Institut für

Fischereiökologie

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Institut für Fischereiökologie

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Binnengewässer und Schelfmeere sind sensible Ökosysteme. Wir nutzen sie als wichtige Wirtschaftszonen für Aquakultur und Fischerei; gleichzeitig gefährden übermäßiger Nährstoffeintrag und die Verschmutzung durch Schadstoffe diese Lebensräume. Aus diesem Spannungsbogen leiten wir die Kernthemen unserer Forschung und Politikberatung ab.

Unser Auftrag ist es, die Meeresumwelt zu erforschen und zu überwachen. Wir wollen frühzeitig erkennen, was sich verändert, und bewerten können, wie sich das auf das Nutzungspotenzial lebender Ressourcen auswirkt. Immer wichtiger werden dabei – vor allem im Rahmen der Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren in der Meeres- und Binnen-Aquakultur – alternative Nutzungskonzepte. Nutzungskonzepte werden aber auch zu Schutzkonzepten, dort, wo es um den Erhalt sensibler Wanderfischarten geht oder um die Bewahrung genetischer Diversität in aquatischen Beständen.

  • Gesunde, nachhaltig nutzbare Meeresressourcen: Um Meeresressourcen nutzen zu können, müssen sie möglichst unbelastet von Schadstoffen und gesund sein. Mit unseren drei Forschungsschiffen und moderner Laboranalytik erheben wir einzigartige Langzeitdaten zu Radioaktivität und Schadstoffbelastung in Fischen und anderen aquatischen Organismen. Auch das Erfassen von Fischkrankheiten gehört zu unseren Aufgaben: Pro Jahr bestimmen wir den Gesundheitszustand tausender Einzelfische aus Nord- und Ostsee.
  • Analyse, Bewertung und Optimierung von Aquakultur-Systemen: Weltweit liefert die Meeres- und Binnen-Aquakultur bereits mehr als die Hälfte an Fisch und Meeresfrüchten für die Humanernährung. Gleichzeitig verfehlen weltweit vor allem verschiedene Intensiv-Aquakultursysteme die Anforderungen an Ressourceneffizienz und Umweltwirkung deutlich. Wir bewerten Ökonomie, Ökologie und Tiergerechtheit verschiedener Verfahren, entwickeln neue Futtermittel und testen neue Arten auf ihre Eignung für die Aquakultur.
  • Erhalt genetischer Diversität in Meeren und Binnengewässern: Um sensible Wanderfischarten zu erhalten und die Diversität aquatischer Bestände zu bewahren, entwickeln wir Schutzkonzepte. Zudem nutzen wir unsere Expertise im Bereich der Arterkennung und des genetischen Fingerprinting: Mittels einer einzigartigen DNA-Proben-Sammlung atlantischer Fischarten helfen wir, den Import verarbeiteter Fischprodukte aus illegaler oder unregulierter Fischerei zu unterbinden.

Wir leben Interdisziplinarität – an unserem Institut arbeiten Chemiker, Biologen, Fischwirte und Techniker eng zusammen, um gemeinsam mit internationalen Partnern die Forschung auf dem Gebiet der Fischereiökologie voranzubringen. Eine hohe Beratungsqualität für die Politik sichern wir damit ebenso wie die Erfüllung der Qualitätsstandards für unsere Monitoring-Pflichten im Rahmen internationaler Konventionen (OSPAR, HELCOM, EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie).

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