Federführendes Institut

Biotechnologische Züchtung neuer Energiepappeln

Projekt

ZÜEND: Züchtung neuer Energiepappeln für Deutschland

Kurzumtriebsplantagen (KUP) aus Pappeln zeigen im Vergleich zu anderen Energiepflanzen eine bessere energetische, ökologische und ökonomische Bilanz. Es besteht jedoch ein hoher Bedarf an Züchtung von Pappelsorten, die optimal an diese Anbauform angepasst sind.

Hintergrund und Zielsetzung

 Aufbauend auf ein mit molekularen Markern bereits gut charakterisiertes Sortiment an Pappelklonen und in Kenntnis der Schwierigkeiten bei den kontrollierten Kreuzungen, soll die innovative Technologie der somatischen Hybridisierung eingesetzt werden, um die genetische Diversität durch Neukombinationen von Pappellinien aus den verschiedenen Sektionen zu erhöhen und optimierte Energiepappeln zu züchten.

Vorgehensweise

Parallel sollen zum Ausbau neuer Techniken in der Pappelzüchtung molekulare Marker für wichtige Züchtungseigenschaften sowie zur Hybridanalyse entwickelt werden. Ein Schwerpunkt der Arbeiten wird auf die Kombination von hoher Jugendwüchsigkeit und Resistenz gegen Pappelblattrost gelegt.

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Geldgeber

  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
    (national, öffentlich)

Zeitraum

6.2011 - 5.2014

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Förderprogramm: FNR
Projektstatus: abgeschlossen

Publikationen zum Projekt

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  1. Fladung M, Ewald D (2018) Biotechnologie schnellwachsender Baumarten. In: Veste M, Böhm C (eds) Agrarholz - Schnellwachsende Bäume in der Landwirtschaft : Biologie - Ökologie - Management. Wiesbaden: Springer Spektrum, pp 147-168, DOI:10.1007/978-3-662-49931-3_6
  2. Schröder H, Kersten B, Fladung M (2018) Chloroplasten- und Kernmarker-Sets zur Unterscheidung von bis zu 19 Pappelarten (Genus Populus). In: Ammer C, Bredemeier M, Arnim G von (eds) FowiTa : Forstwissenschaftliche Tagung 2018 Göttingen ; Programm & Abstracts ; 24. bis 26. September 2018. Göttingen: Univ Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie, p 420
  3. Bartsch D, Bendiek J, Bräuning A, Ehlers U, Dagand E, Duensing N, Fladung M, Franz C, Groeneveld E, Grohmann L, Habermann D, Hartung F, Keilwagen J, Leggewie G, Matthies A, Middelhoff U, Niemann H, Petersen B, Scheepers A, Tebbe C, et al (2018) Wissenschaftlicher Bericht zu den neuen Techniken in der Pflanzenzüchtung und der Tierzucht und ihren Verwendungen im Bereich der Ernährung und Landwirtschaft : überarbeitete Fassung vom 23.02.2018 [online]. BVL; MRI; TI; BfR; FLI, 83 p, zu finden in <https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Pflanze/GrueneGentechnik/Bericht_Neue_Zuechtungstechniken.pdf> [zitiert am 20.03.2018]
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1485 KB
  4. Fladung M (2017) Debate is failing Europe's geneticists. Nature 544:35
  5. Pilate G, Allona I, Boerjan W, Dejardin A, Fladung M, Gallardo F, Häggman H, Jansson S, van Acker R, Halpin C (2016) Lessons from 25 years of GM tree field trials in Europe and prospects for the future. Forestry Sci 82:67-100, DOI:10.1007/978-94-017-7531-1_4
  6. Galovic V, Orlovic S, Fladung M (2015) Characterization of two poplar homologs of the GRAS/SCL gene, which encodes a transcription factor putatively associated with salt tolerance. iForest 8:780-785, DOI:10.3832/ifor1330-008
  7. Fladung M (2015) Pflanzenbiotechnologie 3.0. Gesunde Pflanzen 67(2):51-58, DOI:10.1007/s10343-015-0340-6
  8. Ahuja MR, Fladung M (2014) Integration and inheritance of transgenes in crop plants and trees. Tree Genetics Genomes 10(4):779-790, DOI:10.1007/s11295-014-0724-2
  9. Fladung M (2013) Efficient in vitro plantlet regeneration in Populus euphrata Oliver [online]. Afr J Biotechnol 12(8):826-832, zu finden in <http://www.academicjournals.org/journal/AJB/article-full-text-pdf/81F997626646> [zitiert am 12.11.2013]
  10. Brügmann T, Fladung M (2013) Potentials and limitations of the cross-species transfer of nuclear microsatellite marker in six species belonging to three sections of the genus Populus L.. Tree Genetics Genomes 9(6):1413-1421, DOI:10.1007/s11295-013-0647-3

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