Unser Kollege, Dr. Karl-Michael Werner, Wissenschaftler am Thünen-Institut für Seefischerei, hat den Preis für das beste Poster auf der international hoch angesehenen Konferenz des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) gewonnen. Die Veranstaltung wird jährlich vom ICES organisiert und fand dieses Jahr vom 11. bis 14. September 2023 im Palacio Euskalduna in Bilbao (Spanien) statt.
Das Poster "The impact of turbine foundation type on catch rates of cod in the southern North Sea" von Karl-Michael Werner und Kolleginnen und Kollegen zeigt anschaulich, wie sich drei verschiedene Turbinentypen, die in der Offshore-Winderzeugung genutzt werden, als künstliches Habitat für den Kabeljau unterscheiden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten über mehrere Jahre unter Leitung von Dr. Vanessa Stelzenmüller Offshore Windparks und fanden heraus, dass Monopileturbinen mit einer Steinschüttung am Boden deutlich mehr Kabeljau anlocken können als Monopileturbinen mit Sandsäcken oder sogenannte Jacketanlagen.
Diese Ergebnisse können in Zukunft genutzt werden, wenn Offshore-Windparks nicht nur der Energieerzeugung dienen, sondern auch als künstliche Riffe in lokale Ökosysteme eingebettet werden sollen.
Dr. Thomas Noack vom Thünen-Institut für Ostseefischerei zeigte ebenfalls eine exzellente Leistung und stand auf der Shortlist zum Preis für den besten mündlichen Vortrag.







