Für den bislang beprobten und analysierten Teil der Beprobungspunkte zeigen sich erste negative Tendenzen der Bodenkohlenstoffvorräte, besonders in Grünlandböden. Es besteht der Verdacht, dass besonders der Klimawandel einen starken Einfluss auf diese durchaus bedenkliche Entwicklung hat. Auch die Vorgeschichte der Standorte spielt eine wichtige Rolle. Die Bewirtschaftung, besonders von Ackerböden, hat sich hingegen im vergangenen Jahrzehnt eher positiv (für den Bodenkohlenstoff) entwickelt. Der Verlust von Bodenkohlenstoff ist gleichbedeutend mit erhöhten landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen und einem Verlust an Bodenfruchtbarkeit. Eine umfänglichere Aufklärung der Ursachen für die beobachteten Verluste, sowie die Komplettierung des Datensatzes ist zentrales Ziel der nächsten Projektphase. Erst Ende 2030 wird ein vollständiges Bild für die gesamte Bundesrepublik zur Verfügung stehen.


Institut für
AK Agrarklimaschutz
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