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Fische, Feld und Bäume: Zukunftstag 2026 am Thünen-Institut

Am 23. April konnten Schülerinnen und Schüler wieder deutschlandweit ins Berufsleben schnuppern. An Standorten des Thünen-Instituts lernten sie Tätigkeiten in der Forschung rund um ländliche Räume, Wald und Fischerei kennen.

Drei Kinder mit Geräten in der Hand von der Seite.
© Thünen-Institut/Nadine Zirbes

So funktioniert Agrartechnologie: Die Kinder sind mit GPS-Geräten auf Spurensuche.

Mit Roboter auf dem Feld, mit Kescher auf der Wiese und mit Mikroskop im Labor – Kinder von der 5. bis zur 10. Klasse erhielten am diesjährigen Zukunftstags am 23. April wieder interessante Einblicke in die Forschung. An den Standorten in Großhansdorf, Bremerhaven, Braunschweig und Hamburg-Bergedorf hatten Forschende ein vielfältiges Programm vorbereitet. Dabei lernten die jungen Besucherinnen und Besucher insbesondere die Feldforschung und Laborarbeit sowie technische Geräte und Forschungsmethoden kennen.

In Bremerhaven erkundeten die Kinder die Fachinstitute für Seefischerei und für Fischereiökologie. Dort besenderten sie unter anderem Fische – vom Betäuben der Tiere über das Einsetzen der Sender bis zum Zunähen und Freilassen der Plüschfische. Daneben besichtigten sie die große Aquakulturanlage und extrahierten winzige Proben echter Fisch-DNA.

Ein actionreiches Programm boten die Fachinstitute für Agrartechnologie, für Agrarklimaschutz, für Biodiversität und für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen in Braunschweig. Hier steuerten die Kinder unter anderem den fünf Meter breiten Feldroboter „Robotti“, sammelten und untersuchten Pollen, ließen Rosen zersplittern und führten eine qualitative Interviewstudie durch.

In Hamburg-Bergedorf drehte sich alles um Holz. Am Thünen-Institut für Holzforschung ging es in die Tischlerei, ins Labor und in die Xylothek, die Holzsammlung des Kompetenzzentrums für Holzherkünfte.

Am Thünen-Institut für Forstgenetik in Großhansdorf arbeiteten die Kinder mit Bäumen – im kleinen und großen Maßstab: Im Arboretum maßen sie Durchmesser und Höhe von Bäumen, um das Holzvolumen zu berechnen. Im Labot extrahierten sie DNA aus Blättern und lernten das sterile Arbeiten kennen, indem sie Minibäume auf ein Nährmedium übertrugen. 

Standort Braunschweig

Standort Hamburg-Bergedorf

Standort Bremerhaven

Standort Großhansdorf

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