Stellvertretende Institutsleitung

Sekretariat

Annette Pontillo
Institut für Ökologischen Landbau

Trenthorst 32
23847 Westerau
Telefon: +49 4539 8880 0
ol@thuenen.de



Kontrollstellennr.: DE-ÖKO-006


Optimierung des Gemengeanbaus für die Biomasseproduktion

Projekt

Andenlupine mit Mais im Gemengeanbau (c) Thünen-Institut/Herwart Böhm
Andean lupin with maize in intercropping (© Thünen-Institut/Herwart Böhm)

Züchtungsmethodisch optimierte Kombination von Gemengepartnern der Andenlupine und Mais sowie der Weißen Lupine und Hafer mit dem Ziel der Biomasseproduktion unter Nutzung ökosystemarer Leistungen der Lupine

Der Gemengeanbau trägt zur Biodiversifizierung von Anbausystemen bei und erhöht oftmals die Ertragsleistungen, da Pflanzen mit unterschiedlichen Ansprüchen an Ressourcen kombiniert werden. Wir entwickeln neue Gemengeanbauverfahren füür die Andenlupinen mit Mais sowie für Weiße Lupinen und Hafer für die Biomasseproduktion.

Hintergrund und Zielsetzung

Durch die Integration von Lupinen mit hohem Biomassepotenzial in neue Anbausysteme soll in dem geplanten Vorhaben die Erschließung von Ökosystemleistungen der Leguminosen für den Energiepflanzenanbau ermöglicht werden.

Vorgehensweise

Das System des Gemengeanbaus von Mais mit Andenlupinen (Lupinus mutabilis Sweet.) soll hierbei durch die an die Zuchtmethodik der Hybridzüchtung angelehnte, optimierte Zusammenführung von Partnern, die auf ihre Eignung zur Kombination mit der jeweiligen komplementären Partnerspecies getestet wurden, zu einer nachhaltigeren Biomasseproduktion und zu einer Erhöhung der Kulturartenvielfalt in diesem Bereich führen. Exemplarisch soll dieses System außerdem für die Kombination Hafer (Avena byzantina bzw. A. Sativa) mit Weißer Lupine (Lupinus albus L.) geprüft werden.

An dem Verbundvorhaben sind das Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen (JKI-ZL, Koordination) und das Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde (JKI-PB) des Julius Kühn-Instituts, das Thünen-Institut für Ökologischen Landbau (TI-OL), das Institut für Nutztierwissenschaften und Technologie der Universität Rostock sowie die Landwirtschaftliche Lehranstalt (LLA) in Triesdorf beteiligt.

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte externe Thünen-Partner

  • Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
    (Braunschweig, Deutschland)
  • Universität Rostock
    (Rostock, Deutschland)
  • Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf (LLA)
    (Weidenbach, Deutschland)

Geldgeber

  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
    (national, öffentlich)

Zeitraum

3.2019 - 3.2022

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektfördernummer: 22016418
Förderprogramm: FNR
Projektstatus: läuft

Publikationen

Anzahl der Datensätze: 0