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Mischwald in Thüringen
Drohnenaufnahme eines Mischbestandes.
Institut für

WO Waldökosysteme

Intensives forstliches Umweltmonitoring

Wälder stellen komplexe Ökosysteme dar, deren Erfassung und Quantifizierung eine Vielzahl von Parametern benötigen. Dazu wurde das intensive forstliche Umweltmonitoring als integrierter Teil des Internationalen Kooperationsprogrammes Wälder (ICP Forests) unter dem Dach der Genfer Luftreinhaltekonvention (CLRTAP) eingeführt.

Es stellt eine wichtige Ergänzung zum flächenrepräsentativen Level-I-Monitoring dar, um ökosystemar ausgerichtete Ursache-Wirkungszusammenhänge genauer untersuchen zu können.

In Deutschland werden auf 68 Flächen (seit dem 01.01.2014 auf der Basis einer Bundesverordnung (ForUmV) ) durch die Bundesländer standardmäßig Daten in dreizehn Erhebungsbereichen erfasst und in die Datenbank des ICP Forests eingespeist.

Diese Daten finden nach eingehenden komplexen Qualitätsprüfungen in internen, auf Anfrage auch externen, Auswertungen  Verwendung. Außerdem wird ein umfangreiches Standardauswertungsprogramm entwickelt, um Fragen der Politik und Öffentlichkeit zu beantworten.

Hier finden Sie unsere Project Briefs zum Intensiven Forstlichen Monitoring - Level II:

Stadelmann C, Krüger I, Strer M, Sanders TGM (2023): Umweltdaten verständlich präsentieren - Ansätze aus dem intensiven forstlichen Monitoring. Project Brief 2023/47

Grottian L, Stadelmann C, Krüger I, Natkhin M (2022): Sturmschäden im Forst: Einblicke in die Level-II-Daten. Project Brief 2022/26.

Sanders TGM, Krüger I, Holzhausen M (2020): Das intensive forstliche Monitoring - Level II, Project Brief 2020/25.

Sanders TGM, Ziche D, Bolte A (2020) Ernährungssituation von Bäumen verändert Klima-Wachstums-Beziehung . Project Brief 2020/18.

 

 

 

Ansprechpartnerin

Institut für Waldökosysteme
Leiterin Arbeitsbereich Ökologie und Walddynamik, Kontaktperson Intensives forstliches Monitoring
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