Institute of

Baltic Sea Fisheries

Im dritten Anlauf erfolgreich: Studie zur Rolle der Ostseescholle als choke species im Europaparlament vorgestellt

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Nachdem die Vorstellung unserer ersten Studie für das Europaparlament, die schon im August 2015 abgeliefert wurde, mehrfach verschoben werden musste, konnte Dr. Christopher Zimmermann die Ergebnisse nun einem sehr interessierten Fischereiausschuss präsentieren.

C Zimmermann während der Präsentation im Europaparlament. (© Europaparlament/Screenshot)

Nachdem der letzte angesetzte Termin wegen der Anschläge in Brüssel abgesagt werden musste, hat es nun geklappt – die Studie zur Rolle der Scholle als fangbegrenzende Art („choke species“) in Ostseefischereien und Ansätze zur Lösung dieses Problems konnte dem Fischereiausschuss des Europaparlaments vorgestellt werden. Im Anschluss an die 20-Minütige Präsentation gab es eine ausführliche Diskussion insbesondere zu Aspekten der Fischereitechnik, die ein besonderes Potential im Rahmen der Umsetzung des EU-Anlandegebotes bietet. Allerdings hat sich die Situation der Fischerei insbesondere in der westlichen Ostsee im Vergleich zum letzten Jahr geändert: Durch die sehr positive Entwicklung der Schollenbestände und die negativen Aussichten für den Westdorsch dürfte 2017 eher Dorsch die fanglimitierende Art für die meisten anderen Fischereien werden. Die im Rahmen der Studie entwickelten Lösungsansätze bleiben aber vollständig gültig. Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Beitrag vom 22. März 2016.

Die Studie ist auf den Webseiten des Europaparlaments hier als pdf-Datei abrufbar.

Ein Artikel in der „Wissenschaft erleben“ 2/2015 (pdf-Datei, Seiten 4-5) liefert weitere Informationen.