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Internationale Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Ackerbaus in Deutschland

Projekt

Der internationale Wettbewerb gewinnt für den deutschen Öko-Ackerbau zunehmend an Bedeutung. (c) BLE, Bonn/Dominic Menzler
Der internationale Wettbewerb gewinnt für den deutschen Öko-Ackerbau zunehmend an Bedeutung. (© BLE, Bonn/Dominic Menzler)

Internationale Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Ackerbaus und Strategien zur Produktionsausdehnung in Deutschland

Steigende Nachfrage aber auch steigende Importe kennzeichnen den deutschen Biomarkt. Sind deutsche Öko-Ackerbauern nur bedingt wettbewerbsfähig und können deshalb vom Bio-Boom in Deutschland nicht profitieren?

Hintergrund und Zielsetzung

Die Nachfrage nach ökologisch erzeugtem Brot- und Futtergetreide sowie ökologisch erzeugten Ölsaaten und Körnerleguminosen hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig zugenommen. Dieser Wachstumstrend spiegelt sich bisher aber nur bedingt in der Entwicklung der heimischen Erzeugung wieder, so dass Biogetreide und andere Saaten zunehmend importiert werden. In den Jahren 2012/13 kam rund ein Viertel des in Deutschland verkauften Getreides aus dem Ausland. Bei Sonnenblumen lag der Importanteil bei 77 Prozent. Ziel dieses Vorhabens ist es,

(a)  die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Öko-Getreide-, Ölsaaten- und Körnerleguminosenproduktion im Vergleich zu ausgewählten Hauptkonkurrenzländern (Italien, Rumänien, Ukraine, Kasachstan, Russland, Litauen) zu analysieren und

(b)  für die Praxis und Agrarpolitik Strategien zur Produktionsausdehnung in Deutschland zu entwickeln.

Vorgehensweise

Im Rahmen der Analysen werden für typische Betriebe ausgewählter Untersuchungsländer Produktionskostenvergleiche angestellt. Dabei finden die im Rahmen des globalen Netzwerks agri benchmark angewendeten Methoden Anwendung. Anschließend erfolgen eine Analyse der Schwachstellen und Stärken der Erzeugung in Deutschland und die Ableitung von Handlungsvorschlägen für die Politik.

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Zeitraum

3.2013 - 2.2018