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Institut für

HF Holzforschung

Alternative zur SF-Begasung erfolgreich getestet

Fichtenrundholz mittels Dampf hitzebehandelt und nach China exportiert

© Thünen-Institut/Jan Benthien

Verladung des behandelten Rundholzes

Im Rahmen des Projekts KLIMAtiv wurden 22,1 t (ca. 34 Festmeter) Fichtenrundholz in einem Überseecontainer einer Hitzebehandlung unterzogen. Die Hitzebehandlung ist eine der von China akzeptierten Quarantänemaßnahmen und damit eine sofort umsetzbare Alternative zur Begasung mit Sulfuryldifluorid (SF).
 
Nach Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses (PGZ) durch das Pflanzenschutzamt Hamburg wurde das behandelte Holz auf den Seeweg nach China gebracht. Partner in diesem Projektteil war die Claus Rodenberg Waldkontor GmbH in Kastorf.

Die Aufheizung der Stämme erfolgte über Dampf. Auf Basis des benötigten Stroms hierfür und eines CO2-Emissionsfaktors von 363 g/kWh (deutscher Strommix 2024) wurde eine Reduktion der CO2-Äquivalente (CO2e) gegenüber der SF-Begasung (22,2 t CO2e pro 40′‑Container) von 96 % berechnet. Mit den Daten zum Strombedarf ist jetzt eine realistische Kostenabschätzung möglich.

Der Endbericht für das Projekts KLIMAtiv ist hier zu finden.

 

Ansprechpartner:
Dr. Jochen Trautner
 

Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter:
Dr. Jan Benthien

 

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