Solea, 671. Reise

Dauer:  3. bis 22. April 2013

Fahrtgebiet:  Nordsee im Gebiet der Deutschen Bucht, evtl. auch Küstengebiete von Dänemark und den Niederlanden

Zweck der Reise: Garnelenfischerei im Rahmen des CRANNET-Projektes in der Deutschen Bucht

Das Projekt CRANNET soll der Verbesserung der Steertselektion dienen, um durch optimierte Maschenöffnungen im Steert weniger kleine Krabben und Fischbeifang zu fangen. Durch systematische Untersuchungen standardisierter Garnelennetze unter Einsatz verschiedener Maschenformen (T0, T90, T45) und verschieden großer Maschenöffnungen sollen die Veränderungen in der Fangzusammensetzung im Hinblick auf die Längenspektren der Zielart Nordseegarnele (Crangon crangon), sowie der Beifangarten (insbesondere Jungfische) untersucht werden.

  • Forschungsfänge mit Garnelen-Baumkurren unter Einsatz neuer, gleichartiger Garnelennetze mit Steertwechsel-Einrichtungen und abwechselnd verschiedenen Steerten,
  • Einsatz von elektronischen Mess-Schäkeln zu Bestimmung des Schleppdrucks/ -zugs an den im Einsatz be-findlichen Kurren im Hinblick auf Unterschiede durch Staudruck und Füllungsgrad,
  • Aufarbeitung des Fischbeifangs je Station und Netz zur Bestimmung der erwarteten, unterschiedlichen Fangzusammensetzungen infolge verschiedener Steerte,
  • Frostung von Garnelenproben zur späteren Bestimmung der Längenfrequenzen zur Selektionsbestimmung, 
  • Evtl. Mitnahme von lebenden Garnelen für wissenschaftliche Experimente an der Universität Hamburg.

Reisebericht (PDF, deutsch)

Wissenschaftliche Fahrtleitung:

Dr. Bente Limmer, Thünen-Institut für Ostseefischerei