Federführendes Institut

Zwei Schritte in einem

Projekt

Readest (c) Kröhnert, HAW
Readest (© Kröhnert, HAW)

Reaktive Destillation

Die Reaktivdestillation verbindet zwei Prozessschritte - die Destillation und eine chemischen Reaktion - in einem Apparat. Wir wollen Biorohöl erzeugen, indem wir auf diese Weise lignocellulosisches Material verflüssigen. Es soll so für weitere Raffinationsschritte und den Einsatz als Kraftstoff tauglich werden.

Hintergrund und Zielsetzung

Wir verflüssigen Lignocellulosen (Holz und Stroh) in Sumpfphasenreaktoren ohne Anwendung von Druck Katalysatoren und trennen gleichzeitig durch Destillation niedermolekulare Spaltprodukte ab. Wir wollen nachweisen, dass eine Stabilisierung der Sumpfphase für den kontinuierlichen Dauerbetrieb nach dem Prinzip der Reaktivdestillation grundsätzlich möglich ist.

Vorgehensweise

Das Projekt läuft arbeitsteilig zwischen dem Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und dem Thünen-Institut für Holzforschung (HF). HAW erprobt den Langzeitbetrieb der Biomasseverflüssigung durch Reaktivdestillation experimentell im Labormaßstab, erstellt Massen- und Energiebilanzen, um die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen, und stellt Daten zur Auslegung einer Pilotanlage bereit, die das Verfahren technisch realisiert. HF enwickelt analytische Methoden zur Charakterisierung von Sumpfphase und Produkten weiter und optimiert diese auf die Biomasseverflüssigung in der Sumpfphase mittels Reaktivdestillation.

 

Unsere Forschungsfragen

Kann man Lignocellulosen durch Reaktivdestillation verflüssigen?

Bildet sich eine stabile Sumpfphase aus?

Vorläufige Ergebnisse

Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 vorliegen.

Links und Downloads

www.haw-hamburg.de/cc4e/projekte/biomasse/verfluessigung-von-biomasse.html

www.fnr.de/index.php

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Geldgeber

  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
    (national, öffentlich)