Informationspaket zum Verbundvorhaben Q Check geschnürt

Pünktlich zum Ende des Projekts Q Check – Tierwohl in der Milchviehhaltung – liegt jetzt eine Infothek mit allen Ergebnissen, Merkblättern, einem Erklärfilm und anderen Features vor.

Um das Tierwohl in der Milchviehhaltung beurteilen zu können, liegen inzwischen aussagekräftige und wissenschaftlich fundierte Indikatoren vor. Was fehlt, ist ein flächendeckendes Monitoring automatisch erfassbarer tierbezogener Indikatoren, das relevante Aspekte des Tierwohls bundesweit mess- und vergleichbar macht. Im Projekt Q Check wurde dafür im Verbund zwischen Wissenschaft und Praxis ein System aufgebaut, dass Indikatoren bereits bestehender Analyse- und Datenerfassungssysteme nutzt. Das System unterstützt den Einzelbetrieb bei der Durchführung der betrieblichen Eigenkontrolle und dem darauf aufbauenden Tierwohlmanagement.

Je nach Auswertungstiefe werden 88 bis 100 % aller bundesdeutschen Milchkühe erfasst. Diese Reichweite unterscheidet Q Check von allen vergleichbaren Vorhaben im Milchviehbereich in Deutschland. Damit wurde zudem die Grundlage für ein flächendeckendes Tierwohl-Monitoring in Deutschland geschaffen.

Nach dreieinhalb Jahren ist jetzt pünktlich zum Projektende im Juni 2020 eine Infothek mit allen Ergebnissen, Merkblättern, einem Erklärfilm, O-Tönen von Vertreterinnen und Vertretern relevanter Akteursgruppen und diversen Downloads an den Start gegangen: https://infothek.q-check.org

Ergänzt wird das Angebot durch YouTube-Videos, etwa die Antworten von Christine Natt auf die Frage „Welches Potenzial hat das BMEL in Q Check gesehen?“ (https://youtu.be/cjW8CI4UgSM) oder von Kirsten Wosnitza auf die Frage zur Einbeziehung der Praxis in den Auswahlprozess der Indikatoren (https://youtu.be/gQ6MZSqDsK8).


Die Förderung des Projekts erfolgte aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgte über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.