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Gestaltung regionaler Schrumpfungsprozesse

Projekt

Die Ergebnisse der Workshopreihe wurden 2013 in der Broschüre „Regionale Schrumpfung gestalten“ veröffentlicht (c) Thünen-Institut
Die Ergebnisse der Workshopreihe wurden 2013 in der Broschüre „Regionale Schrumpfung gestalten“ veröffentlicht (© Thünen-Institut)

Viele Regionen in Deutschland erleben seit Jahrzehnten Bevölkerungsrückgang und Alterung. Wirtschaftliche, soziale und demographische Entwicklungen überlagern sich dabei – regionale „Schrumpfung“ ist kein neues Thema. Dennoch wird die regionale Ebene bislang in der wissenschaftlichen Debatte und im politischen Diskurs vergleichsweise wenig beachtet.

Hintergrund und Zielsetzung

Prozesse der Schrumpfung zu gestalten, bedeutet komplexe Steuerungsaufgaben bei eng begrenzten Handlungsmöglichkeiten und nicht optimalen Förderinstrumenten. Die Akzeptanz des Prozesses und der Umgang mit den zahlreichen Folgeproblemen regionaler Schrumpfung sind vor Ort sehr unterschiedlich: Zum einen zielen viele Aktivitäten weiterhin darauf, Schrumpfung  zu verhindern oder zu verlangsamen. Zum anderen gibt es eine Vielzahl von Anpassungsmaßnahmen und -strategien zur aktiven Gestaltung des Prozesses, ohne dass die dabei gemachten Erfahrungen in anderen Schrumpfungsregionen bekannt wären. Vor diesem Hintergrund haben wir die zentralen Herausforderungen regionaler Schrumpfungsprozesse identifiziert und Handlungsoptionen diskutiert. Der räumliche Schwerpunkt lag auf ländlichen Regionen in Deutschland, doch wurden auch Erfahrungen mit der Gestaltung schrumpfender Groß- und Mittelstädte einbezogen.

Vorgehensweise

Zwischen Herbst 2012 und Frühjahr 2013 veranstalteten wir eine Workshopreihe mit lokalen und regionalen Praktikern, Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen sowie Vertretern von Bundes- und Landesministerien. Diese stellten konkrete Praxisbeispiele und Anpassungsmaßnahmen vor und vertraten unterschiedliche Perspektiven auf regionale Schrumpfungsprozesse. Der Erfahrungsaustausch führte zu neuen Erkenntnissen im Umgang mit regionaler Schrumpfung. Am Projektende formulierten wir Handlungsempfehlungen und offene Forschungsfragen.

Daten und Methoden

Das Projekt beruhte auf Literaturanalysen sowie einem intensiven Austausch unterschiedlicher Akteure im Rahmen dreier themenzentrierter Workshops.

Ergebnisse

Publikation: Küpper, Patrick; Steinführer, Annett; Ortwein, Steffen; Kirchesch, Moritz (2013): Regionale Schrumpfung gestalten. Handlungsspielräume zur langfristigen Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe schaffen und nutzen. Braunschweig und Bonn: Johann Heinrich von Thünen-Institut und Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner


Zeitraum

2.2012 - 10.2013

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektstatus: abgeschlossen

Publikationen zum Projekt

Anzahl der Datensätze: 4

  1. Steinführer A (2015) "Landflucht" und "sterbende Städte" : Diskurse über räumliche Schrumpfung in Vergangenheit und Gegenwart. Geogr Rundsch Braunschweig(9):4-10
  2. Steinführer A, Küpper P (2014) Wie lässt sich Schrumpfung gestalten? LandInForm(3):14-15
  3. Küpper P, Maretzke S, Milbert A, Schlömer C (2013) Darstellung und Begründung der Methodik zur Abgrenzung vom demografischen Wandel besonders betroffener Gebiete [online]. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 20 p, zu finden in <http://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Arbeitsgruppen/DE/2012/Ergebnisse/AG_D_Methodik_Abgrenzung.pdf?__blob=publicationFile&v=6> [zitiert am 10.12.2013]
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  4. Küpper P, Steinführer A, Ortwein S, Kirchesch M (2013) Regionale Schrumpfung gestalten : Handlungsspielräume zur langfristigen Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe schaffen und nutzen. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 57 p
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