Institut für

Waldökosysteme

Die steigende Nachfrage nach Rohholz führt zu einer zunehmenden Nutzung der Wälder. Um die ökologische Auswirkung unterschiedlicher Nutzungsintensitäten beurteilen und eine Aussage über die Relevanz von Vorräte von bisher wenig beachteten Kompartimenten treffen zu können, ist eine möglichst komplette Erfassung der Elementvorräte aller Ökosystemkompartimente (Vegetation sowie Humus und Boden) erforderlich. Im Rahmen dieses Beispielprojektes werden an den 165 Standorten der Bodenzustandserhebung (BZE) in Rheinland-Pfalz Biomasse- und Elementvorräte für die verschiedenen Waldökosystemkompartimente abgeleitet.

Hintergrund und Zielsetzung

Der Schwerpunkt von bisherigen Studien zum Stoffhaushalt der Wälder liegt auf dem oberirdischen Bestand. Die Kompartimente Bodenvegetation, Verjüngung, Unterstand, totes Feinreisig, Grobhumus  sowie unter- und oberirdisches Totholz wurden bislang wenig bis gar nicht berücksichtigt. Ziel des Projektes ist es, die Höhe und Verteilung der Biomasse- und Elementvorräte der einzelnen Waldökosystemkompartimente möglichst vollständig zu erfassen und zu beurteilen.  Hierfür werden die 165 repräsentativ verteilten Standorten der BZE in Rheinland-Pfalz genutzt.

Vorgehensweise

  1. Datenerhebung im Gelände und Laboranalysen
  2. Datenaufbereitung und Berechnungen
  3. Zusammenstellung und Prüfung der Daten in einer Datenbank
  4. Auswertungen
  5. Abschlussbericht (veröffentlicht)

Ergebnisse

Abschlussbericht:

Wellbrock N, Bielefeldt J, Eickenscheidt N, Bolte A, Wolff B, Block J, Schröck HW, Schuck J, Moshammer R (2014) Kohlenstoff- und Nährelementspeicherung von Waldflächen des forstlichen Umweltmonitorings (BZE) in Rheinland-Pfalz. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 156 p, Thünen Rep 16

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Zeitraum

9.2010 - 1.2014

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektstatus: abgeschlossen

Publikationen zum Projekt

Anzahl der Datensätze: 0