Seefischerei Meere

Thünen-Doktorand erneut mit bester Präsentation

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Thünen-Doktorand erhält ein zweites Mal den Preis für die beste Präsentation eines Nachwuchswissenschaftlers auf der internationalen Konferenz AWA (2. ICAWA)

ICAWA 2014 – Maik Tiedemann bei der Preisverleihung ICAWA 2014 – Maik Tiedemann at award presentation (© Patrice Brehmer)

Auf der zweiten projektbegleitenden Konferenz ICAWA (International Conference "Ecosystem Approach to the management of fisheries and the marine environment in West African waters") wurde Maik Tiedemann, Doktorand am Thünen-Institut für Seefischerei, zum zweiten Mal für seine Arbeit im Bereich der Forschung zu Reproduktionsmechanismen kleiner pelagischer Fischarten geehrt.

Kleine pelagische Fischarten (Sardinen, Sardellen, Sardinellen, Makrelen und Holzmakrelen) dominieren die Auftriebsgebiete der Weltmeere. Während bisher Einflussfaktoren unzureichend für die Reproduktionsstrategien kleiner pelagischer Fische aufgedeckt worden sind, wurde auf der letztjährigen Konferenz ein Retentionsmechanismus an der senegalesischen Küste (Afrika) für mehrere dominante kleine pelagische Fischarten in Zusammenarbeit mit französischen Partnern aufgedeckt. Dazu erhielt unser Mitarbeiter Maik Tiedemann eine Auszeichnung für die beste Präsentation in der biologischen Sitzung auf der ICAWA 2014

In der diesjährigen Konferenz lag das Hauptaugenmerk auf der Frage, ob die Intensität des Auftriebs die Verteilung und Abundanz dominierender Fischarten bestimmt. Hierbei konnten zwei deutlich voneinander getrennte Gruppen gebildet werden. Während Winter-/Frühjahrslaicher den permanenten Auftrieb von kaltem und nährstoffreichem Wasser zum Laichen nutzen (z.B. Sardine), so nutzen andere (z.B. Runde Sardinelle) den warmen äquatorialen Einstrom im Sommer und somit reduzierten Auftrieb für das Laichgeschäft. Dominierende Fischarten treten dadurch in keine oder verminderte Konkurenz um Nahrung und die zeitliche und räumliche Trennung ermöglicht das getrennte Aufwachsen dominierender Fischarten im Kanarenstromökosystem.

In Zusammenarbeit mit französischen und afrikanischen Partnern wurde Maik Tiedemann ein weiteres Mal für die beste Präsentation in der biologischen Sitzung der 2. ICAWA geehrt.

Ihre Fragen reichten Sie bitte an Maik Tiedemann.

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