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Institut für

AT Agrartechnologie

Projekt

THG-Berechnung beim Rapsanbau


Federführendes Institut AT Institut für Agrartechnologie
Beteiligte Institute AK Institut für Agrarklimaschutz

Rapsanbau
© Thünen-Institut

Verbundvorhaben: Minderung von Treibhausgasemissionen im Rapsanbau unter besonderer Berücksichtigung der Stickstoffdüngung; Teilvorhaben 1: Standort-spezifische THG-Berechnung beim Rapsanbau

Aus umwelt- und wirtschaftspolitischen Gründen sollen Kraftstoffe aus Biomasse einen erheblichen Beitrag zur Deckung der Kraftstoffnachfrage in Deutschland und Europa leisten. Rapsöl ist derzeit der wichtigste Rohstoff zur Herstellung von Biodiesel.

Hintergrund und Zielsetzung

Bio-Kraftstoffe sollen seit 2011 gegenüber fossilen Kraftstoffen 35 % weniger Treibhausgasemissionen aufweisen. Das fordert die Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU. Ab 2017 muss sogar eine Einsparung von 50 % erreicht werden. Für die Produktion von Raps als Rohstoff für Biodiesel bedeutet das große Herausforderungen: die erreichte Klimaschutzwirkung entscheidet über die Anrechnung im Rahmen der Quotenregelung für Biokraftstoffe. Ob die Produktion von Raps-Biodiesel die geforderte Klimaschutzeffizienz erreicht, wird maßgeblich durch die Treibhausgasemissionen der landwirtschaftlichen Produktionskette bestimmt.

Zielgruppe

Zielgruppe des Forschungsvorhabens sind landwirtschaftliche Praxis und Beratung, Politik und die Emissionsberichterstattung für den Agrarsektor.

Vorgehensweise

Die regionalen Umweltauswirkungen des Anbaus von Energiepflanzen sollen anhand einer lebenszyklus-basierten Analyse für fünf Standorte in Deutschland quantifiziert werden.

Daten und Methoden

Wir nutzen die Emissionsdaten (N2O, NH3, CH4), die unsere Projektpartner beim Aufbringen von Gärresten erheben, um standortspezifische Emissionsfaktoren für die Verwendung in Ökobilanzen (Lebenszyklusanalysen) abzuleiten. Ausgehend vom Stickstoff- und Kohlenstoffgehalt der in den Boden eingebrachten Gärrückstände bestimmen wir über die Zeit aus den Emissionsmessungen der Spurengase integrierte, ortsspezifische Emissionsfaktoren für Ammoniak, Lachgas und Methan.

Geldgeber

  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
    (national, öffentlich)

Zeitraum

8.2015 - 8.2017

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Förderprogramm: FNR
Projektstatus: abgeschlossen

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