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Baltic Sea Fisheries

Runder Tisch „Zukunft der Ostseefischerei" in Lübeck

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MdEP Ulrike Rodust lud „Entscheider“ aus dem Bereich Ostseefischerei zu einer ersten Krisensitzung ein, um Auswege aus der Dorschkrise zu entwickeln – Institut für Ostseefischerei liefert die Basisdaten.

Ostseekutter (© Thünen-OF/K. Barz)

24 Teilnehmer aus Fischerei, Politik und Wissenschaft, darunter der Fischereidirektor der DG Mare, Bernhard Friess, der Landwirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. T. Backhaus, und die Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein, Dr. S. Schneider, sind einer Einladung der Europaparlamentarierin Ulrike Rodust gefolgt.

In den media Docks in Lübeck diskutierten die Teilnehmer des Runden Tisches Lösungsansätze, die eine schnelle Erholung des Westdorsch-Bestandes ermöglicht, die Regeln des Managementplans nicht bricht und dennoch das Überleben der Fischerei an der Ostsee sichert. Der Internationale Rat für Meeresforschung hatte Ende Mai eine drastische Reduzierung der Fangmenge aus diesem Bestand für 2017 empfohlen (siehe Meldung vom 31. Mai 2016).

Die Veranstaltung begann mit einer Darstellung der Ausgangslage durch den Leiter des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, Dr. C Zimmermann. Die Präsentation enthielt beispielhafte Analysen zur Dorsch-Anlandemenge und den Erlösen für die deutsche Fischerei, getrennt nach Haupt- und Nebenerwerb, Bundesland und Fahrzeuglänge, Daten zur Alterststruktur der deutschen Fischer und zu Ansätzen zur Beteiligung der Freizeitfischerei an den Maßnahmen zur Erholung des Bestandes.

Die Teilnehmer vereinbarten weitere intensive Überlegungen und Analysen bis zur zweiten Sitzung der Gruppe am Rande des deutschen Fischereitages in Potsdam Ende August.