Institut für

Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie

Stellvertretende Institutsleitung

Sekretariat

Anna Frerck
Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie

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 (c) aid infodienst/P. Meyer; Thünen Institut/WF; Kai Timo Schoenfeld

Wälder bedecken ein Drittel der Landfläche der Erde.

Walderhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung sind Ziel einer Reihe von internationalen Vereinbarungen. Viele dieser Vereinbarungen haben einen ökonomischen Bezug. Dazu gehören Fragen nach den notwendigen institutionelle Rahmenbedingungen, der Konkurrenz zu anderen Flächennutzungsformen und damit der Kosten von Walderhalt oder nach dem Nutzen der Ökosystemleistungen von Wäldern.  Diese Fragen sind ökonomische Ansatzpunkte zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung und damit auch ein Hebel zum Walderhalt weltweit.

In Deutschland ist der Erhalt von Wald gesetzlich gesichert. Aber auch hier bestehen Konkurrenzen zwischen Ansprüchen an den Wald. Zu deren bestmöglichem Ausgleich sind ebenfalls die Kosten  sowie individuellen und kollektiven Nutzen aus den Ökosystemleistungen zu ermitteln, die sich aus den unterschiedlichen Waldbewirtschaftungsoptionen ergeben.

Über verschiedene Sektorpolitiken, z. B. im Bereich Bioenergie, sind  weltweite und nationale Waldwirtschaft miteinander verbunden. Eine besonders starke Verbindung erhalten sie aber insbesondere über die internationalen Holzmärkte, in die Deutschland intensiv eingebunden ist.

Das Thünen-Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie gliedert sich zur Bearbeitung dieser Themen in die vier Forschungsbereiche:

  • Waldwirtschaft in Deutschland
  • Waldwirtschaft weltweit
  • Holzmärkte und
  • Wald und Gesellschaft.

Arbeitsbereiche

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Waldwirtschaft in Deutschland
Die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der deutschen Forstwirtschaft und die Anpassung der Forstbetriebe an veränderte Rahmenbedingungen sind Gegenstand der Untersuchungen des Forschungsbereichs Waldwirtschaft in Deutschland.
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Waldwirtschaft weltweit
Jährlich werden etwa 8,8 Mio. Hektar Naturwald – hauptsächlich Tropenwald – zerstört, dies entspricht mehr als die Fläche von Niedersachsen und Baden Württemberg zusammen.
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Holzmärkte
Der Forschungsbereich Holzmärkte widmet sich der Analyse der Nutzung der Ressource Holz im nationalen und internationalen Maßstab.
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Wald und Gesellschaft
Die Ansprüche der Gesellschaft an den Wald sind vielfältig, fast so vielfältig wie die Gesellschaft selbst.

Kooperation mit der Universität Hamburg

Das Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie arbeitet mit dem Zentrum Holzwirtschaft der Universität Hamburg zusammen. Gemeinsam wird der Studiengang Holzwirtschaft durchgeführt.

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