Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten

Projekt

Einbau der Proben ins Hamburger Testfeld_ Maerz 2010 (c) Thuenen-Institut
(© Thuenen-Institut)

Untersuchungen zur Resistenz von Holz/Holzprodukten gegen Holz zerstörende Organismen einschließlich dessen Dauerhaftigkeitsklassifizierung

Änderungen in der Gesetzeslage und das Aufkommen neuer Materialien erfordern valide Informationen zur biologischen Resistenz, um Holz und Holzprodukte entsprechend ihrer Dauerhaftigkeit optimal einzusetzen.

Hintergrund und Zielsetzung

Holz wird seit Jahrhunderten als Baumaterial eingesetzt. Bekannt ist aber auch, dass Holz als nachwachsender Rohstoff in Abhängigkeit von den Gebrauchsbedingungen (EN 335) durch holzerstörende Organsimen abgebaut werden kann. Um diesen natürlichen Prozess entgegenzuwirken und eine möglichst lange Gebrauchsdauer der Holzkonstruktion zu gewährleisten, werden verschiedene Maßnahmen, die häufig standardisiert (z. B. EN 350, EN 15228 oder DIN 68800) sind, zum Schutz von Holz angewendet.
Im Rahmen der pränormativen Forschung beschäftigen wir uns daher kontinuierlich mit deren Anwendung zwecks Ermittlung von Kenndaten von Holz und Holzprodukten. Gleichzeitig gilt es, diese Methoden weiterzuentwickeln, da zunehmend modifizierte Hölzer auf den Markt angeboten werden.
Unser Ziel dabei ist, einen Beitrag zur Sicherung der Produktqualität während der Nutzungsdauer von Holz und Holzwerkstoffen bei möglichst geringem Holzschutzmitteleinsatz zu leisten.

Zielgruppe

Zulassungsstellen, Normungsgremien, Bauwesen, Verbraucher

Vorgehensweise

Anwendung von Europäischen Normen zur Bestimmung der natürlichen Dauerhaftigkeit mittels Labor- und Freilandtests sowie Evaluierung von Praxisfällen

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner

  • Bundesanstalt für Materialforschung
    (Berlin, Deutschland)
  • Georg-August-Universität Göttingen
    (Göttingen, Deutschland)

Zeitraum

Daueraufgabe 5.2008

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektstatus: läuft