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Institut für

AT Agrartechnologie

Projekt

Plastik in Agrarböden


Federführendes Institut AT Institut für Agrartechnologie

PIA
© Thünen-Institut

Plastik in Agrarböden

Trotz intensiver Forschungsaktivitäten ist das Wissen über die Verbreitung von (Mikro-) Plastik in der Umwelt noch sehr lückenhaft. Zentrale Herausforderungen sind zurzeit die Entwicklung und Standardisierung von Bestimmungsmethoden, besonders für Agrarböden.

Hintergrund und Zielsetzung

Plastik in der Umwelt ist ein weltweites Problem, dessen Ausmaß und Folgen noch unzureichend untersucht sind. Für die Landwirtschaft sind Plastikpartikel in agrarischen Böden von besonderer Bedeutung, da die Partikel und an sie gebundene Schadstoffe in die Nahrungskette gelangen und die Bodeneigenschaften langfristig verändern könnten.

Aufgrund fehlender Analysemethoden zur Quantifizierung von Plastikpartikeln in Umweltproben, insbesondere aus landwirtschaftlich genutzten Böden, ist eine ausreichende Beurteilung zurzeit nicht möglich. Ziel der Arbeiten ist die Schaffung der methodischen Grundlagen für die Untersuchung der auf Plastik in Böden zurückzuführenden Umweltprobleme und deren anschließende Bewertung.

Vorgehensweise

Zunächst werden Methoden und Technologien entwickelt, die es erlauben, Plastik und Mikroplastik in Böden zuverlässig quantitativ zu bestimmen. Die zu bearbeitenden Fragestellungen umfassen:

  • Aufbau einer Literaturdatenbank zum aktuellen wissenschaftlichen Stand der analytischen Methoden zur Quantifizierung von Plastikpartikeln in Böden
  • Entwicklung und Anwendung von quantitativen analytischen Methoden zur Polymeridentifizierung und Quantifizierung von Mikroplastik aus Referenzböden und Entwicklung methodischer Richtlinien
  • Entwicklung und Etablierung einer Methodik zur Probennahme und Probenaufbereitung
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