Trees twitter to bring forests online

Expertise

Researchers of the European COST-Action 'STReESS' enable trees to report in real time on their response to a changing climate. The smallest variations caused by transpiration, water flow, and the shrinking and swelling of the trunk are measured and made publicly available via a web page. The twittering trees provide researchers with information on the direct responses of the tree to heat and drought-stress. On the other hand everybody can now interact via twitter with the trees and get a feeling for the trees responses.

In Germany a pine tree on the ecological research station Britz is sharing this information, in Belgium there are several beech and oak trees twittering. The next one to join the community stands in the Netherlands, and so, bit by bit, these high resolution data shall be collected across the globe.

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Verdunstung, Wasserfluss durch den Baum und selbst kleinste Zuwachsreaktionen der Bäume sind im Internet direkt nachverfolgbar. Die „Twittering Trees“ von TreeWatchNet liefern den Forschern Erkenntnisse, wie Bäume und Wälder auf zunehmenden Hitze- und Trockenstress reagieren. Aber auch jeder Interessierte kann über Twitter nachverfolgen, wie es den angeschlossenen Bäumen geht.

In Deutschland ist seit August 2019 eine Buche in Brandenburg Mitglied der Twittering-Tree-Gemeinde. Sie steht auf der Versuchsfläche Britz des Thünen-Instituts in Eberswalde. In der Regel zweimal täglich meldet sie sich über Twitter zu Wort.

Beim Abschluss-Workshop von „STReESS” am 14. April 2016 war die Messtechnik unter großem Interesse der Medien an einer Birke auf dem Konferenzgelände erläutert worden. Wenige Tage später ging dann eine Kiefer in Britz ans Netz, ein typischer Baum für Brandenburg. Bis November 2018 twitterte diese täglich Daten zu Verdunstung, Wasserfluss und Zuwachs.

Der Wechsel zur Buche hat verschiedene Gründe: Buchen galten sehr lange als sichere Wahl, um den Wald für den Klimawandel fit zu machen. Dieses Jahr erleben wir jedoch in vielen Regionen ein Absterben der Buchen. Rein technisch laufen die Geräte an der Buche mit weniger Störungen. Durch die starke Harzbildung hatten sich die Messfühler an der Kiefer immer wieder zugesetzt.

Die Kiefern in Britz sind weiterhin mit Saftflusssensoren und automatischen Zuwachsmessungen ausgestattet, wie auch vorher schon die Buchen. Die Messungen laufen also bei beiden Baumarten weiter, nur twittern – das macht jetzt eine Buche.

Folgen Sie der Buche auf Twitter: TW_Britz