Kinderbetreuung

Auf dem Thünen-Gelände in Braunschweig gibt es die Kita "Krümelkiste".


Mehr zur Kinderbetreuung am Standort Braunschweig und zum Thema Schule und Wohnen finden Sie auf "Braunschweig best choice".


CJD International School Braunschweig-Wolfsburg


Mehr zur Kinderbetreuung am Standort Hamburg finden Sie auf "Hamburg/Kitas".


Und mehr zur Kinderbetreuung am Standort Bremerhaven gibt es auf der Webseite der Stadt Bremerhaven.

Stellenangebote

Aktuelle Stellenangebote der Einrichtungen und Institute des Thünen-Instituts:


eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d) (Wissenssysteme im Bereich Landwirtschaft/Agrarwissenschaften)

Das Johann Heinrich von Thünen-Institut sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit befristet für 4 Jahre

 

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d)

(Wissenssysteme im Bereich Landwirtschaft/Agrarwissenschaften)

 

zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Konzepte für verbesserten Wissenstransfer und gesteigerte Innovation im Agrarbereich.

Das Arbeitsverhältnis dient der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung, z. B. mit dem Ziel, hochwertige Steuerungs- oder Schnittstellenaufgaben in Organisationen des Wissens- und Innovationssystems zu übernehmen (z.B. Ministerien, EU-Kommission, Forschungsanstalten, Landwirtschaftskammern, DLG, KTBL). Die Befristung des Arbeitsverhältnisses erfolgt nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Neue agrarische Forschungsinfrastrukturen zur Förderung von Wissensaustausch und Information“ soll analysiert werden, wie Forschungsinfrastrukturen durch Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung für ein gemeinsames Lernen von Wissenschaft und Praxis vor dem Hintergrund sich grundlegend verändernder Rahmenbedingungen gestaltet werden können. Die Forschung im Rahmen des Projekts soll direkt in die nationalen Aktivitäten zum Aufbau von Living Labs eingebunden werden. Das Projekt wird inhaltlich durch die Geschäftsstelle der Deutschen Agrarforschungsallianz geleitet.

Projekthintergrund:

Im Agrarbereich verändern sich aktuell die Rahmenbedingungen aufgrund der internationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz, zur Nachhaltigkeit, zum Erhalt der Biodiversität und durch die Digitalisierung grundsätzlich mit weitreichenden Auswirkungen für die Landwirtschaft und damit für die Agrarforschung. Diese Entwicklungen stellen die klassischen Forschungsinfrastrukturen und Förderinstrumente und die Art des Erkenntnisgewinns, die zumeist vor vielen Jahrzehnten etabliert worden sind, vor große Herausforderungen. Der klassische „Technologietransfer aus der Forschung über die Beratung in die Praxis“ (top down) wird immer stärker durch ein „gemeinsames, orchestriertes Experimentieren“ (auf Augenhöhe) ergänzt, teilweise auch ersetzt werden. Daher gilt es vorausschauend zu untersuchen, (a) wie die etablierten Forschungsinfrastrukturen auch unter Nutzung der Digitalisierung angepasst werden können, um den Anforderungen von Landwirtschaft und Gesellschaft auch künftig gerecht zu werden, und (b) ob hierfür auch neue Institutionen, Förderinstrumente und/oder veränderte rechtliche Rahmenbedingungen erforderlich sind.

Ihre Aufgaben:

  • Kartierung der Forschungsinfrastrukturen und Förderformate im Agrarbereich in Deutschland (Auswertung, Aktualisierung und Ergänzung bestehender Berichte)
  • Analyse der in Deutschland etablierten Forschungsinfrastrukturen und Systeme der Forschungsförderung vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen
  • Auswertung von Erfahrungen, die in anderen Staaten mit innovativen Forschungsinfrastrukturen und Förderformaten gemacht wurden, und Analyse der Transferierbarkeit solcher Systeme nach Deutschland
  • Sammlung, Aufbereitung und Systematisierung von Vorschlägen im In- und Ausland, die zur Anpassung der Forschungsinfrastrukturen und Förderformaten an die Möglichkeiten der Digitalisierung gemacht werden
  • Analyse der Hemmnisse, die einer Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen in Deutschland entgegenstehen, und Entwicklung von Vorschlägen zur Problemlösung
  • Entwicklung von Handlungsoptionen, Bewertung dieser Optionen im Austausch mit Stakeholdern (bilateral; Workshops) und Erarbeitung von Empfehlungen
  • Synopse der Vorschläge, Bewertungen und Empfehlungen in einem Ergebnisbericht
  • Erstellen von wissenschaftlichen und zielgruppenorientierten Publikationen
  • Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen

Fachliche Anforderungen:

  • Mindestens guter Abschluss eines Universitätsstudiums (M.Sc., Univ.-Dipl.) der Agrarwissenschaften oder einer thematisch relevanten Fachrichtung mit abgeschlossener Promotion, möglichst mit Bezug zum Forschungsfeld
  • Fundierte Kenntnisse der deutschen und der EU-weiten Agrarforschungslandschaft (Forschungsinfrastrukturen, Förderformate, Institutionen des Wissens- und Innovationssystems, zugrundeliegende Agrarpolitik) 

Persönliches Anforderungsprofil:

  • Fähigkeit zur raschen Analyse komplexer Sachverhalte
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte für unterschiedliche Zielgruppen schriftlich und mündlich zu präsentieren
  • Kritische Urteilsfähigkeit und Verhandlungsgeschick in größeren Gesprächsrunden
  • Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen
  • Bereitschaft zu mehrmonatigen Abordnungen ins Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem aktiven und stimulierenden Forschungsumfeld an der Bearbeitung gesellschaftlich hochrelevanter Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft mitzuarbeiten und dabei Kontakte zu nationalen und internationalen Organisationen zu nutzen. Weil uns die fachliche und persönliche Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig ist, bieten wir ein familienfreundliches Arbeitsumfeld, flexible Arbeitszeitmodelle und umfangreiche Angebote der fachlichen Aus- und Weiterbildung an. Das Arbeitsprogramm umfasst mehrmonatige Abordnungen ins BMEL. Auf diese Weise kann der/die Beschäftigte intensive Einblicke in die Zusammenarbeit des Bundes mit den Ländern und der EU gewinnen, was sowohl die Umsetzbarkeit der zu erarbeitenden Lösungsvorschläge als auch die persönlichen Qualifikationsziele unterstützt.

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD-Bund). Die Zahlung des Entgelts erfolgt bei Erfüllung der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TVöD. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Das Thünen-Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt daher ausdrücklich die Bewerbung von Frauen.

Das Thünen-Institut sieht sich der Inklusion verpflichtet. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren besonders berücksichtigt.

Fragen zur ausgeschriebenen Stelle beantworten Ihnen Dr. Martin Köchy (Tel. 0531 596-1017) oder Dr. Martin Erbs (Tel. 0531 596-1019); info@dafa.de.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind unter dem Kennwort 2021-140-PB-DAFA bis zum 03.09.2021 (Posteingang) vorzugsweise elektronisch zu richten an

 

pb-bewerbungen@thuenen.de

Johann Heinrich von Thünen-Institut

2021-140-PB/DAFA

Präsidialbüro z.Hd. Frau Petrou,

Bundesallee 50

38116 Braunschweig

 

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter www.thuenen.de/datenschutzhinweis-bewerbungen.

 

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