Umwelt- und Klimaveränderungen auf Holzbildung und -eigenschaften

Projekt

Kiefern in Nordfinnland mit Entnahmestellen von Minibohrkernen (minicoring)-Proben (c) Thünen-Institut/Uwe Schmitt
Kiefern in Nordfinnland mit Entnahmestellen von Minibohrkernen (minicoring)-Proben (© Thünen-Institut/Uwe Schmitt)

Auswirkungen von Umwelt- und Klimaveränderungen auf Holzbildung und -eigenschaften, einschl. Dendrochronologie

Alle Holzeigenschaften werden während der Holzbildung unter der Einwirkung von natürlichen und anthropogenen Umweltfaktoren im lebenden Baum festgelegt. Umweltveränderungen sind folglich dauerhaft im Holz archiviert, solange der Baum lebt bzw. als Bauholz genutzt oder im Boden jahrhundertlang konserviert wird. Diese Archivierung kann genutzt werden, um im Rückblick und für Vorhersagen Beziehungen zwischen Klima, Holzbildung und Holzqualität herzustellen.

Hintergrund und Zielsetzung

An Extremstandorten wie beispielsweise an der borealen Waldgrenze im Norden Skandinaviens reagieren Bäume besonders sensibel auf Klimaveränderungen. Das Forschungsvorhaben zielt darauf, eben solche klimabedingten Variationen in den Qualitätsmerkmalen festzustellen sowie Vorhersagen zu den Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Holzbildung und Holzqualität zu treffen.

Vorgehensweise

Mit Hilfe mikroskopischer Techniken werden Jahrringstrukturen und mit hoher Auflösung die intra-annuelle Kambiumdynamik verschiedener Baumarten untersucht sowie speziell von Kiefern an der Waldgrenze in Nord-Finnland. Die Ergebnisse liefern Daten, die Vorhersagen für unterschiedliche Klimaszenarien ermöglichen.

Unsere Forschungsfragen

Wie reagieren Bäume mit ihrer Holzbildung auf Klimaveränderungen?

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Geldgeber

  • Europäische Union (EU)
    (international, öffentlich)
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    (national, öffentlich)