Während der heutigen Auftaktkonferenz hat das Team der IKTF zum Austausch zwischen Fischerinnen und Fischern mit Akteuren aus der Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingeladen. In Kurzimpulsen erfuhren die rund 140 Gäste mehr über Zukunftsbilder und Entwicklungslinien der Küstenfischerei. Die Teilnehmenden konnten ihre eigenen Perspektiven in Dialogwerkstätten einbringen. Während der Auftaktkonferenz hat sich auch der IKTF-Beirat gegründet. Stefan Hübner, Fischereireferent am Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) ist der neue Beiratsvorsitzende. Die IKTF arbeitet im Auftrag des BMLEH und ist am Thünen-Institut angesiedelt.
Das Thünen-Institut begleitet die Fischerei seit vielen Jahrzehnten wissenschaftlich. Mit der IKTF wird diese Rolle um einen stärkeren Dialog mit der Praxis sowie um Wissenstransfer und Vernetzung erweitert. „Wissenschaftliche Innovationen allein retten keine Kutter, wenn sie an der Instituts-Kaimauer liegen bleiben. Wissenschaft allein kann keinen Transformationsprozess gestalten“, betonte Birgit Kleinschmit, Präsidentin des Thünen-Instituts, anlässlich der IKTF-Auftaktveranstaltung in der Hamburger HafenCity. Die Transformation der Fischerei gelinge nur gemeinsam mit den Fischerinnen und Fischern, nicht über ihre Köpfe hinweg. „Ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Perspektiven sind eine zentrale Grundlage für die Arbeit der IKTF. „Deshalb ist es so wichtig, dass sie sich heute und in Zukunft aktiv einbringen“, so die Präsidentin.








