Seefischerei Fischerei

Workshop zur Bestandseinschätzung und zum Management der Makrele in Bremerhaven

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Die atlantische Makrele ist eine sehr wichtige Art für die europäische Fischerei. Allerdings ist die Einschätzung des Zustandes und damit das Management der Makrele aufgrund ihrer dynamischen Natur nicht trivial.

(© ICES)

Vom 7. bis 9. Mai 2019 war das Thünen-Institut für Seefischerei Gastgeber für den ICES Workshop on a Research Roadmap for Mackerel.

Dabei trafen sich hochrangige Vertreter aus Fischereimanagement, Industrievertreter und Wissenschaftler aus 9 Nationen sowie vom Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES), um über die zukünftigen Herausforderungen für das Bestandsmanagement der Makrele zu diskutieren. Als weitwandernde Art berührt die Makrele die Fischereiinteressen vieler Nationen und die Fischerei auf Makrele ist eine der wichtigsten Fischereien in Europa. Der Bestand ist derzeit auf hohem Niveau und zeigte in den letzten 15 Jahren eine hohe Dynamik mit einer Ausdehnung der Laich- und Fressgründe. Diese Dynamik macht die Einschätzung der Bestandsgröße unsicherer.

Während des Treffens wurden Ansätze diskutiert und eine "Roadmap" festgelegt, um zu einer genaueren Bestandsanalyse zu gelangen. Dabei wurden Faktoren wie Stabilität, Transparenz und Genauigkeit der Bestandsabschätzung (Stock Assessment) sowie Qualitätskontrolle aber auch Wissenslücken zur Biologie der Makrele berücksichtigt.

Ihre Fragen zu diesem Workshop oder zur Makrele richten Sie bitte an Dr. Gerd Kraus oder Jens Ulleweit.