Stellvertretende Institutsleitung

Sekretariat

Susanne Kendell
Institut für Marktanalyse

 

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Beitrag des Handels zur nachhaltigen Entwicklung

Projekt

 (c) Lumina Sprl

Steigerung der positiven Verbindung zwischen internationalem Handel und nachhaltiger Entwicklung

Internationaler Handel kann dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. In diesem Forschungsprojet wird untersucht, in wie weit der Agrarhandel nachhaltige Entwicklungen fördern kann.

Hintergrund und Zielsetzung

Handel kann sowohl globale als auch lokale Agrarmärkte und deren Entwicklung beeinflussen. Dabei spielen Handelspolitiken und deren Ausgestaltung eine zentrale Rolle. Um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) zu erreichen, müssen Handelspolitiken so ausgestaltet sein, dass sie Marktzugänge für alle fördern, einen angemessenen Lebensstandard für Landwirte sicherstellen, Armut insbesondere in ländlichen Gebieten reduzieren und eine nachhaltige landwirtschafte Produktion sicherstellen. Ziel des Projektes ist es, die komplexen Zusammenhänge zwischen Handel und Nachhaltigkeit auf der Grundlage eines evidenzbasierten, integrierten und partizipativen Ansatzes zu identifizieren, zu quantifizieren und zu analysieren.

Hierzu hat sich ein Konsortium aus 13 internationalen Partnern zusammengefunden, die diese Zusammenhänge gemeinschaftlich mit verschiedenen Methoden und Blickwinkeln analysieren werden. Das Konsortium wird mögliche Optionen für die Ausgestaltung handelspolitischer Maßnahmen mit Fokus auf die Politikfelder Landwirtschaft, Energie, Klima, Umwelt und Ernährung auf nationaler, europäischer und globaler Ebene entwickeln, analysieren und bewerten.

Unsere Analysen am Thünen-Institut konzentrieren sich auf die nationalen Agrarmärkte in der Europäischen Union und den Einfluss von Politiken und Strategien, die Nachhaltigkeit fördern. Hierzu zählen insbesondere die SDGs, der Green Deal, die Farm-to-Fork-Strategie sowie die gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP).    

Vorgehensweise

Zur Analyse der Strategien und davon abgeleiteten Politikmaßnahmen greifen wir auf unsere hausinternen Modelle, insbesondere AGMEMOD und MAGNET, zurück. Das Projekt gibt uns die Möglichkeit, beide Modelle weiterzuentwickeln und um verschiedene Nachhaltigkeitsindikatoren zu erweitern. In enger Abstimmung mit den Projektpartnern werden Szenarien entwickelt, die Nachhaltigkeitsaspekte in unterschiedlicher Ausprägung abbilden.

Links und Downloads

externe Projektseite (nur englisch)

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Geldgeber

  • Europäische Union (EU)
    (international, öffentlich)

Publikationen zu dem Projekt

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