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DAIMON Abschlusskonferenz in Bremerhaven

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Internationales Forscherteam traf sich zum Thema Munition

DAIMON Konferenz, Gruppenfoto (© M.-O. Aust /Thünen-Institut)

Diskussion im Poster-Bereich (© M.-O. Aust /Thünen-Institut)

Präsentation des webbasierten Produkts (© M.-O. Aust/Thünen-Institut)

Die beiden Gastgeber: Dr. Thomas Lang (links), Thünen-Institut für Fischereiökologie und Dr. Matthias Brenner, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (© M.-O. Aust/ Thünen-Institut)

Munition am Meeresgrund entwickelt auch noch Jahrzehnte nach der Versenkung eine gefährliche Wirkung, wie ein internationales Forscherteam jetzt herausfand: Die Ergebnisse des Forschungsprojekts DAIMON (Decision Aid for Marine Munitions) wurden vom 5. bis 7. Februar 2019 auf der gemeinsamen Abschlusskonferenz des Thünen- und des Alfred-Wegner-Instituts in Bremerhaven vorgestellt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen gehen in praktische und direkt anwendbare Empfehlungen für die Umweltüberwachung und für den Umgang mit der Munition ein.

Wesentliche Produkte des Projekts DAIMON sind Handlungsanleitungen für die Risikoüberwachung und -bewertung: Eine direkt anwendbare Methodensammlung aus der Umweltüberwachung zur Einschätzung von akuter Gefahr für das Ökosystem durch Munition (DAIMON Toolbox) sowie ein webbasiertes System (Decision Support System), welches etwa Politikern und Behörden bei der Entscheidung helfen wird, ob Munitionsobjekte in der Ostsee z.B. lediglich überwacht oder geborgen werden sollen. Das System wurde während der Konferenz live demonstriert und stand für interessierte Anwender zur Verfügung.

An der Konferenz nahmen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Forschung, Verwaltung, Politik und Industrie teil.

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