Kinderbetreuung

Auf dem Thünen-Gelände in Braunschweig gibt es die Kita "Krümelkiste".


Mehr zur Kinderbetreuung am Standort Braunschweig und zum Thema Schule und Wohnen finden Sie auf "Braunschweig best choice".


CJD International School Braunschweig-Wolfsburg


Mehr zur Kinderbetreuung am Standort Hamburg finden Sie auf "Hamburg/Kitas".

Ausbildung

"Es geht um die Balance zwischen Freiraum und Lernen"
Ein Gespräch mit einer Ausbilderin und ihrem letzten Auszubildenden in Waldsieversdorf

(aus: Wissenschaft erleben 2013/2)

Stellenangebote

Aktuelle Stellenangebote der Einrichtungen und Institute des Thünen-Instituts:


wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) "DCF-Fischereiauswirkungen"

Das Institut für Seefischerei des Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, am Standort Bremerhaven sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit und unbefristet

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d)

zur Erhebung von Fischereidaten und Ökosystemindikatoren und Analyse der fischereilichen Auswirkungen auf den Meeresboden und seine Artgemeinschaften im Rahmen des EU- Fischereidatenerhebungsprogramms (Data Collection Framework  – DCF).

Das Thünen-Institut berät das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bei der Umsetzung nationaler und europäischer Politiken, die u.a. die Nutzung und das Management der lebenden Meeresressourcen und den Meeresschutz berühren. Hauptaufgabe dieser Stelle ist die Analyse der Auswirkungen von verschiedenen Fangaktivitäten auf den Meeresboden und seine assoziierten Ökosysteme sowie die systematische Weiterentwicklung der Forschung und Politikberatung des Thünen-Instituts zum Thema Fischereiauswirkungen auf die Lebensräume und Ökosysteme des Meeresbodens. Zu den konkreten inhaltlichen Arbeiten gehören unter anderem Analysen von Fischereiaufwandsdaten auf Basis des Vessel Monitoring Systems (VMS), der Schiffsüberwachung (Automatic Identification Systems, AIS) und von Logbuchdaten und deren Verschneidung mit georeferenzierten Daten z.B. aus dem biologischen Monitoring und der Fernerkundung. Die Analysen dienen der zeitlich und räumlich aufgelösten Beschreibung des Fischereiaufwandes als einer der Hauptbelastungsparameter im Meer und der weitergehenden Untersuchungen und Einordnung der Auswirkungen auf den Meeresboden und die benthischen Ökosysteme. Bewertungen dieser Auswirkungen sind essentiell für die Implementierung eines ökosystemorientierten Fischereimanagements im Rahmen der Gemeinamen EU-Fischereipolitik sowie der EU-Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL). Die Weiterentwicklung von geeigneten Indikatoren als auch von integrierten Bewertungssystemen sind zentrale wissenschaftliche Herausforderungen. Die Abschätzungen von Risiken und die Entwicklung von Konzepten für ökologisches Risikomanagement inklusive der Untersuchung von trade-offs sind weitere zentrale Aufgaben. Insgesamt sind diese Arbeiten erforderlich zur Erfüllung der nationalen Berichtsverpflichtungen Deutschlands gegenüber dem EU-Fischereidatenerhebungsprogramm und der MSRL. Darüber hinaus sind sie von großer Bedeutung im Rahmen der deutschen Beiträge zu internationalen Konventionen, wie ICES, OSPAR und HELCOM.

Aufgaben:

  • Aufbereitung, statistische Analyse und Interpretation von VMS-, AIS- und Logbuchdaten sowie biologischen Monitoringdaten
  • Statistische multivariate Analysen von Zeitserien benthischer Organismen und Artgemeinschaften und Ableitung von Zustands-Belastungsbeziehungen
  • Entwicklung und Anwendung von selbstlernenden Algorithmen (KI) für das Handling und die Interpretation großer und diverser Datensätze, z. B. aus Fernerkundung und Satellitenüberwachung (BigData Technologien)
  • Geostatistische Analysen und Modellierung von Geodaten zu Fischereiaufwand, Fischereiauswirkungen und Umweltdaten, z.B. zu benthischen Ökosystemen und zur Entwicklung von Meeresschutzkonzepten
  • Entwicklung integrierter Bewertungssysteme (z.B. risikobasierte Bewertungsmodelle) und deren Anwendung in Fallstudien
  • Entwicklung von Konzepten für das Risikomanagement
  • Teilnahme an nationalen / internationalen Arbeitsgruppen und Politikberatung
  • Publikation der Ergebnisse in internationalen Fachzeitschriften

Ausbildungsprofile & erforderliche Qualifikationen:

  • Studium (Univ.-Dipl./ M.Sc.) der Fischerei- oder Meeresbiologie oder vergleichbares Studium mit jeweils guten Kenntnissen und Fähigkeiten im Bereich Informatik /KI / BigData - alternativ Studium (Univ.-Dipl./ M.Sc.) der Informatik / Geoinformatik mit Schwerpunkt KI / Big Data oder vergleichbares Studium mit zusätzlich guten Kenntnissen der Fischerei- oder Meeresbiologie
  • Mehrjährige Berufserfahrung in der angewandten Fischerei- bzw. Meeresforschung mit Kenntnissen fischereibiologischer Zusammenhänge und der Auswirkungen von Fischerei auf Ökosysteme sind von Vorteil
  • Ausgeprägte Erfahrung im Umgang mit großen und diversen biologischen und technischen Datensätzen und in der Anwendung von KI und anderen BigData Technologien
  • Umfangreiche Kenntnisse in der statistischen Modellierung (a) zur Analyse und Beschreibung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen, (b) zur Zeitserienanalyse und (c) von Geodaten
  • Grundlegende Kenntnisse über marine- und benthische Ökosysteme
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit
  • starke Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit und sicheres Auftreten gegenüber externen Klienten und der Öffentlichkeit
  • Fähigkeit zum strukturierten, eigenverantwortlichen Arbeiten
  • Bereitschaft zu Dienst- und Forschungsreisen
  • Erfahrungen aus Mitarbeit in internationalen Projekten und Gremien
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Deutschkenntnisse

Wir bieten Ihnen eine hochinteressante Tätigkeit in der angewandten Forschung, deren Ergebnisse auch in der Öffentlichkeit auf großes Interesse stoßen. Sie erwartet ein Arbeitsplatz in einem interdisziplinären Team mit Biologen, Mathematikern und Gesellschaftswissenschaftlern, ein hohes Maß an persönlicher Gestaltungsfreiheit sowie ein regelmäßiger Austausch mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Zahlung des Entgelts erfolgt je nach Erfüllung der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 14 TVöD. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Das Thünen-Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt daher ausdrücklich die Bewerbung von Frauen.

Das Thünen-Institut sieht sich der Inklusion verpflichtet. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren besonders berücksichtigt.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Gerd Kraus (gerd.kraus@thuenen.de) oder Dr. Christoph Stransky (christoph.stransky@thuenen.de).

Schriftliche Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf, Darstellung von Ausbildung und beruflichem Werdegang, sowie Zeugniskopien werden (möglichst elektronisch als eine PDF-Datei) bis zum 25.07.2019 unter dem Kennwort „DCF-Fischereiauswirkungen“ erbeten an das

sf-bewerbungen@thuenen.de

Johann Heinrich von Thünen-Institut

Institut für Seefischerei

Herwigstrasse 31, 27572 Bremerhaven

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter www.thuenen.de/datenschutzhinweis-bewerbungen.

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