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Wencke Griemsmann
Institut für Seefischerei

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GAIN - Ökologische Intensivierung der Aquakultur in Europa

Projekt

Netzgehege zur Aufzucht von Atlantischem Lachs vor der Westküste Irlands (c) Thünen-Institut/Cornelia Kreiss
Schwimmfähiges Trägersystem mit Netzen (Netzgehege), in dem Atlantischer Lachs zur Züchtung vor der Westküste Irlands gehalten wird. Über die schwarzen Zuleitungsrohre, die mit einem automatischem Fütterungssystem verbunden sind, wird Futter in die Netzgehege eingebracht. (© Thünen-Institut/Cornelia Kreiss)

Es gibt verschiedene Gründe warum die Aquakultur in Europa derzeit nur geringfügig wächst. Ein Grund ist die geringe Wirtschaftlichkeit vieler Produktionssysteme, die sich durch eine Ökointensivierung der Produktion eventuell verbessern ließe.  

Hintergrund und Zielsetzung

GAIN (Ökologische Intensivierung der Aquakultur in Europa) strebt an, einen Paradigmen-Wechsel zu einer Öko-Intensivierung der europäischen Aquakultur einzuleiten. Dies soll das angestrebte jährliche Wachstum der Produktion aquatischer Produkte (4,5%) unterstützen. Dabei sollen innovative Produktionsmittel und Kenntnisse auf Endnutzer Niveau, letztlich bis zur Marktreife, entwickelt und validiert werden. Dabei sollen Ziele bezüglich Umweltwirkungen und Klimaschutz eingehalten werden. Gleichzeitig soll es Gesundheitsstandards und Wohlfahrt für die gehaltenen Tiere und die Konsumenten verbessern.  

Die Projektpartner werden dies erreichen durch Konzentration auf

  • den Primärsektor der Aquakulturproduktion durch verbesserte Futterzusammensetzung, die Nutzung von Sensoren und Analysen großer Datenmengen für exaktere Aquakultur,
  • den sekundären Sektor der Produktion durch innovative Ansätze zur Wiederverwendung und Erschließung von Nebenprodukten und Seitenströmen, und
  • Analyse und Vorschläge für Verbesserung von Politikmaßnahmen, um die Herausforderungen einer zirkulären Ökonomie zu adressieren. 

Wir werden die relative Rolle verschiedener Komponenten in der Öko-Intensivierung europäischer Aquakulturen bewerten: vom Standpunkt verbesserter ökonomischer Wirkungen, verbessertem Tierwohls bis ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit.  

Zielgruppe

Politik, Wirtschaft & Verbände, Wissenschaft, Öffentlichkeit

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Geldgeber

  • Europäische Union (EU)
    (international, öffentlich)

Zeitraum

5.2018 - 10.2021

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Förderprogramm: EU – Horizon 2020 – Societal Challenge "Food Security, Sustainable Agriculture and Forestry, Marine, Maritime and Inland Water Research and the Bioeconomy"
Projektstatus: läuft