Diskussionspapier zur Ackerbaustrategie 2035 vorgestellt

Pressekonferenz am 19.12.2019 in Berlin: PD Dr. Joachim Brunotte (Thünen-Institut), Bundesministerin Julia Klöckner, Dr. Dr. Henrik Schumann (Universität Bonn), Prof. Dr. Jörg Michael Greef (Julius Kühn-Institut) (© BMEL/Janine Schmitz/photothek)

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat am 19. Dezember 2019 in Berlin das Diskussionspapier zur Ackerbaustrategie 2035 vorgestellt. Die Strategie soll eine Perspektive für den Ackerbau in den kommenden 15 Jahren anbieten, sowohl im Hinblick auf Nahrungsmittel-, Futtermittel- und Rohstoffversorgung als auch hinsichtlich der umwelt-, natur- und klimapolitischen Herausforderungen.


Bei der Vorstellung des Diskussionspapiers wurde die Ministerin fachlich unterstützt von PD Dr. Joachim Brunotte (Thünen-Institut), Prof. Dr. Jörg Michael Greef (Julius Kühn-Institut) und Dr. Henrik Schumann (Universität Bonn). Das Papier ist die Grundlage für einen breiten öffentlichen Diskussionsprozess mit allen relevanten Stakeholdern.

Die Ackerbaustrategie gliedert sich in sechs Leitlinien und zwölf Handlungsfelder. Die Leitlinien dienen dabei als Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Ausrichtung des Ackerbaus:

  1. Versorgung mit Nahrungsmitteln, Futtermitteln und biogenen Rohstoffen sicherstellen
  2. Einkommen der Landwirtinnen und Landwirte sichern
  3. Umwelt- und Ressourcenschutz stärken
  4. Biodiversität in der Agrarlandschaft bewahren
  5. Beitrag zum Klimaschutz ausbauen und Ackerbau an den Klimawandel anpassen
  6. Gesellschaftliche Akzeptanz des Ackerbaus erhöhen

Das Thünen-Institut ist vom BMEL beauftragt worden, eine Folgenabschätzung für die in der Ackerbaustrategie vorgeschlagenen Maßnahmen zu erarbeiten.


Weitere Informationen zu den zwölf Handlungsfeldern, zur Umsetzung der Strategie sowie den Link zum Download des Diskussionspapiers gibt es auf den Seiten des BMEL.