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Dr. Mirko Liesebach

Sieker Landstraße 2

22927 Großhansdorf

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Projekt

 (c)

Bereitstellung von leistungsfähigem und hochwertigem Forstvermehrungsgut für den klima- und standortgerechten Wald der Zukunft - Teilprojekt 2

Holz ist ein wichtiger nachwachsender Rohstoff, der den Vorzug hat, CO2 zu speichern. Mit dem Verbundvorhaben werden die Grundlagen für eine nachhaltige Versorgung des Marktes mit hochwertigem Forstvermehrungsgut gelegt. Dieses Vermehrungsgut muss eine adäquate genetische Diversität haben, um unter den Bedingungen des Klimawandels ein produktives Wachstum in stabilen und anpassungsfähigen Beständen zu gewährleisten. Neben der Steigerung der Wuchsleistung (Erhöhung der CO2-Bindung) wird auch eine Qualitätsverbesserung verfolgt. Dies ist die Voraussetzung, dass das Holz ein- oder mehrmalig stofflich genutzt wird, bevor es der energetischen Nutzung zugeführt wird (Kaskadennutzung).

Hintergrund und Zielsetzung

Im Teilprojekt werden die Baumarten Douglasie und Kiefer koordinierend bearbeitet (inkl. gemeinsame Auswertung der Versuchsdaten). Für Douglasie, Fichte, Kiefer, Lärche, Eiche und Berg-Ahorn werden Plusbäume in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Versuchsflächen des Thünen-Instituts ausgesucht und vermehrt. Für Kiefer wird eine Einzelbaum-Nachkommenschaftsprüfung eingeleitet. Ein Arbeitsschwerpunkt sind begleitende genetische Untersuchungen von Ernteständen und Samenplantagen sowie dem Saatgut bei Douglasie.

Vorgehensweise

Auf Grundlage einer gemeinschaftlichen, institutionen-übergreifenden Auswertung langjähriger Versuchsflächen kann dieses Ziel erreicht werden. Solche  Auswertungen liefern wertvolle Hinweise zur Überarbeitung der Herkunftsempfehlungen und zur Ausweisung von Verwendungszonen. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die Plusbaumauswahl und die sich anschließende Vermehrung zur späteren Anlage von Samenplantagen. Über ein aufzubauendes Internetportal werden die erzielten Informationen an Waldbesitzer, forstliche Unternehmer, Entscheidungsträger und Multiplikatoren weitergeben. Durch den hohen Grad der Vernetzung der Partner im Verbundvorhaben werden Synergien und die noch verbliebenen Kapazitäten im Bereich Forstpflanzenzüchtung effektiv genutzt.

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Geldgeber

  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
    (national, öffentlich)

Zeitraum

1.2014 - 12.2018

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektfördernummer: 28W-B-4-007-04
Förderprogramm: Waldklimafonds (Programmbestandteil des Sondervermögens Energie- und Klimafonds)
Projektstatus: läuft


Stärkung der Nutzfunktion durch Forstpflanzenzüchtung
Sorge: Hoffnungsvolle Entwicklungslinien könnten frühzeitig abgebrochen werden
(Holz-Zentralblatt 2017/4)

Von: Jörg Schröder (Thünen-Instituts für Forstgenetik, Waldsieversdorf)      
Volker Schneck (Thünen-Instituts für Forstgenetik, Waldsieversdorf)       
Mirko Liesebach (Thünen-Institut für Forstgenetik, Großhansdorf)

Publikationen zum Projekt

Anzahl der Datensätze: 5

  1. Schröder J, Schneck V, Liesebach M (2017) Stärkung der Nutzfunktion durch Forstpflanzenzüchtung. Holz Zentralbl 143(4):109
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 4552 KB
  2. Liesebach M, Schneck V (2016) Ist die Einteilung der forstlichen Herkunftsgebiete in Deutschland noch zeitgemäß? Thünen Rep 45:15-20
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1294 KB
  3. Liepe KJ, Schröder J, Wojacki J (2015) Neue Perspektiven der Züchtung für Douglasie und Waldkiefer. AFZ Wald 70(11):27-29
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 180 KB
  4. Meißner M, Janßen A, Konnert M, Liesebach M, Wolf H (2015) Vermehrungsgut für klima- und standortgerechten Wald. AFZ Wald 70(11):24-26
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 380 KB
  5. Liesebach M, Degen B, Grotehusmann H, Janßen A, Konnert M, Rau H-M, Schirmer R, Schneck D, Schneck V, Steiner W, Wolf H (2013) Strategie zur mittel- und langfristigen Versorgung mit hochwertigem forstlichem Vermehrungsgut durch Züchtung in Deutschland. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 78 p, Thünen Rep 7, DOI:10.3220/REP_7_2013
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 6189 KB