Institut für

Agrartechnologie

Stellvertretende Institutsleitung (kommissarisch)

Sekretariat

Bettina Hübner/ Monika Klick
Institut für Agrartechnologie

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38116 Braunschweig
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Ressourceneffiziente und umweltschonende Technologien für eine biobasierte Wirtschaft – wir arbeiten daran

Neue Technologien können der Menschheit helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen sowie Wohlstand und Lebensqualität zu sichern. Falsch eingesetzt können sie auch Probleme verschärfen. Wir bewerten und entwickeln Technologien für die Herstellung biobasierter Chemierohstoffe und Materialien. Gleiches gilt für berührungslose Messverfahren und eine Boden schonende Agrarproduktion ebenso wie für Verfahren zur Minderung von Emissionen aus der Tierhaltung.

Die Politik wissenschaftlich zu beraten und im vorgesetzlichen Rahmen beim Abfassen von Richtlinien und Normen mitzuwirken, sind Kernaufgaben des Thünen-Instituts für Agrartechnologie. Dafür ist essenziell, dass wir selbst aktiv Forschung und Entwicklung betreiben, die sich wie folgt charakterisieren lässt:

  • Angesichts der schnellen Technologieentwicklung können wir nur dann kompetent beraten sowie national und EU-weit Rechtsnormen und Standards mitgestalten, wenn wir uns mit eigener Forschung an der jeweiligen technologischen Front bewegen und uns hier möglichst breit vernetzen.
  • Wir entwickeln und bewerten Technologien im Systemzusammenhang eines Produktionsverfahrens, einer Wertschöpfungskette oder eines Ökosystems. Unser Ziel ist es, durch solche „Systemlösungen“ nachhaltigere Produktionssysteme zu schaffen.

Die Struktur des Instituts trägt wesentlichen technologischen Herausforderungen Rechnung:

  • Umwelttechnologie Boden/Pflanze: Ziel ist eine Präzisionslandwirtschaft, die die Bestands- und Bodenbewirtschaftung bedarfsgerecht durchführt, dabei Bodenschutzanforderungen und Beregnungsbedürftigkeit berücksichtigt und Betriebsmittel reduziert. Hierzu forschen wir experimentell unter Labor- und Feldbedingungen.
  • Umwelttechnologie Tier: Ziel ist Tierhaltung, die nachhaltig, tiergerecht und umweltverträglich ist und eine hohe Akzeptanz in der Gesellschaft findet. Unser Schwerpunkt: Wir wollen Emissionen aus der Tierhaltung erfassen, bewerten und vermindern.
  • Stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe: Ziel ist es, in einem ganzheitlichen Ansatz „vom Acker zum Produkt“ wettbewerbsfähige Nutzungspfade und Bioraffinerieprozesse für eine biobasierte Wirtschaft zu entwickeln und zu bewerten.

Politikberatung sowie Forschung und Entwicklung zu Technologiefragen sind die Hauptaufgaben des Instituts, doch auch die Ausbildung besitzt einen hohen Stellenwert. Die Ausbildung von Chemielaboranten findet im Institut statt und mehr als ein Drittel der Planstellen-Wissenschaftler lehren im universitären Bereich.

Zahlreiche Patente, industriell umgesetzte Verfahren, zwei Preise für den Technologietransfer sowie eine erfolgreiche Firmenausgründung verdeutlichen, dass das Institut in seinen Kompetenzfeldern relevant und wettbewerbsfähig tätig ist.

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