten.

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Leistungen des Ökolandbaus für Umwelt und Gesellschaft

BESTLAND - THG-Minderung und Boden-Biodiversität unter Dauerkulturen wechselfeuchter Standorte

Der Anbau von Dauerkulturen ist insbesondere auf staunassen Böden eine Maßnahme, der Bodenverdichtung infolge häufiger Überfahrten entgegenzuwirken. Neben dem Bodenschutz können so auch Potentiale zur Verbesserung der Treibhausgasbilanz und der Boden-Biodiversität bei der Produktion von Biomasse zur Energiegewinnung eröffnet werden.

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BESTLAND - THG-Minderung und Boden-Biodiversität unter Dauerkulturen wechselfeuchter Standorte

Leindotteröl – Eine Kraftstoffkomponente für die Landwirtschaft?

Leindotter wird im Ökologischen Landbau vor allem im Mischfruchtanbau mit Erbsen erzeugt. Wir haben die Eignung kaltgepressten Leinotteröls in Mischung mit Rapsöl als Treibstoff für Dieselmotoren untersucht.

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Leindotteröl – Eine Kraftstoffkomponente für die Landwirtschaft?

Bunte Hühner 3

Aufbauend auf dem Projekt "Bunte Hühner" werden in diesem Projekt vier Zweinutzungshühner verglichen und auf ihr Potential für den Öko-Landbau getestet, darunter reinrassige Lachshühner.

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Bunte Hühner 3

Stable Schools für Milchziegenbetriebe

Der wachsende Markt für Ziegenmilch Deutschland ermuntert seit mehr als 10 Jahren Tierhalter zum Ausbau der Milchziegenhaltung. In gleichem Maß wächst auch der Bedarf an Beratung für eine effiziente und tiergerechte Haltung von Milchziegen. Das Wissen ist vorhanden, es fehlt aber an der Umsetzung in die Praxis. Hier setzt die Beratungsinitiative STable Schools für Milchziegenhalter an.

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Stable Schools für Milchziegenbetriebe

KleeFraß

Rauhfutter wie Silage oder frisches Kleegras wird tragenden Sauen zur Förderung der Gesundheit und zur Beschäftigung angeboten. Um die Energielieferung aus Kleegras in der Rationsformulierung berücksichtigen zu können, erheben wir die Kleegrasmengen, die Sauen auf der Weide freiwillig aufnehmen.

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KleeFraß

Weideparasitenmanagement

Weidetiere vor Würmern schützen – mit Hilfe von Entscheidungsbäumen zu geringerem Arzneimitteleinsatz? Wenn Wiederkäuer auf der Weide gehalten werden, ist die Kontrolle von Magen-Darm-Würmern entscheidend für die Tiergesundheit – auch für den ökonomischen Erfolg des Landwirts. Dabei sollen zukünftig möglichst wenig Arzneimittel verwendet werden.

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Weideparasitenmanagement

Parasitenkontrolle bei Weidehaltung - Online-Entscheidungsbäume

Wenn Wiederkäuer auf der Weide gehalten werden, ist die Kontrolle von Magen-Darm-Würmern entscheidend für die Tiergesundheit – auch für den ökonomischen Erfolg des Landwirts. Dabei sollen zukünftig möglichst wenig Arzneimittel verwendet werden.

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Parasitenkontrolle bei Weidehaltung - Online-Entscheidungsbäume

Tiergesundheit macht Schule - die 'Stable School'

Auch in der ökologischen Milchviehhaltung spielen Eutererkrankungen und Stoffwechselstörungen eine große Rolle: Es sind typische Produktionskrankheiten. In einer Pilotstudie haben wir untersucht, inwiefern Stable Schools als innovatives Konzept geeignet sind, die Gesundheitssituation in den beteiligten Milchviehbetrieben durch Beratung untereinander zu verbessern. Stable Schools basieren auf dem Voneinander-Lernen: Probleme im eigenen Betrieb werden vom Milchviehhalter mit anderen Landwirten diskutiert und gelöst.

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Tiergesundheit macht Schule - die 'Stable School'

Initiierung europäischer Forschungs- und Innovationsprojekte im Bereich holzbasierter Wertschöpfungsnetze

Der Nutzung nachwachsender Ressourcen kommt unter Klimaschutzgesichtspunkten und der damit verbundenen Umstellung auf ein biobasiertes Wirtschaften in Deutschland und Europa eine entscheidende Rolle zu. Die innovative, effiziente und vor allem nachhaltige Nutzung von Biomasse ist sowohl für Deutschland als auch für die rohstoffreichen Gebiete Nord-, Mittel- und Südosteuropas von gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Bedeutung und erheblichem gegenseitigem Interesse.

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CowData - Kühe besser verstehen

Das Verhalten und die Leistungsfähigkeit von Nutztieren wird heute auf vielfältige Art und Weise oft auch direkt am Tier erfasst. Die Verknüpfung und Interpretation dieser Informationen kann das Management auf dem Betrieb unterstützen.

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CowData - Kühe besser verstehen

Herstellung von Spezialzellstoffen

Ziel des in Zusammenarbeit mit der Firma Josef Rettenmaier & Söhne durchgeführten Projektes ist die energie- und rohstoffeffiziente Herstellung von Spezialzellstoffen aus alternativen, teilweise bislang kaum genutzten Rohstoffquellen (Weizenstroh, Miscanthus Giganteus, Buchen-Waldrestholz) für hochwertige Anwendungen.

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Identifizierung von Tropenhölzern in Papier

Enthält Ihr Schreibpapier geschütztes Tropenholz? Überprüfen kann das nur, wer die Hölzer im Papier identifizieren kann, die für dessen Herstellung verwendet worden sind. In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt finanzierten Projekt werden Referenzen zur Identifizierung von Tropenhölzern in Papier erstellt.

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Identifizierung von Tropenhölzern in Papier

Mikroplastik in Acker, Fluss und Meer

Kleinste Plastikpartikel sind heute weltweit zu finden. Über deren Herkunft und Auswirkungen auf Umwelt und Lebewesen – einschließlich des Menschen – ist jedoch bislang nur wenig bekannt.

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Mikroplastik in Acker, Fluss und Meer

Die Zukunft des globalen Klimaschutz im Forst-und Holzsektor

Um die 2-Grad-Obergrenze als Ziel der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) noch einzuhalten, genügt es nicht, Emissionen aus der Industrie und der Energiewirtschaft zu vermindern. Insbesondere die Entwaldung tropischer Regenwälder und nicht nachhaltige Landnutzungen sind im globalen Maßstab relevante Quellen von Treibhausgasen.

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Zukünftiger Bewässerungsbedarf in Nordrhein-Westfalen

Das Produktionsrisiko in der Landwirtschaft nimmt zu, denn der Klimawandelgeht mit Ertragsausfällen durch Trockenheit und stark schwankenden Agrarpreisen einher. Die Landwirtschaft reagiert, indem sie intensiver bewässert. Löst das künftig Konflikte in der Wassernutzung aus?

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Zukünftiger Bewässerungsbedarf in Nordrhein-Westfalen

Carbon Farming und Klimalabeling

Landwirtschaftlich genutzte Böden haben ein großes Potential, Kohlenstoff zu binden und so zum Klimaschutz beizutragen. Wenig erforscht sind die gesellschaftlichen Erwartungen und Vermarktungschancen für Carbon Farming und Klima Label.

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Carbon Farming und Klimalabeling

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