Fernerkundungsbasiertes Nationales Erfassungssystem Waldschäden

Projekt

 (c) Thünen-Institut: Cornelius Oertel; Katja Oehmichen; Lydia Rosenkranz

Hintergrund und Zielsetzung

Mit dem Projekt werden die Voraussetzungen für die Implementierung eines fernerkundungsbasierten Erfassungssystems für Waldschäden geschaffen und erprobt. Dieses soll Daten als Entscheidungshilfe für ein Krisenmanagement bei großflächigen Waldschäden liefern. Ziel des Projektes ist auch ein Technologie- und Wissenstransfer, sodass das Thünen-Institut nach Projektende ein entsprechendes Monitoring- und Berichtssystem mit Unterstützung der Länder fortführen kann.
Das fernerkundungsbasierte nationale Erfassungssystem Waldschäden soll mit vertretbarem Aufwand belastbare Informationen zu Waldflächen und Holzmengen liefern, die durch Kalamitäten wie Sturm, Trockenheit, Schadinsekten oder Waldbrand abgestorben sind. Es soll aktuelle Hinweiskarten mit Hilfe einer weitgehend automatischen Schnelldetektion erzeugen und jährliche Berichte über den Umfang der Schäden ermöglichen. Dafür sollen bewährte Lösungsansätze getestet und weiterentwickelt werden. Die erfolgversprechendste Lösung soll in eine bundesweite Anwendung überführt werden.

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner

  • Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
    (Graz, Österreich)
  • Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)
    (Zürich, Schweiz)

Geldgeber

  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
    (national, öffentlich)

Zeitraum

5.2020 - 4.2023