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Institut für

OL Ökologischen Landbau

Arbeitsgruppe Verfahrenstechnik - Tierhaltung

Nutztierethologie

  • Direktbeobachtung
  • Videoaufzeichnung und Auswertung
  • ALT-Pedometer und
  • Real-Time-Location-System RTLS
    zur automatischen Verhaltenserfassung (Ortung)

 Umweltmesstechnik

  • Photoakustische Gasmesstechnik (PAS)
  • Nasschemisches Verfahren zur Ammoniakmessung

 Sensortechnik am Tier

  • Herzfrequenzvariabilität (HFV)
  • Körpertemperaturmessung (Injektate)
  • Infrarotthermographie

 Datenlogger zur Aufzeichnung von

  • Klimadaten
  • Licht, Strahlung (UV-A, UV-B)
  • Körperkerntemperatur (subkutan bei Rindern)

Ziel der Projekte und Arbeiten im Arbeitsgebiet Verfahrenstechnik - Tierhaltung ist die nachhaltige Verbesserung von Tierhaltungssystemen. Das Arbeitsgebiet Verfahrenstechnik – Tierhaltung arbeitet an der Schnittstelle zwischen Tier, Umwelt und Haltungsumgebung. Daher kommen Methoden und Messverfahren aus den Bereichen Nutztierethologie, Umweltmesstechnik sowie elektronische und optische Messverfahren zum Einsatz. Die Bewertung von Tierhaltung und Technik, bezogen auf das Tierwohl und die Umweltwirkung, findet ganzheitlich statt. Optimal ist es, wenn sich Vorteile für die Umwelt, wie z. B. saubere Laufflächen im Kuhstall, gleichermaßen positiv auf die Klauengesundheit der Milchkühe auswirken.
Unsere aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Ammoniak-Emissionen aus frei gelüfteten Ställen mit Ausläufen und Fragen der Tiergerechtheit von Haltungstechnik und Gebäuden für Rinder und kleine Wiederkäuer.


Arbeitsgruppe Verfahrenstechnik - Tierhaltung


Projekte

Entwicklung eines tiergerechten Fütterungssystems für hörnertragende Ziegen

Der wachsende Markt für Ziegenmilch Deutschland ermuntert seit mehr als 10 Jahren Tierhalter zum Ausbau der Milchziegenhaltung. In gleichem Maß wächst auch der Bedarf an Beratung für eine effiziente und tiergerechte Haltung von Milchziegen. Das Wissen ist vorhanden, es fehlt aber an der Umsetzung in die Praxis. Hier setzt die Beratungsinitiative STable Schools für Milchziegenhalter an.

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Entwicklung eines tiergerechten Fütterungssystems für hörnertragende Ziegen

Stable Schools für Milchziegenbetriebe

Der wachsende Markt für Ziegenmilch Deutschland ermuntert seit mehr als 10 Jahren Tierhalter zum Ausbau der Milchziegenhaltung. In gleichem Maß wächst auch der Bedarf an Beratung für eine effiziente und tiergerechte Haltung von Milchziegen. Das Wissen ist vorhanden, es fehlt aber an der Umsetzung in die Praxis. Hier setzt die Beratungsinitiative STable Schools für Milchziegenhalter an.

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Stable Schools für Milchziegenbetriebe

Artgerechte Ziegenhaltung

Ziegen sind leistungsfähig und genügsam. Das heisst auch, dass ihre Haltung nicht tiergerecht sein muss, damit sie viel Milch geben oder in der Mast zunehmen. Dieses entspricht aber nicht unseren Vorstellungen vom Tierwohl. Besonders im Ökolandbau soll es den Tieren gut gehen, und auch dann gute Leistungen erbringen. Verschiedene Stalleinrichtungen, Weidehaltungsverfahren und auch die Vermeidung von Tierverstümmelungen wurden untersucht.

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Artgerechte Ziegenhaltung

Tierkennzeichnung Ziegen

Seit dem 01.01.2010 ist die elektronische Tierkennzeichnung von Schafen und Ziegen in Europa Pflicht. Viele Tierhalter befürchten, dass die elektronischen Ohrmarken zu Verletzungen der Tiere führen. Wir untersuchen daher die Risiken für Verletzungen der Ziegenlämmer ab der Kennzeichnung mit elektronischen Ohrmarken im Stall und auf der Weide.

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Tierkennzeichnung Ziegen

Feed less Food

Muss so viel Kraftfutter gefüttert werden, gerade weil so viele Menschen hungern? Auch ist das nicht tiergerecht. Diese Fragen sind gerade für den Ökolandbau relevant. Es wird ja bereits weniger Kraftfutter an Kühen, Ziegen und Schafen gefüttert. Aber reicht das? Wir haben mit unserer Milchziegenherde über 6 Jahre getestet, was aus der Sicht des Tierwohls, der Milchleistung und -qualität als auch aus wirtschaftlicher Sicht eingespart werden kann.

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Feed less Food

Umwelt- und tiergerechte Schweineausläufe

Die ökologische Tierhaltung erhebt den Anspruch, sowohl tiergerecht als auch umweltverträglich zu sein. Dass beide Ziele in einem bisher nicht befriedigend gelösten Widerspruch stehen, zeigt der Schweineauslauf exemplarisch.

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Umwelt- und tiergerechte Schweineausläufe

Ammoniakminderung in Rinderställen durch saubere Laufflächen

Die Haltung von Rinder in Laufställen trägt zu etwa 50 % zu den Gesamtemissionen von Ammoniak in Deutschland bei. Eine Hauptursache dafür sind verschmutzte Stalloberflächen, insbesondere Laufflächen, zu denen auch Spaltenboden gehört. Die Ammoniakemissionen der Laufflächen haben sowohl einen Einfluss auf die Ammoniakemissionen, als auch auf die Klauengesundheit der Tiere.

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Ammoniakminderung in Rinderställen durch saubere Laufflächen

Winterweide

Die Winterweidehaltung von Mutterkühen und Fleischrindern in Kanada ist ein traditionelles Haltungsverfahren, bei dem die Tiere während der Frostperiode auf einer begrenzten Fläche ohne Gebäude gehalten und gefüttert werden. Als Witterungsschutz dienen in der Regel Windschutzwände.

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Winterweide

Bessere Milchqualität mit weniger Kraftfutter

Ziegen fressen generell sehr selektiv, sie wählen aus dem Futterangebot die hochwertigsten Bestandteile aus und optimieren damit ihre Raufutterration. Generell sind Ziegen sehr anpassungsfähig an unterschiedliche Futterrationen. Aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Gehölzbeweidung werden Ziegen auch häufig zur natürlichen Landschaftspflege und Offenhaltung von Brachland oder unzugänglichen Gehölzflächen eingesetzt.

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Bessere Milchqualität mit weniger Kraftfutter

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