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Institut für

OF Ostseefischerei

Themen

Die Arbeitsgruppe Fischerei- und Surveytechnik des Thünen-Institutes für Ostseefischerei entwickelt Lösungen für eine nachhaltige Fischerei. Dabei widmen wir uns verschiedenen Themen, z.B. Beifangvermeidung, Meeresmüll aus der Fischerei, Energieverbrauch, Umweltauswirkungen.

Die Fischerei hat, da sie zum großen Teil sehr produktive Fischbestände nutzt, das Potential, einen signifikanten Beitrag zur Welternährung zu liefern. Grundlage dafür ist jedoch eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Fischerei, die verantwortungsbewusst mit den genutzten biologischen Ressourcen, der Energie und der Meeresumwelt umgeht. Dabei spielen technische Innovationen eine herausragende Rolle.

Dementsprechend steht die Fischerei vor vielfältigen Herausforderungen. Um diese verschiedenen Themen effektiv anzugehen, ist innovative Forschung von entscheidender Bedeutung.

Die Arbeitsgruppe Fischerei- und Surveytechnik am Thünen-Institut für Ostseefischerei erarbeitet aus diesem Grund innovative technische Lösungen für verschiedene Themenbereiche.

 

An diesen Themen arbeiten wir

Beifang

In vielen Fischereien enthält der Fang auch sogenannten unerwünschten Beifang. Dies können Arten sein, die nicht vermarktet werden können oder nicht gefangen werden dürfen. Manchmal haben die Tiere im Fang auch die falsche Größe, sind also z.B. zu klein. Wir erarbeiten Lösungen zur Reduzierung von unerwünschtem Beifang in verschiedenen Fischereien. Dabei geht es z.B. um den Beifang von Fischen, Krebsen oder Meeressäugern.

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Beifang

Alternative Fangkonzepte

Die Fischerei ist eine der ältesten Tätigkeiten des Menschen. Dementsprechend haben sich ihre verschiedenen Methoden und Konzepte teilweise über viele Jahre und Jahrhunderte entwickelt. Obwohl natürlich in den letzten Jahrzehnten eine enorme technische Entwicklung stattgefunden hat, haben sich die zugrundeliegenden Konzepte oft kaum weiterentwickelt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht einige der Grundkonzepte zu überdenken und Alternativen zu erarbeiten.

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Alternative Fangkonzepte

Meeresmüll

Auch im Meer findet sich Müll. Während ein großer Teil davon aus Quellen an Land stammt, gibt es auch Müll, der durch die Nutzung des Meeres durch den Menschen entsteht, z.B. durch die Fischerei. In der Nordsee und anderen Meeren sind dies vor allem die sogenannten Dolly Ropes. Diese bunten Plastikfäden werden durch die Fischerei verwendet, um das Netz zu schützen. Wir arbeiten an Lösungen, um auf Dolly Ropes verzichten zu können und somit den Meeresmüll signifikant zu reduzieren.

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Meeresmüll

Energieeffizienz

Zum Fischen wird Energie benötigt. Dabei haben manche Fischerei einen sehr hohen Energieverbrauch. Das ist nicht nur betriebswirtschaftlich problematisch, sondern trägt durch die weitgehend ausnahmslose Nutzung von fossilen Energieträgern auch zur Erderwärmung bei. Ein Hauptansatzpunkt zur Senkung des Energieverbrauchs sind die Fanggeräte. Insbesondere Schleppnetze haben einen hohen Energieverbrauch. Wir arbeiten an der Optimierung bestehender Fanggeräte und an der Entwicklung und Etablierung alternativer Fischereimethoden mit einem geringeren Energieverbrauch.

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Energieeffizienz

Umweltauswirkungen

So wie jede menschliche Aktivität, hat auch die Fischerei Auswirkungen auf die Umwelt. Je nach Fischereiart können diese sehr unterschiedlich sein. Wenngleich die Auswirkung der Grundschleppnetzfischerei auf den Meeresboden kontrovers diskutiert wird und der Einfluss auf den Meeresboden von der Art der Fischerei und dem jeweiligen Meeresgebiet abhängt, gibt es gute Gründe einen möglichen Einfluss zu reduzieren. Eine geringere Interaktion des Fanggerätes mit dem Meeresboden kann z.B. auch helfen Energie zu sparen.

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